Spielberichte

Panther überrennen die Dachse

Etwas irreführend waren die Vorankündigungen in der Zeitung zum Spielbetrieb am Wochenende. Der Ausfall aller anderen Partien zum “USV-Spieltag” am vergangenen Samstag ließ die Vermutung zu, dass auch die Begegnung in der MDOL nicht stattfindet. Die Zuschauer, welche sich trotzdem in der Sporthalle am BIZ einfanden, sahen eine sehr überzeugende Vorstellung der Panther. Noch vom Sieg gegen Bad Blankenburg waren die USVler motiviert, die erfolgreiche Heimspielserie fortzusetzen. In der ersten Hälfte sahen sich die Panther mit einer aggressiven Abwehrkette der Dachse konfrontiert und die eine oder andere Angriffsbemühung der Gastgeber lief ins Leere. So lagen die Panther nach 10 Minuten mit 3:6 im Rückstand. Trotz Unterzahl gelang den Panthern aber vier Minuten später schon der Ausgleich. Drei Strafwürfe und vier Zeitstrafen gegen die USVler konnten die Panther nicht abhalten, durch einen Treffer von Chris Heyer in der letzten Sekunde mit einem Tor in Führung und in die Halbzeit gehen.

Jeder erwartete nun eine ähnlich spannende zweite Hälfte, zumal die letzten beiden Spiele gegen Freiberg mit jeweils einem Remis beendet wurden. Mehr als ein 14:14 ließen die Panther aber nicht mehr zu und erhöhten die Spielgeschwindigkeit. Ein wieder mal super aufgelegter Helmut Feger im Tor steuerte den notwendigen Rückhalt in der gut funktionierenden Deckung bei und im Angriff lief es zunehmend besser. Schnelle, gut herausgespielte und sehenswerte Tore wechselten sich ab. Tom Kryszon konnte 10 Treffer beitragen und traf nun fast nach Belieben. Die Panther hinterließen in den zweiten 30 Minuten den Eindruck, dass diese Partie und Handball richtig Spaß machte und die Köpfe für die eine oder andere verrückte Aktion frei waren. Es gelang sicher nicht alles, aber die Hallenser strebten so einen ungefährdeten Erfolg an. Überraschend war letztendlich doch die Höhe des Sieges, wobei das Spielverhalten in der siebenfachen Unterzahl – immerhin 23% der Spielzeit – und die mannschaftliche Geschlossenheit sehr beeindruckend war.

Mit Platz 4 belegen die Panther nun einen der vorderen Tabellenplätze. Es bleibt nun abzuwarten, ob nächste Woche die Auswärtspartie in Aschersleben stattfinden kann. Die Alligatoren unterlagen knapp im Derby gegen die HG 85 Köthen mit einem Tor. Aktuell findet jede Woche eine Absprache zwischen Verband und den Mannschaften der Liga statt, ob die Fortsetzung des Spielbetriebes realisierbar ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt – Hauptsache nicht die Liga und der Handball!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak (1), Heyer (3), Berends S.(7), Berends N.(2), Reißmann, Pfeiffer (2/1), Kryszon (10), Sogalla (2), Gruszka (4), Conrad (4), Thiele

Text: Torsten Kamenz

Ein Sieg der Moral

Nach der vermeidbaren Niederlage letzte Woche waren die Panther gefordert, den heimischen Fans eine überzeugendere Vorstellung zu bieten als gegen Dresden. Die Situation vor dem Spiel war angespannt. Außerdem hatten die Gäste aus Bad Blankenburg den Köthener Tabellenführer am letzten Wochenende geschlagen. So kamen der HSV mit viel Selbstvertrauen in die Halle und präsentierten sich allein durch ihre körperliche Präsenz eindrücklich. Dies ließ die Panther zunächst nach Spielbeginn kalt. Nicht hochklassig, aber immer im offenen Schlagabtausch wechselte die Führung von Minute zu Minute. Auch ein 9:11 ließ die Panther nicht abschrecken und vier Minuten später führten die Hallenser mit 12:11. Die Abwehr der Panther wurde dabei vor eine bemerkenswerte Aufgabe gestellt. Die HSV-Gäste spielten lange mit sieben Spielern ohne Torwart und erzeugten ein permanentes Überzahlspiel. Dies kostete eine Menge Kraft und Aufmerksamkeit. Allerdings konnte aus den daraus resultierenden technischen Fehlern der Gäste Kapital geschlagen werden. Zur Pause stand es 17:17 und die Seiten wurden gewechselt.

Munter ging es bis zur 36. Spielminute und bis zum Spielstand von 21:21 so weiter. Eine schlechte Phase der Panther nutzten dann die Blankenburger und erspielten sich einen Vorsprung von vier Toren innerhalb von acht Minuten. Die Partie entglitt etwas den USVlern, zumal einige schwere Fouls der Gäste den Panthern zu schaffen machte. Gegen das HSV-Abwehrbollwerk gab es in dieser Phase wenig auszurichten. Nach einer roten Karte gegen die HSVler läutete Chris Heyer mit einem erfolgreichen Strafwurf die Aufholjagd und die Wende des Spiels ein. Kämpferisch vorbildlich und mit einer starken Moral ausgestattet, brachten die Panther sich nun wieder selbst ins Spiel zurück. Nur fünf Minuten später erzielte Niklas Reißmann seinen zweiten Treffer zur 30:29 Führung. Die Abwehr stand nun wieder besser. Fast entnervt wehrte sich der bis dahin beste Blankenburger Werfer mit einer Unsportlichkeit und kassierte prompt die nächste rote Karte für die Gäste. Die Panther wiederum ließen sich die Führung nicht mehr entreißen und gewannen die Begegnung vor einem begeisterten Publikum mit 36:34.

Die Belohnung ist jetzt wieder Platz 5 in der Tabelle mit 10:6 Punkten. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Schon am nächsten Wochenende kommt die HSG Freiberg ins BIZ, welche dieses Wochenende spielfrei hatten. In der Hoffnung, dass die aktuelle Pandemie-Lage noch die sportliche Auseinandersetzung zulässt, wird es mit Sicherheit nicht weniger dramatisch. Also Maske und Herztropfen mitbringen, die Panther sorgen bestimmt wieder für eine schweißnasse Stirn – nicht nur bei den Spielern.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler , Kosak, Heyer 10/1, Berends S. 3, Berends N. 2, Reißmann 3, Pfeiffer, Kryszon 5, Sogalla 6, Gruszka 2, Czycholl, Conrad 5, Thiele

Text: Torsten Kamenz

Bruder-Duell zu Gunsten von Dresden

Am Sonntag mussten die Panther eine weitere schwierige Aufgabe erfüllen mit dem Ziel, eventuell zwei Punkte aus Dresden mitzunehmen. Nach einer kleinen Siegesserie war die Motivation groß, diese fortzusetzen. Der Gastgeber musste allerdings auch heimwärts auftrumpfen, da andererseits drei Niederlagen in Folge zu Buche standen. Eine gewisse Würze hatte diese Partie von vorn herein. Erstmals standen sich die Zwillingsbrüder Tom und Philip Kryszon in den jeweiligen Mannschaften gegenüber. Mit dem 17-Uhr-Anpfiff wurde der offene Schlagabtausch auch sofort eröffnet. Die erste Hälfte war nicht hochklassig, dazu fehlte einfach eine handballerische Leichtigkeit des Spiels. Keine der beiden Teams konnte sich aber absetzen und ein 1-Tore-Vorsprung war die maximale Differenz auf der Anzeigetafel. Mit einem Remis von 13:13 ging es in die Pause. Die in den letzten Partien recht stabile Abwehr der Panther zeigte nun aber wesentliche Lücken. Gleich drei Akteure der Gastgeber waren nicht in den Griff zu bekommen und trafen relativ einfach. Im Angriff wirkten die USVler oft ideenlos, auch wenn sich fast alle Spieler in die Toreliste einschreiben konnten. Das Potenzial der Mannschaft hätte wesentlich mehr bieten können. So war insbesondere die zweite Hälfte folgerichtig eine fast hoffnungslose Jagd der Panther nach dem Anschlusstreffer, welcher aber ab der 40. Spielminute in weite Ferne geriet. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von fünf Toren konnten die Hallenser noch etwas Kosmetik betreiben und die Partie endete mit einem 35:32 für die Elbflorenzer. So ging im Einzelvergleich und in der Mannschaftswertung der Sieg eindeutig im Bruder-Duell nach Dresden. Die hohe Zahl an Toren täuscht aber über eine gute Torwartleistung von Franz Flemming hinweg. Seine Vordermänner ließen ihn das ein oder andere Male etwas im Stich.

Mit 8:6 Punkten rangieren die Panther nun wieder auf Platz 6. Nun kommt der HSV Blankenburg zu Besuch, welche den bisherigen Spitzenreiter aus Köthen im letzten Spiel besiegen konnten und auf Platz 4 unterwegs ist. Nun heißt es wieder, die Panther-Stärken zu aktivieren und eine überzeugende 60-Minuten-Leistung für heimischer Kulisse zu zeigen, um nicht im unteren Mittelfeld der Liga zu landen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 5, Kosak 1, Heyer 5/2, Berends S. 3, Berends N. 3, Reißmann 5, Pfeiffer, Kryszon 2, Sogalla 2, Gruszka 4,  Conrad 2, Thiele

Text: Torsten Kamenz

Süßes für die Panther, Saures für den NHV

Am Vorabend von Halloween wollten die Panther endlich gegen die Gäste aus Delitzsch punkten. In den vergangenen Begegnungen hatten die USVler bisher oft das Nachsehen. Der NHVC wiederum wollte seine Position in der Liga aufrecht erhalten und nach den letzten beiden Unentschieden wieder einen Doppelpunkterfolg erzielen. So gingen beide Teams hoch motiviert in einer gut gefüllten Halle in das Spiel. Hohes Tempo und schnelle Tore zeichneten die erste Halbzeit aus. Es entwickelte sich eine enge Partie, in der Chris Heyer sieben seiner 11 Treffer beisteuerte. Beide Seiten gönnten sich gegenseitig keinen Ball. Die Führung wechselte allerdings nur einmal beim Stand von 8:8. Ansonsten lagen während der kompletten Partie die Panther vorn – so ging es mit einer 17:16 Führung für die Panther in die Pause.

Die zweite Hälfte wirkte etwas zerfahrener. Beide Mannschaften machten einige technische Fehler und Fehlwürfe, welche aber vom jeweiligen Gegner nicht genutzt werden konnten. Dies tat der Spannung keinen Abbruch und jede gute Aktion wurde von den Teams und dem lautstarken Publikum gefeiert. Erst in der 50. Spielminute konnten die Panther einen Drei-Tore-Vorsprung heraus spielen. Diesen verteidigten die USVler bis zum Ende der Partie. Selbst zwei verworfene Strafwürfe taten der Sache keinen Abbruch, dass am Schluss der Begegnung ein bravouröses 30:25 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Die ganze Begegnung war auch eine Herausforderung für das Schiedsrichterpaar. Insgesamt wurden 12 Zeitstrafen, 6 gelbe Karten sowie eine rote Karte (Tobias Kaßler) vergeben. Dieses Spiel trug starke Züge eines Derbys, um so mehr wurde der dritte Heimsieg von allen Beteiligten gefeiert. Für den NHVC bleibt allerdings der 7. Spieltag als Hall(e)ween mit saurem Beigeschmack in Erinnerung. Die Panther hingegen konnten einen Tabellenplatz gut machen und sind nun auf Platz 4 zu finden.

Nächste Woche geht’s zum Sonntagsausflug nach Elbflorenz, welche ihre letzten drei Partien verloren haben. Auch hier wollen die Panther mit einer spielstarken Leistung überzeugen. Darauf folgen zwei Heimspiele für die USVler im November.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 2, Kosak 6, Heyer 11/2, Berends S. 1, Berends N. , Reißmann 1, Pfeiffer, Kryszon 4 Sogalla 1, Gruszka , Czycholl, Conrad 2, Thiele 2

Text: Torsten Kamenz

 

Derbysieger und erster Auswärtssieg

Auf dem Papier sieht es vermeintlich immer einfach und klar aus, wer der Favorit ist, wenn man zum punktlosen Tabellenletzten fährt. Allerdings wussten die Panther auch, dass man sich in Wittenberg kaum Schwächen leisten darf. In den Trainingseinheiten zum Spiel wurden auch alle Angriffs- und Abwehroptionen getestet, um genug Mittel an der Hand zu haben die Bemühungen der Gastgeber zu unterbinden. So war es besonders wichtig, die ersten Minuten der Partie hellwach zu sein und die Grenzen des Machbaren für die Grün-Weißen aufzuzeigen.  Genau dies setzen die USVler in der ersten Halbzeit bravourös um. Die Panther gingen in der 1. Minute in Führung und gaben diese nie wieder während der Begegnung ab. In den ersten 30 Minuten gelang fast alles. Herausgespielte Tore aus angesagten Kombinationen, schnelle Tore vom Anwurfpunkt und aus dem Feld, diszipliniertes Spiel in Unterzahl, ein gehaltener Strafstoß und ein technischer Fehler erst in der 22. Spielminute bescherte der Mannschaft des USV Halle ein 15:20 Halbzeitergebnis.

Die zweite Hälfte brachte handballerisch auf beiden Seiten noch einige Höhepunkte. Ernsthaft in Gefahr gerieten unsere Panther nicht mehr. Die Fangruppe der Wittenberger lieferte zwar eine großartige Kulisse. Dies reichte aber nicht aus, den Gastgeber noch eine nennenswerte Chance einzuräumen, das Ergebnis zu legalisieren. So spielten die Panther am Ende nicht mehr mit 100% Aufmerksamkeit. Aus einer  zwischenzeitlichen 10-Tore-Führung wurde dann ein 28:34 Sieg.  Wieder einmal waren die mannschaftliche Geschlossenheit und das schnelle Angriffsspiel die Garanten für den Punktegewinn.

Nun ist auf Grund der Ferienregelung ein Wochenende Spielpause. Nur Delitzsch und Pirna treffen aufeinander. Sollte der NHVC verlieren, kommt am  30.10.2021 der Tabellennachbar aus Delitzsch nach Halle. Dann heißt es, Tore- und Punktejagd  – Vierter gegen Fünfter!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 9/3, Berends S. 2, Berends N. 1, Reißmann 2, Pfeiffer 2,  Kryszon 7, Sogalla 4, Gruszka 1, Czycholl, Conrad 4, Thiele

Text: Torsten Kamenz

Die Punkte bleiben in Halle – Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther besiegten im zweiten Heimspiel der aktuellen Saison der Mitteldeutschen Handball Oberliga den HSV Apolda 1990 mit 26:24. Mit 4:4 Punkten festigen sie damit einen Platz im Mittelfeld.

Die Panther konnten schnell durch einen Treffer von Tom Kryszon die Führung im Spiel übernehmen, aber den Gästen gelang sofort der Ausgleichstreffer. Die Hallenser legten vor und Apolda zog nach. In der fünften Spielminute übernahmen dann die Gäste beim Stand von 2:3 erstmal die Führung. Fortan wechselte nun die Führung zwischen beiden Teams hin und her. Immer wieder war es Tom Kryszon, der mit seinen Treffern das Spiel offen hielt. Sechs seiner insgesamt sieben Treffer erzielte er in der ersten Halbzeit. In der elften Spielminute kassierte Pierre Sogalla seine erste Zeitstrafe und kurz darauf musst auch Maximilian Gruszka für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Die Gäste konnte hieraus aber keinen Vorteil erzielen. In der neunzehnten Spielminute musste dann Sogalla erneut auf die Strafbank. Allein vier Strafzeiten mussten die Hallenser in der ersten Halbzeit überbrücken, die Gäste hingegen keine einzige. Beim 11:14 in der 24. Spielminute lagen die Apoldaer plötzlich mit drei Toren in Führung. Halles Trainerin Ines Seidler hatte schon mit einer Auszeit versucht, ihr Team neu einzustellen. Die Seiten wurden dann beim Stand von 14:15 für Apolda gewechselt.

Einen guten Start erwischten die Hallenser in die zweite Halbzeit. In der 36. Spielminute gelang Chris Heyer der 17:17 Ausgleich und zwei weitere Treffer von ihm, brachte die 19:18 Führung. Im Hallenser Tor war nun Franz Flemming ein starker Rückhalt für sein Team. Die Hallenser witterten die Chance auf den nächsten Heimsieg und kämpften um jeden Ball. Ein verwandelter Strafwurf von Heyer in der 52. Minute zum 24:20 brachte dann die Vorentscheidung. Am Ende besiegten die Panther den HSV Apolda 1990 mit 26:24.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 3, Kosak, Heyer 6/2, Berends S. 4, Berends N. 3, Reißmann, Pfeiffer, Hellmann, Kryszon 7, Sogalla 1, Gruszka 2, Czycholl, Conrad, Thiele

Text: Olaf Thiele

Der Wahlsonntag ließ den Panthern keine Wahl

Eine desaströse Torausbeute und Chancenverwertung in der ersten Halbzeit führte zu einer klaren Vorentscheidung zum Pausenpfiff in Meerane. Der Torhüter der Gastgeber sorgte dafür, dass nach einem ausgeglichenen Start beider Teams ab der 6. Minute die USVler weitere acht Minuten benötigten, um den nächsten Treffer zu landen. In dieser Zeit konnten sich die Glauchauer schon mit fünf Toren absetzen. Im weiteren Verlauf der Partie war es immer wieder die ungenügende Chancenverwertung, welche nicht nur einen hohen Rückstand mit sich brachte, sondern auch die Nerven blank lagen. So kassierte Pierre Sogalla in der ersten Hälfte drei Zeitstrafen und wurde noch kurz vor dem Seitenwechsel disqualifiziert.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich zumindest vom Torverhältnis ausgeglichen – mit 14:14 vergrößerte sich der Toreabstand aus der ersten Hälfte nicht mehr. Trotzdem war die Gesamtleistung mangelhaft, da letztendlich der Torhüter und ein Spieler mit 15 Treffern der gastgebenden Mannschaft nicht in den Griff zu bekommen war.

Mit 32:24 ging die Sonntagspartie verloren. Nun sind auf Grund des nächsten spielfreien Wochenendes 14 Tage Zeit, alles zu analysieren. Insbesondere gilt es, das kommende Heimspiel vorzubereiten. Der HSV Apolda 1990 trat in den beiden ersten Spielen sehr überzeugend auf, verlor aber gegen Jena klar. Diese konnten die Panther wiederum deutlich schlagen. Nun spielt der nächste Gegner eben genau gegen Glauchau/Meerane. Also ist nach diesem Spiel vielleicht zu erkennen, wo neben der eigenen Beurteilung die Stärken und Schwächen von Apolda liegen. Schon jetzt nach dem dritten Spieltag kann man sagen, dass es wahrscheinlich einen kaum kalkulierbaren Liga-Verlauf geben wird. Letztendlich macht dies auch jedes Spiel so spannend. Mit Platz 9 und 2:4 Punkten können die Panther aber derzeitig nicht zufrieden sein. Jetzt heißt es, nach vorn schauen, die bekannten Stärken ausbauen und Sicherheit und Überzeugung im eigenen Spiel demonstrieren.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler, Kosak 1, Heyer 8/5, Berends S. , Berends N. 2, Reißmann 2, Pfeiffer 3, Kryszon 2, Sogalla 1, Gruszka 3, Conrad 1, Thiele 1,

Text: Torsten Kamenz

Panther dominieren Heimspiel

Die Männer des USV Halle Panther können im ersten Heimspiel der Saison den HBV Jena 90 deutlich mit 36:23 bezwingen und so die ersten zwei Punkte sichern.

Nach elfmonatiger  Handballpause in der Sporthalle am Bildungszentrum konnten die Männer um Trainerin Ines Seidler endlich wieder vor heimischem Publikum ihr Können unter Beweis stellen. Sie empfingen am Samstagabend in der Partie der Mitteldeutschen Handball Oberliga den HBV Jena 90 und wurden nach dem glanzvollen Sieg vom Publikum euphorisch gefeiert. Vor Spielbeginn verabschiedete sich der Verein und die Mannschaft von ihrem ehemaligen Spielmacher Maximilian Haase, dieser beendet nun seine Handballlaufbahn.

Die Panther wollten nach der Niederlage in der Vorwoche sich besser präsentieren und legten auch einen tollen Start hin. Drei Tore von Chris Heyer und jeweils einen Treffer von Julius Conrad und Pierre Sogalla brachten bis zur sechsten Spielminute eine 5:2 Führung ein. Mit seinem ersten von insgesamt sechs Strafwürfen scheiterte Heyer noch am gegnerischen Torwart. Die Gäste konnte im Anschluss ihren Rückstand bis auf zwei Tore verkürzen. In der neunzehnten Spielminute nahm Seidler dann ihre erste Auszeit und versuchte ihr Team neu einzustellen. In dieser Phase des Spieles stockte der Spielfluss der Panther. So schafften die Jenaer kurz darauf beim Stand 11:11 erstmals den Ausgleich im Spiel. Die Seiten wurden dann beim Stand von 13:12 gewechselt.

Nach Wiederanpfiff konnte Heyer einen erneuten Strafwurf zur 14:12 Führung verwandeln, aber die Gäste zogen schnell nach und blieben bis auf einem Tor an den Hallensern dran. Im Tor der Panther glänzte Helmut Feger mit tollen Paraden und hielt so sein Team in Führung. In der 40. Spielminute kam dann die Wende im Spiel. Maximilian Gruszka konnte drei schnelle Treffer in Folge erzielen. Pierre Sogalla und Nicolas Berends trafen ebenfalls und brachten so ihr Team mit 24:18 vorentscheidend in Führung. Hier konnten die Gäste nun nichts mehr entgegensetzen und die Panther spielen nun so richtig auf. Auch Franz Flemming, der nun im Hallenser Tor stand, zeigte Glanzparaden und brachte den Gegner zur Verzweiflung. Im Angriff sollte jetzt alles gelingen. Tor um Tor zogen die Panther nun davon und gewannen ihr Spiel mit 36:23 am Ende recht deutlich.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 3, Kosak 1, Heyer 11/5, Berends S. 2, Berends N. 1, Reißmann 2, Pfeiffer 2, Kryszon 2, Sogalla 6, Gruszka 5, Czycholl, Conrad 1, Thiele,

Panther verlieren erstes Punktspiel

Den Handballern vom USV Halle missglückt der Saisonstart gewaltig. Beim EHA Aue II kassierten sie am Sonntagnachmittag eine bittere 30:37 Niederlage.

Die Partie begann sehr ausgeglichen, der ersten Treffer im Spiel gelang den Gästen und die Panther glichen schnell wieder aus. Auch übernahmen sie bei den Ständen 1:2, 2:3 und 3:4 die Führung im Spiel,  konnten sich aber nie weiter absetzen. Dem Gastgeber gelang ebenfalls immer wieder schnell der Ausgleich und in der 15. Spielminute, durch zwei Treffer in schneller Folge,  eine erste 2-Tore-Führung, die sie bis zur 18. Spielminute sogar auf 11:8 ausbauen konnten. Die Hallenser gaben ihre erspielten Bälle zu leichtfertig durch Abspielfehler und Fehlwürfe her und Aue nutzte dies um über Konter schnelle Gegentreffer zu erzielen. Die Seiten wurden dann beim Stand von 19:18 für Aue gewechselt.

Direkt nach Wiederanpfiff gelang den Panthern dann der 19:19 Ausgleich und man hoffte nun auf eine Wende im Spiel. Allerdings sollte diese nicht gelingen. Aue nutzte weiterhin reihenweise die Ballverluste und konterte die Hallenser förmlich aus. Schnell übernahmen sie so mit vier Toren erneut die Führung. Nach einer Auszeit von Halles Trainerin Ines Seidler gelang ein Treffer zum 23:20 Anschluss. Vier Treffer in Folge für den Gastgeber zur 27:20 Führung brachten in der 40. Spielminute schon die Vorentscheidung. Auch wenn die Panther in der Folge bis auf ein 30:27 verkürzen konnten, das Spiel drehen konnten sie nicht mehr. Am Ende unterlagen sie im ersten Punktspiel deutlich mit 37:30.

Auch das Verletzungspech meldete sich pünktlich zur 1. Partie der Saison. Insbesondere traf es Neuzugang Jonas Hellmann hart. Er wird wahrscheinlich für die Hinrunde ausfallen, da er sich eine Knieverletzung im Spiel zuzog.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler, Kosak, Heyer 11/5, Berends S. 2, Berends N., Reißmann 5, Wagner, Pfeiffer, Hellmann 4, Sogalla 6, Gruszka 2, Czycholl, Conrad, Thiele

Panther unterliegen in Dresden

Für die USV Halle Panther gab es am vergangen Samstag beim HC Elbflorenz Dresden II nichts zu holen. Mit 29:31 unterlag man in der vorerst letzten Partie der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit 5:5 Punkten belegen sie aktuell den zehnten Tabellenplatz.

Dabei begann die Partie recht gut für die Hallenser, mit je einem Treffer von Maximilian Gruszka und Pierre Sogalla konnte man gut mithalten. Dann jedoch sollten dem Gastgeber drei Treffer in Folge gelingen und die Panther gerieten mit 2:5 in Rückstand. Chris Thiele, erneut Sogalla und ein Treffer von Chris Heyer brachten die Panther mit 6:5 zurück ins Spiel, ebenso schnell gelangen den Dresdnern wieder drei Treffer in Folge und fortan lief man diesem Rückstand hinterher. Die Seiten wurden dann beim Stand von 14:18 gewechselt.

Die ersten beiden Treffer nach Wiederanpfiff erzielten Tobias Kassler, welcher insgesamt vier Treffer beisteuern konnte, und Maximilian Gruszka der ebenfalls viermal traf. Über die Zwischenstände 18:21, 21:24 und 23:28 ging es in die Endphase des Spieles.  Die Hallenser hatten allerdings das Spiel noch nicht aufgegeben, besonders Pierre Sogalla legte eine glänzende Endphase hin und erzielte vier Tore in Folge. Insgesamt war er mit zehn Toren erfolgreichster Werfer des Spieles. Allerdings konnte auch er die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern und so traten die Panther die Heimreise ohne Punkte im Gepäck an.

Durch die gesundheitspolitischen Entscheidungen in der Bundesrepublik, in Sachsen-Anhalt und in der Stadt Halle werden im November keine Spiele in Halle stattfinden. Sollten im Dezember die Ampeln wieder auf grün stehen, findet die nächste Partie voraussichtlich am 12.12.2020 – auswärts – wie geplant statt. Das nächste Heimspiel wäre dann für den 19.12.2020 gegen Delitzsch angesetzt.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 4, Kosak, Heyer 5, Berends S. 3, Haase 1, Wagner, Sogalla 10, Gruszka 4, Czycholl, Thiele 2, Conrad,