Spielberichte

Panther glücklos in Aue

Für die USV Halle Panther war am Sonntag nichts zu holen beim EHV Aue II. Mit 22:27 mussten sie sich gegen das stark aufspielende Juniorenteam geschlagen geben. Aue liegt nun mit einem Punkt mehr auf dem Konto direkt vor den Hallensern, die nun auf dem neunten Platz verweilen.

Von Beginn an taten sich die Panther schwer beim Torabschluss. Sascha Berends (5) und Julius Conrad erzielten die ersten beiden Treffer. Man lief aber von Beginn an einem Rückstand hinterher. Erst in der zwölften Spielminute gelang dann Chris Thiele (4) erstmals der Ausgleich zum 5:5. Sascha Berends erzielt kurz daraus sogar die erste Hallenser Führung zum 5:6 und das 6:7. Bruder Nicolas (6) traf zum 7:8 in der sechzehnten Spielminute. Die Panther hatten bis dahin schon drei Zeitstrafen erhalten. Nun folgte jedoch eine lange torlose Zeit für die Hallenser. Lediglich zwei Treffer konnten sie bis zum Seitenwechsel noch erzielen und so ging es mit einem 10:14 Rückstand in die Kabine.

Auch in die zweite Halbzeit startete der Gastgeber besser und konnte schnell zwei Tore in Folge erzielen. Sechs Tor Rückstand nach zweiunddreißig Spielminuten, das war schon fast die Vorentscheidung im Spiel. Eine Zeitstrafe gegen Halles Spielmacher Maximilian Haase und kurz darauf gegen Paul Kosak, taten dem Team schon sehr weh, dennoch kämpften sie in Unterzahl auf 14:16 heran. Sechs Strafwürfe hatte der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schon zugesprochen bekommen. Allerdings konnten sie von insgesamt acht Strafwürfen nur zwei im Hallenser Tor unterbringen. Hier zeigte Helmut Feger das gesamt Spiel über Glanzleistung. Leider konnten seine Vorderleute dies nicht nutzen und vergaben reihenweise gute Torchancen. Das Schiedsrichtergespann fand allerdings auch kein einheitliches Maß bei der Bestrafung. 11 Mal standen Werfer am 7-Meter-Punkt und 15 Herausstellungen wurden vergeben. Dies spricht eine deutliche Sprache. Acht Strafwürfe für das Heimteam und nur drei für Halle, sowie zehn Zeitstrafen und eine rote Karte standen nur sechs auf Aue’r Seite entgegen. In der 46. Spielminute war man beim 17:20 noch einmal kurzzeitig dran, musste aber drei Tore in Folge hinnehmen und so war das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Am Ende unterlag die Seidler-Sieben mit 22:27 deutlich.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 4, Berends S. 5, Haase, Berends N. 6, Wagner, Sogalla, Gruszka 1, Conrad 1, Thiele 4/2, Nikisch 1, Baum

Text: Olaf Thiele

Tore-Feuerwerk zum Jahresauftakt – Panther siegen deutlich

Die USV Halle Panther konnten ihr erstes Heimspiel der Rückrunde in der Mitteldeutschen Handball Oberliga gegen den HSV 1990 Apolda deutlich mit 38:29 gewinnen. Mit nun 15:15 Punkten belegen sie damit aktuell den siebten Platz in der Tabelle.
Die Panther wollen ihr Minimalziel, den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga so schnell wie möglich erreichen und dafür musste am vergangen Samstag unbedingt ein Sieg her. Den ersten Treffer im Spiel erzielte Nicolas Berends zum 1:0. Zuvor parierte Helmut Feger in der zweiten Spielminute bereits einen Strafwurf der Gäste. Apolda konnte, dank schnellem Spiel, zwei Treffer in Folge erzielen und lagen nach drei Spielminuten mit 1:2 in Führung. Chris Thiele gelang mit seinem ersten von insgesamt vier Treffern der 2:2 Ausgleich. Nach einem erneuten Führungstreffer durch die Gäste konnten Sascha Berends (insgesamt fünf Treffer im Spiel) und Maximilian Gruszka die Hallenser Führung zum 4:3 erzielen. Bis zur zwölften Spielminute verlief das Spiel ausgeglichen, ehe erneut Nicolas Berends mit seinem dritten Treffer, von insgesamt acht, zur 8:7 Führung traf und Bruder Sascha zum 9:7 einnetzte. Fortan bestimmten nun die Hallenser das Spiel. Im Tor zeigte Feger gute Paraden und leitete so einige Konter ein. Als Maximilian Haase in der 18. Spielminute einen Strafwurf für Halle verwandelte, lag sein Team nun mit vier Toren in Führung. Nun spielten die Panther auf und konnten vier Tore in Folge erzielen und legten damit schon zeitig den Grundstein für den späteren Erfolg. In der Schlusssekunde der ersten Halbzeit konnte Thiele noch einen schönen Treffer aus dem Rückraum (!) zum Halbzeitstand von 21:13 erzielen.
In der zweiten Spielhälfte ließ man nun nichts mehr anbrennen und konnte den erarbeiteten Vorsprung verteidigen. Besonders erfreut war Halles Trainerin Ines Seidler über die Verteilung der Torerfolge. So waren Maximilian Gruszka und Nicolas Berends je mit acht Toren erfolgreich, aber auch Julius Conrad und Chris Heyer erzielten je sechs Treffer. Ab der 40. Spielminute stand dann Franz Flemming im Hallenser Tor und stärkte mit seinen Paraden seiner Mannschaft den Rücken. In einer überaus fairen Partie (nur drei Strafwürfe und drei Zeitstrafen insgesamt standen nach Abpfiff auf dem Protokoll) führten die Panther in der 52. Spielminute mit 35:23.  Die Trainerin nutzte die hohe Führung und wechselte ordentlich durch. Am Ende siegten die Männer vom USV Halle deutlich mit 38:29 und konnten auch so ihr Tor-Konto gut aufbessern.

Es spielten:
Feger, Flemming,
Heyer 6, Berends S. 5, Haase 1/1, Berends N. 8, Wagner, Sogalla, Gruszka 8, Czycholl, Conrad 6, Thiele 4, Nikisch, Baum

Text: Olaf Thiele

Am 3. Advent mit Punktgewinn

Eigentlich liegen den Panthern Sonntagsspiele um 16 Uhr nicht wirklich. Nach der Enttäuschung vom letzten Spieltag wollten die USVler von dem Jahreswechsel nochmal etwas für das Punktekonto tun. Das erste Spiel der Rückrunde stand an und so ging es nach Plauen. Gegen die Einheit konnte das Hinspiel gewonnen werden. Die Panther wussten allerdings auch, das die Plauener sich derzeit wesentlich stärker präsentieren als zu Beginn der Saison – so hatte man doch erst letztes Wochenende gegen Blankenburg gewonnen. Insofern konnten die mitgereisten Zuschauer gespannt sein, in welcher Verfassung der USV Halle auftreten wird. Enttäuscht wurde das Publikum jedenfalls nicht. Die erste Hälfte konnten die Panther mit 15:16 für sich entscheiden, wobei auch die meisten Spielanteile beim USV lagen. Der Start in die zweiten dreißig Minuten misslang etwas, schnell lagen die USVler mit 19:22 im Rückstand. Sie spielten sich aber wieder heran und nun gestalteten beide Mannschaften die Partie offen. Die Panther konnten sogar mit zwei Toren wieder in Führung gehen, nutzen aber diesen Vorteil nicht und so lag das Team um Ines Seidler und Jan Bernhardt mit zwei Toren vier Minuten vor Spielende im Rückstand. Die Ansage und Strategie zum Punktgewinn war deutlich und so konnte in der verbleibenden Spielzeit ein Unentschieden erkämpft werden. Mit einem 28:28 endete die Partie und so gab es zum 3. Advent durchaus noch Freude bei der Mannschaft und den halleschen Fans.

Mit 13:15 Punkten belegen die Handballer vom USV nun den 8. Tabellenrang. Am nächsten Wochenende spielen u.a. noch Jena und Plauen/Oberlosa. Bei einem Sieg oder Remis von Jena wird es bei dieser Platzierung bleiben und die Panther werden am 11.01.2020 versuchen, gegen die Apoldaer die notwendigen Punkte zu erringen, um an Apolda vorbei ziehen zu können.

Aber erst einmal gehen die Panther in die Weihnachtspause und werden im neuen Jahr die erste Woche nutzen, um sich entsprechend vorzubereiten.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 1, Berends S. 4, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Gruszka 6, Czycholl, Conrad, Thiele 5, Nikisch 5

Text: Torsten Kamenz

Die USV Halle Panther wünschen allen Sponsoren, Partnern, Unterstützern und Fans ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2020! Wir sehen uns im Januar zum Heimspiel bei hoffentlich bester Gesundheit und guter Laune!   

Panther verspielen Punkte

Die USV Halle Panther unterlagen am vergangenen Samstag mit 33:35 beim HC Ascherleben. Mit diesem Doppelpunktverlust landen sie nun zum Abschluss der Hinrunde in der Mitteldeutschen Handball Oberliga auf den zehnten Tabellenplatz. Vom vierten bis zum elften Tabellenplatz trennen die Mannschaften lediglich nur drei Punkte und mit einem Sieg in Aschersleben hätten die Panther in der oberen Hälfte der Tabelle gestanden. Dies wussten die Alligators und wussten dies zu verhindern. Sie selbst stehen im Tabellenkeller der Liga und haben den ersten Abstiegsplatz inne und so waren sie im Spiel gegen Halle schon unter Zugzwang.

Entsprechend nervös starteten die Ascherslebener in die Partie und ihre ersten Wurfversuche wurden vom gut aufgelegten Helmut Feger im Hallenser Tor erfolgreich abgewehrt. Die Panther hingegen konnte leichte Treffer erzielen und lagen in der vierten Spielminute mit 0:4 in Führung. Ganze sechs Minuten dauerte es, ehe der Gastgeber seinen ersten Treffer erzielte. Davon blieb Halle unbeeindruckt und brachte seine Würfe immer wieder im gegnerischen Tor unter. Mit einer beachtlichen 13:18 Führung wurden die Seiten gewechselt.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte erwischten ebenfalls die Panther den besseren Start und gingen mit 15:21 erstmals mit sechs Toren in Führung. Alles sah jetzt schon nach einem sicheren und ungefährdeten Sieg aus. In der fünfunddreißigsten Spielminute lag man mit 16:22 vorn, doch nun sollte sich das Blatt im Spiel wandeln. Nach ein paar tollen Paraden im Ascherslebener Tor verloren die Hallenser nun mehrfach den Ball. Der Gastgeber nutzte dies und konnte nun seinerseits wichtige Treffer erzielen. Die Panther blieben zehn Minuten ohne Torerfolg und Aschersleben drehte das Spiel. Mit sieben Toren in Folge übernahmen sie erstmals die Führung beim Stand von 23:22. Bei 26:26 in 52. Spielminute gelang dann wieder der Ausgleich, aber der Gastgeber legte nun immer wieder vor. Am Ende brachten sie ihre Führung bis zum Spielende durch und somit unterlagen die Panther nach einer schlechten zweiten Spielhälfte mit 33:35.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 10/2, Berends S. 3, Haase 2/1, Berends N. 4, Wagner, Sogalla, Gruszka 1, Czycholl, Conrad 7, Thiele 4/1, Nikisch

Text: Olaf Thiele

Die Concordia bläst das Adventslicht aus

Zum 1. Advent  sollte eigentlich das Publikum mit einem spannenden und letztendlich auch erfolgreichen Spiel der USV-Panther gegen die Delitzscher Gäste für Ihren Besuch zur besten Kaffee- und Kuchen-Zeit belohnt werden. Obwohl der Delitzscher Toptorschütze Grohmann zeitig mit Rot vom Parkett musste, gelang erst in der 12. Spielminute das erste USV-Tor. Bis dahin lagen die Panther schon mit 0:6 im Rückstand und hatten zwei Strafwürfe vergeben. Von diesem Schock sollten sich die Gastgeber auch nicht wieder erholen. Im Angriff wie in der Abwehr fanden die Panther keine Mittel, der Concordia Paroli zu bieten. Zur Halbzeit lagen die USVler schon mit 9:17 im Rückstand. Jetzt hieß es Haltung bewahren und zeigen, dass man eine bessere zweite Hälfte spielen kann. Immerhin haben trotz 1. Advent viele USV-Fans und Delitzscher Gäste den Weg in die Halle gefunden.

In den folgenden 30. Minuten verbesserte sich das Spiel der Panther nicht wirklich. Der Rückstand konnte nicht verkürzt werden, allerdings vergrößerte sich dieser auch nicht wesentlich. Viele Strafzeiten für beide Teams und unnötige Fouls drückten der Begegnung ihren Stempel auf. Eine richtige Chance, die Partie zu drehen bestand aber nie. Dafür waren die Delitzscher viel zu schnell im Angriff und in der Abwehr sehr agil mit einem sehr guten Torhüter. Die zweite Halbzeit wurde mit 16:18 verloren, entsprach aber eher den Vorstellungen. Das Endergebnis war ein deprimierendes 25:35. Die hohe Tordifferenz verweist die Panther nun auf Platz 8 der Tabelle, wobei ab Platz 5 alle Mannschaften 12:12 Punkte haben.

Am nächsten Wochenende geht es nun zum letzten Spiel der Hinrunde nach Aschersleben. Die Alligatoren verloren ebenfalls hoch mit neun Toren gegen Bad Blankenburg. Beide Teams wollen nun vor dem Jahreswechsel noch wichtige Punkte holen, bevor die Rückrunde beginnt. In dieser fahren die Panther zu Einheit Plauen, welche noch gegenwärtig hinter dem USV Halle in der Tabelle rangieren. Ziel soll es natürlich sein, beide Auswärtspartien vor der Weihnachtspause zu gewinnen.

Es spielten:

Flemming, Feger,

Kosak 5, Heyer 5/2, Berends S. 1, Haase 1, Berends N. 6, Wagner 1, Sogalla 1, Gruszka, Czycholl 4, Conrad 1, Thiele, Nikisch,

Text: Torsten Kamenz

 

Panther gewinnen Derby

Die USV Halle Panther konnten am Freitagabend das Derby bei der HG 85 Köthen mit 27:29 gewinnen. Mit diesen Punktgewinn belegen sie nun den sechsten Platz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga punktgleich mit dem SV 04 Plauen/Oberlosa und sind nur einen Punkt hinter der HG 85 Köthen, die Platz vier belegen.

Der Gastgeber konnte den ersten Treffer im Spiel erzielen aber die Panther glichen durch einen Treffer von Maximilian Gruszka sofort aus. Erneut gingen die Köthener in Führung aber durch einen Treffer von Julius Conrad kam es erneut zum Ausgleichstreffer. Gruszka und Conrad waren mit ihren jeweils fünf Treffern maßgeblich am Hallenser Erfolg an diesem Abend beteiligt. Sascha Berends konnte mit seinem ersten Treffer die erste Hallenser Führung erzielen. Auch wenn im Gegenzug der Gastgeber seinerseits erneut ausglich, so besorgte Maximilian Haase den 3:4 Führungstreffer. Durch je einen Treffer von Chris Thiele und Nicolas Berends ging die Panther in der elften Minute dann erstmals mit zwei Treffern beim Stand von 4:6 in Front. Diese Führung konnte bis zum 7:9 gehalten werden, dann jedoch sollte den Köthenern gleich drei Treffer in Folge zur 10:9 Führung gelingen. Durch einen verwandelten Strafwurf von Thiele erfolgte der 10:10 Ausgleich. Die Führung wechselt hin und her und so wurden die Seiten beim 16:16 Unentschieden gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel war es Chris Heyer der mit zwei schnellen Toren sein Team mit 16:18 nach vorn brachte. Die Panther konnten nun diese Führung weiter verteidigen auch weil sie mit Franz Flemming im Tor einen starken Rückhalt hatten. Die Hallenser Abwehr um Mannschaftskapitän Robert Wagner zeigte eine gute Leistung und so kam es zu leichten Ballgewinnen. In der 42. Spielminute war es erneut Heyer mit zwei Treffern in Folge der Halle nun sogar mit drei Toren Vorsprung in Führung brachte. Die zahlreich mitgereisten Hallenser Fans, die mit neun Euro die teuersten Eintrittspreise der Liga in Kauf genommen haben, witterten nun die Siegchance ihres Teams und peitschten es weiter voran. Nach einer Auszeit der Gastgeber kamen diese nochmals auf ein Tor, beim Stand von 21:22, heran aber Halle traf ebenfalls und blieb mit 21:24 vorn. In der 58. Minute stand es 25:28 und die Panther mussten die letzten zwei Minuten auf Grund einer Zeitstrafe gegen Heyer, der bis dahin mit neun Treffern erfolgreich war, in Unterzahl spielen. Diese Chance wollten sich die Köthener zu Nutze machen und ihnen sollten tatsächlich auch zwei Treffer in Folge gelingen. Franz Flemming im Hallenser Tor parierte einen freien Wurf der Gastgeber und konnte so den Sieg sichern. Sascha Berends besiegelte diesen fünfzehn Sekunden vor Spielende mit seinem dritten Treffer zum 27:29 Endstand.

Es spielten:

Flemming, Panhans,

Kosak, Heyer 9/1, Berends S. 3, Haase 1, Berends N. 2, Wagner, Sogalla, Gruszka 5, Czycholl, Conrad 5, Thiele 4/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele

Panther fauchen gegen qualmende Lokomotive

Die USV Halle Panther haben am Samstag ihr Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau mit 24:19 gewinnen können. Mit nun 10:10 Punkten belegen sie aktuell den sechsten Tabellenplatz und behaupten sich somit in der oberen Tabellenhälfte der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Der Start ins Spiel glückte den Gästen aus Pirna besser als den Hallensern, diese vergaben gleich drei Torchancen und so übernahmen die Gäste erst einmal mit 0:2 die Führung. In der sechsten Spielminute beendete dann Maximilian Haase mit seinem ersten Treffer die torlose Zeit und im Anschluss gelang Maximilian Gruszka der Treffer zum 2:2 Ausgleich. Die Gäste legten vor und die Panther zogen nach, Haase traf zum 3:3 und Chris Thiele glich nach einem herrlichen Anspiel an den Kreis durch Haase zum 4:4 aus. Aber die Panther taten sich schwer im Abschluss, wieder einmal wurden die Chancen reihenweise nicht genutzt und das sollte sich bis zum Spielende auch so durchziehen. Die Gäste packten in der Abwehr ordentlich zu und so kassierte ihr torgefährlichster Spieler, Torsten Schneider, bereits in der zehnten Spielminute seine zweite Zeitstrafe. Fortan musste dieser sich etwas zurücknehmen. Die SG Pirna/Heidenau lag nach zwanzig Spielminuten beim Stand von 6:9 mit drei Toren in Führung. Halles Trainerin Ines Seidler hatte da schon mit ihrer ersten Auszeit reagiert. Vier Tore in Folge durch Conrad, Gruszka und zweimal Sascha Berends brachte nun die Panther ins Spiel und sie übernahmen erstmals die Führung beim 10:9. Die Seiten wurden beim Stand von 12:12 gewechselt.

Wieder gelang den Gästen der erste Treffer zur 12:13 Führung, die allerdings schnell durch Thiele und Haase zum 14:13 umgewandelt werden konnte. Bei den Gästen erhielt Robert Ultsch zwei Zeitstrafen kurz hintereinander und konnte dann nicht mehr mitwirken. Halle allerdings konnte diese Überzahl nicht nutzen, acht Minuten sollte ihnen kein Treffer gelingen. Sascha Nikisch und Max Gruszka brachten ihr Team erstmals mit zwei Toren in Führung. In der 45. Spielminute stand es so 16:14 für Halle. Die Gäste agierten nun immer häufiger mit sieben Feldspieler. Das Spiel ohne Torhüter bot so einen Reihe Chancen auf einfache Tore. Halles Mannschaftskapitän Robert Wagner konnte mit seinem ersten Saisontor sein Team mit 19:16 in Führung bringen. Die Gäste gaben sich aber nicht so einfach geschlagen und kämpften um jeden Ball, allerdings scheiterten sie all zu oft am gut aufgelegten Franz Flemming im Hallenser Tor. Maximilian Gruszka konnte mit seinem sechsten Treffer die 21:17 Führung erzielen. Ein Treffer von Julius Conrad und zwei von Chris Thiele besiegelten dann den 24:19 Endstand.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer, Berends S. 5, Haase 3, Wagner 1, Sogalla, Gruszka 6, Czycholl, Conrad 2, Thiele 6/3, Nikisch 1,

Text: Olaf Thiele

Panther ziemlich zahnlos bei Plauen/Oberlosa

Für die USV Halle Panther war am vergangenen Samstag nichts zu holen beim SV 04 Plauen-Oberlosa. Erneut kassierten sie mit 21:28 eine bittere und deutliche Auswärtsniederlage. Erstmals in dieser Saison haben sie mit 8:10 Punkten eine negative Punktdifferenz und belegen damit den achten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Einen sichtlich schlechten Start erwischten die Panther und schnell lagen sie mit 0:3 im Rückstand. Ganze sieben Minuten dauerte es bis Pierre Sogalla den ersten Treffer für Halle erzielte. Fortan lief man so einem Rückstand hinterher und fand wenige Mittel gegen die gut agierende Abwehrreihe des Gastgebers. In der siebzehnten Spielminute gelang durch einen Treffer von Chris Thiele erstmals der Ausgleich zum 7:7. Der SV Plauen-Oberlosa übernahm aber schnell wieder die eigene Führung. Sogar in Unterzahl sollte ihnen zwei Treffer gelingen. Bis zum Seitenwechsel zog dann der Gastgeber auf 9:15 davon.

In die zweite Halbzeit startete das Team mit einem Treffer von Sascha Berends. Im Tor der Hallenser zeigte nun Franz Flemming tolle Paraden und dennoch konnte der Gastgeber seine Führung teilweise auf sechs Tore ausbauen. Im Angriff verspielten die Panther wieder einmal reihenweise die Bälle und suchten oft zu zeitig und zu unvorbereitet den Abschluss. Diese Bälle wurden so zur leichten Beute für das Heimteam. Auch die vielen Zeitstrafen, insgesamt acht gegen Plauen-Oberlosa konnten die Hallenser nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Zwar kam man beim 17:19 und 18:20 noch einmal in Schlagdistanz aber die Chancenverwertung blieb weiterhin katastrophal. So konnte man das Spiel auch nicht mehr drehen. Am Ende unterlag die Seidler-Sieben deutlich mit 21:28.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 4, Berends S. 3, Haase 1, Wagner, Sogalla 3, Gruszka 1, Czycholl, Conrad 3, Thiele 5/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele

 

Bittere Sonntagsbilanz – ein Tag zum Vergessen

Sonntagssspiele der USV Halle Panther standen noch nie unter einem guten Stern. Allerdings waren die Spieler um Trainerin Ines Seidler recht motiviert für die Herausforderung in Bad Blankenburg. Die Freude auf das Spiel wurde aber gleich zu Beginn getrübt. Relativ schnell war klar, dass Max Haase nicht zum Einsatz kommen wird. Aufbauspieler Nicolas Berends wurde im ersten Angriff brutal gestoppt. Der gegnerische Ellenbogen landete im Gesicht von Berends, dieser musste ins Krankenhaus und genäht werden. Somit waren alle etatmäßigen Aufbauspieler aus der Partie. Die gewohnte Härte der Gastgeber führte auch dazu, dass der USV Halle nicht wirklich gut ins Spiel kam. Zur Pause stand es 14:13, die zweite Hälfte verlief nicht erfolgreicher – trotz drei parierter Strafwürfe. Letztendlich war die Fehlerquote im Spiel und im Torabschluss zu hoch und die Partie ging 28:23 verloren. Unter normalen Bedingungen wäre sicher wesentlich mehr drin gewesen.

Und wenn dies nicht schon genug ist, verletzt sich die Trainerin, dann streikt auch noch der Bus, so dass die Spieler individuell ihre Heimreise antreten mussten.

Die Panther müssen die kommende Woche nutzen, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Das nächste Auswärtsspiel steht an und die USVler müssen am nächsten Wochenende nach Plauen/Oberlosa, welche mit einem Punkt Rückstand hinter dem USV Halle in der Liga zu finden sind.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 3, Berends S. 3, Haase, Berends N. , Wagner, Sogalla 4, Gruszka 2, Czycholl , Conrad 2, Thiele 4/3, Nikisch 3,

Text: Torsten Kamenz

 

Panther mit Unentschieden gegen den Spitzenreiter

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag mit 24:24 gegen den HC Burgenland einen wichtigen Punkt erobern. Der bis dahin ungeschlagene Spitzenreiter büßte am siebenten Spieltag der Mitteldeutschen Handballoberliga seinen ersten Punkt ein. Die Hallenser mit nun 8:6 Punkten behaupten weiterhin ihren sechsten Tabellenplatz. Sie sind nun nur zwei Punkte vom zweitplatzierten HSV Bad Blankenburg entfernt, auf die man ja in der nächsten Woche trifft.

Die Panther gingen mit viel Respekt aber auch gut motiviert nach dem Auswärtssieg beim SV Oebisfelde in die Partie und konnten schnell den ersten Treffer durch Chris Heyer erzielen. Nach dem Ausgleich für die Gäste waren es Julius Conrad und erneut Heyer, welche ihr Team mit 3:1 in Führung brachten. Die Gäste scheiterten dann bei ihrem ersten Strafwurfversuch. Auf der Gegenseite machte es Chris Thiele besser und verwandelte den ersten Strafwurf für Halle in der siebenten Spielminute zur 4:1 Führung. Der Spitzenreiter agierte sehr nervös und scheiterte weiterhin am glänzend aufgelegten Hallenser Torhüter Helmut Feger. Dieser konnte auch die beiden folgenden Strafwürfe der Gäste parieren und so blieben die Hallenser weiter in Führung. Erst in der dreizehnten Spielminute – die Hallenser hatten eine Reihe von Torchancen nicht nutzen können und ganze sieben Minuten keinen Torerfolg erzielt – schafften die Burgenländer den 4:4 Ausgleich. Heyer mit seinem dritten von insgesamt sechs Treffern traf zum 5:4. Maximilian Gruszka und Ole Czycholl erzielten die 7:4 Führung. Nach dem Burgenländer Anschlusstreffer zum 7:5 trafen Heyer und Nicolas Berends zum 9:5 in der 25. Spielminute. Auf beiden Seiten zeigten die Torhüter Glanzleistungen. Eine dreiminütige Schwächephase der Hallenser konnte der Spitzenreiter nutzen und erzielte vier Tore in Folge zum 9:9 Ausgleich. Thiele konnte in der 29. Spielminute seinen zweiten Strafwurf zum 10:9 verwandeln. Mit dem Halbzeitpfiff erzielten die Gäste noch den 10:10 Ausgleichstreffer.

Mit Wiederanpfiff gelang den Burgenländern erstmals der Führungstreffer und nach dem Ausgleich gingen sie sogar mit zwei Toren beim Stand 11:13 in Führung. Aber die Männer um Trainerin Ines Seidler kämpften weiter um jeden Ball. Sie hatten aber auch viel Pech im Abschluss – reihenweise trafen sie nur den Torpfosten. Der zweite Treffer von Czycholl und zwei Treffer von Conrad brachten in der 41. Spielminute wieder die 15:14 Führung. Die gut besuchte Sporthalle Am Bildungszentrum war nun voll in Stimmung und beide Fanseiten feuerten ihre Teams lautstark an. Die Führung wechselte immer wieder und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 50. Spielminute gingen die Panther durch zwei Treffer von Sascha Berends mit 20:19 in Führung. Den Gästen allerdings gelangen dann ebenso schnell zwei Treffer und bescherte ihnen wiederum die 20:21 Führung. Julius Conrad konnte mit seinem sechsten Treffer im Spiel zum 21:21 ausgleichen. Nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste hatte Thiele in 57. Spielminute die Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte jedoch mit seinem Strafwurf am Torhüter der Gäste. Im Anschluss trafen diese zur 21:23 Führung und glaubten nun zwei Minuten vor Spielende an den Doppelpunktgewinn. Aber die Panther gaben sich nicht geschlagen und kämpften weiter. Erneut war es Nicolas Berends, der die Abwehrreihe der Gäste durchbrechen konnte und so zwei Treffer zum 23:24 Anschluss erzielte. Maximilian Gruszka wurde bei seinem Konterversuch unsanft vom Burgenländer David Heinig zu Fall gebracht. Das Hallenser Publikum tobte und auch Mannschaftskapitän Robert Wagner beschwerte sich über die Entscheidung der Schiedsrichter, die hier nur auf Freiwurf entschieden. Wagner bekam dafür seine dritte Zeitstrafe. Dreißig Sekunden vor Spielende erzielte Sascha Berends den 24:24 Ausgleichstreffer. Den letzten Angriff der Gäste konnten die Hallenser abwehren und so war die Freude über den Punktgewinn bei den Hallensern riesig.

 

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 6, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla, Gruszka 1, Czycholl 2, Conrad 6, Thiele 2/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele