Spielberichte

Panther unterliegen in Dresden

Für die USV Halle Panther gab es am vergangen Samstag beim HC Elbflorenz Dresden II nichts zu holen. Mit 29:31 unterlag man in der vorerst letzten Partie der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit 5:5 Punkten belegen sie aktuell den zehnten Tabellenplatz.

Dabei begann die Partie recht gut für die Hallenser, mit je einem Treffer von Maximilian Gruszka und Pierre Sogalla konnte man gut mithalten. Dann jedoch sollten dem Gastgeber drei Treffer in Folge gelingen und die Panther gerieten mit 2:5 in Rückstand. Chris Thiele, erneut Sogalla und ein Treffer von Chris Heyer brachten die Panther mit 6:5 zurück ins Spiel, ebenso schnell gelangen den Dresdnern wieder drei Treffer in Folge und fortan lief man diesem Rückstand hinterher. Die Seiten wurden dann beim Stand von 14:18 gewechselt.

Die ersten beiden Treffer nach Wiederanpfiff erzielten Tobias Kassler, welcher insgesamt vier Treffer beisteuern konnte, und Maximilian Gruszka der ebenfalls viermal traf. Über die Zwischenstände 18:21, 21:24 und 23:28 ging es in die Endphase des Spieles.  Die Hallenser hatten allerdings das Spiel noch nicht aufgegeben, besonders Pierre Sogalla legte eine glänzende Endphase hin und erzielte vier Tore in Folge. Insgesamt war er mit zehn Toren erfolgreichster Werfer des Spieles. Allerdings konnte auch er die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern und so traten die Panther die Heimreise ohne Punkte im Gepäck an.

Durch die gesundheitspolitischen Entscheidungen in der Bundesrepublik, in Sachsen-Anhalt und in der Stadt Halle werden im November keine Spiele in Halle stattfinden. Sollten im Dezember die Ampeln wieder auf grün stehen, findet die nächste Partie voraussichtlich am 12.12.2020 – auswärts – wie geplant statt. Das nächste Heimspiel wäre dann für den 19.12.2020 gegen Delitzsch angesetzt.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 4, Kosak, Heyer 5, Berends S. 3, Haase 1, Wagner, Sogalla 10, Gruszka 4, Czycholl, Thiele 2, Conrad,

Panther dominieren in Sonneberg

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend einen wichtigen Sieg in der Mitteldeutschen Handball Oberliga erkämpfen. Mit 26:38 besiegten sie den Sonneberger HV souverän. Die USV Männer haben nach nun vier Spieltagen 5:3 Punkten und elf Plus-Toren auf ihrem Konto. Damit klettern sie in der Tabelle auf Platz fünf, punktgleich mit dem EHV Aue II, der HSG Freiberg und der HG 85 Köthen. In der nächsten Woche haben die Panther spielfrei und müssen damit erst wieder in zwei Wochen beim HC Elbfloren Dresden II antreten.

Die Panther erwischten einen super Start ins Spiel und konnten schnell, dank der Treffer von Sascha Berends und Maximilian Gruszka, mit 0:2 die Führung übernehmen. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass Franz Flemming im Hallenser Tor gut aufgelegt war. Er parierte insgesamt vierzehn Würfe des Gastgebers und leitete so einen Konter nach dem anderen ein.  Flemming hatte damit entscheidenden Anteil am deutlichen Sieg seines Teams. Nach fünf gespielten Minuten lag die Seidler-Sieben bereits mit 2:7 in Front und Sonnebergs Trainer beorderte, mittels Auszeit, sein Team zu sich. Die Hallenser blieben davon aber unbeeindruckt und spielten ihr schnelles Spiel weiter. Schnell wuchs der Vorsprung bis auf sieben Tore beim Stand von 3:10 an. Halle war an diesem Tag von allen Positionen torgefährlich und auch treffsicher. Zum Strafwurf angetreten, zeigte Chris Thiele Nervenstärke und konnte insgesamt drei Strafwürfe verwandeln. Am Ende trug er, sowie Chris Heyer, Sascha und Nicolas Berends jeweils fünf Treffer zum Sieg bei. Nach einer zwischenzeitlichen Führung von 12: 19, wurden die Seiten beim Stand von 14:19 gewechselt.

Auch der Start in die zweite Spielhälfte gelang den Panthern perfekt. Maximilian Gruszka, der insgesamt mit neun Treffern erfolgreichster Werfer war, konnte drei schnelle Tore erzielen und so war bereits in der 33. Spielminute die Vorentscheidung gefallen als Halle mit 14:23 davon zog. Die Sonneberger konnten dem nichts entgegensetzen und versuchten über Einzelaktion zum Torerfolg zu gelangen. Dies scheiterte allerdings all zu oft. Reihenweise Fehlwürfe sowie technische Fehler prägten das Sonneberger Spiel. Über ein 19:28 und 23:32 siegten die Hallenser am Ende dann mit 26:38 deutlich und konnten damit auch ihr Torverhältnis positiv ausbauen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 1, Kosak 2, Heyer 5, Berends S. 5, Haase 2, Berends N. 5, Wagner, Sogalla 1, Gruszka 9, Thiele 5/3, Conrad 3

Text: Olaf Thiele

Panther beißen sich frei

Wenn Alligatoren und Panther aufeinander treffen, wird es heiß im Handball-Gehege – so auch am 2. Heimspieltag der USVler am Wochenende. Nach zwei Spieltagen kann man schlecht einschätzen, wie stark tatsächlich die Mannschaften sind. Die Panther wollten unbedingt ihren ersten Sieg in der Saison feiern und die Gäste aus Aschersleben wollten ihre Erfolgsserie fortsetzen und die Tabellenspitze verteidigen. Am Spiel konnten diesmal mehr Zuschauer teilnehmen – rund 200 Zuschauer verfolgten die Partie live und sahen gespannt die ersten Minuten der Partie. Es dauerte bis zur 5. Spielminute ehe der erste Treffer fiel. Bis dahin verwarfen die USVler bereits zwei Strafwürfe. Danach lief es wesentlich besser. Wirklich absetzen konnten die Panther sich allerdings nicht. Nach dem 5:5 Ausgleich und einer Auszeit gelang es dann dem Seidler-Team sich sich einen kleinen Vorsprung heraus zu arbeiten. Zur Pause stand es verdient 13:10 für den Gastgeber, wobei in den ersten 30 Minuten drei Würfe vom 7m-Punkt durch drei verschiedene Schützen vergeben wurden.

Nach der Pause nahmen die Panther mit Schwung Anlauf und konnten bis zu 44. Minute mit einem vermeindlich komfortablen Vorsprung von fünf Toren aufwarten, zumal nun der Kapitän persönlich den nächsten Strafwurf nutze, um seinen Treffer zu markieren. Danach folgten allerdings einige einfache Fehler und schlechte Würfe, welche den Alligatoren zu erfolgreich abgeschlossenen Kontern einluden. Die Ascherslebener benötigten nur 6 Minuten, um den Ausgleich herzustellen. Manch einer fühlte sich an das erste Heimspiel erinnert, welches einen ähnlichen Verlauf nahm. Somit war die Partie wieder in der 51. Minute vollkommen offen. Auf Grund zweier Tore für die Panther sahen die Zuschauer die Panther schon auf der Siegerstraße. Drei Treffer hintereinander von Frank Seifert brachte in den Schlussminuten die Gäste wieder nach vorn. Selbiger Spieler erhielt allerdings einige Sekunden später eine Zeitstrafe und die Alligatoren mussten das Spiel in Unterzahl beenden. Chris Heyer nutzte die Gelegenheit und warf den Ausgleichstreffer zum 26:26. Die Derby-Stimmung war schon längst in der Halle hergestellt. Die erwartete heiße Auseinandersetzung zwischen den Teams dauerte nun schon 59 Minuten an. Zieht das nächste Tor die Panther ins Wasser oder die Alligatoren auf das trockene Land? Die Voraussetzung für den Sieg lieferte Chris Heyer im Konter nach einem Zuspiel von Julius Conrad mit seinem 9. Treffer (erfolgreichster Schütze des Spiels). Der letzte Angriff blieb den Gästen vorbehalten. Sie hatten noch 27 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Einen freien Wurf von der linken Angriffsseite parierte allerdings Helmut Feger im Tor und sorgte so für einen erfolgreichen Doppelpunktgewinn der Panther!

Die nächste Partie führt zum Aufsteiger in das ferne Sonneberg. Nach einem spielfreien Wochenende geht es nach Dresden, ehe erst am 07. November das nächste Heimspiel gegen den NHV Concordia Delitzsch ansteht. Mit 3:3 Punkten nehmen die Panther aktuell einen mittleren Tabellenplatz ein. Dieser soll auch bis zum 3. Heimspiel behauptet werden.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler , Kosak 1, Heyer 9/1, Berends S. 3, Berends N. 2, Wagner 1, Sogalla 3, Gruszka 1, Thiele 2, Conrad 5,

Text: Torsten Kamenz

Panther lassen einen Punkt liegen

Die USV Halle Panther haben im ersten Auswärtsspiel mit einen 28:28 Unentschieden bei der HSG Freiberg ihren ersten Saisonpunkt geholt. Mit nun 1:3 Punkten belegen sie den elften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Der Gastgeber übernahm mit 1:0 schnell die Führung im Spiel. Der erste von insgesamt acht Treffern von Nicolas Berends brachte in der dritten Spielminute den 1:1 Ausgleich. Kurz darauf gelang Julius Conrad der Führungstreffer zum 1:2. Mit schnellem Spiel erzielten die Freiberger sofort den Ausgleich. Bereits in der sechsten Spielminute erhielt Kapitän Robert Wagner nach einem Foul seine erste Zeitstrafe. Diese wusste der Gastgeber gut zu nutzen und erzielte zwei Tore in Folge zur 4:2 Führung. Aber die Panther blieben dran und durch je ein Tor von Kosak, Thiele und Sogalla war das Spiel in der zwölften Spielminute beim Stand von 5:5 wieder ausgeglichen. Aber die Freiberger zogen weiterhin ihr schnelles Spiel auf und konnten mit Kontern immer wieder leichte Tore erzielen. Über ein 8:5 und 11:8 blieben sie mit drei Toren in Front. Beim Stand von 12:10 nahm Halles Trainerin Ines Seidler in der 22. Spielminute ihre erste Auszeit und diese sollte umgehend auch Wirkung zeigen. Zwei Treffer von Chris Thiele und ein verwandelter Strafwurf von Chris Heyer brachten den 13:13 Ausgleich. Spielmacher Maximilian Haase traf zum 15:14 und Sascha Berends erzielte kurz vor dem Seitenwechsel das Tor zum 16:15 Halbzeitstand.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte stand nun Franz Flemming im Tor und dieser konnte sich bereits im ersten Angriff gut in Szene setzen als er einen freien Wurf parierte und auch die beiden freien Nachwürfe abwehren konnte. Mit seinem vierten Treffer erzielte Nicolas Berends in der 40. Spielminute den 18:18 Ausgleich. Kurz darauf traf Maximilian Gruszka zur 18:19 Führung und Heyer erhöhte diese sogar auf ein 18:20. Nun witterten die Hallenser die Chance auf den Doppelpunktgewinn in Freiberg. Gerade nach der verpatzten zweiten Halbzeit in der Vorwoche wollte man ja unbedingt hier eine bessere zweite Spielhälfte hinlegen. Und die Panther blieben in Front, auch weil Neuzugang Tobias Kaßler zum 20:22 und zum 22:24 traf. Der Gastgeber bestrafte aber jeden noch so kleinen Fehler der Hallenser mit einem schnellen Tor und so schafften sie erneut den Ausgleich zum 24:24. Seidler beorderte ihre Männer nun mittels Auszeit erneut zu sich und stellte ihr Team so auf den Schlussspurt ein. Berends und Heyer trafen zur 24:26 Führung, welche die Freiberger aber ebenso schnell mit zwei eigenen Treffern egalisierten.  Nicolas Berends bekamen sie aber nicht in den Griff und so erzielte er zwei weitere Treffer und Halle lag zwei Minuten vor Spielende mit 27:28 in Front. Die Führung konnten sie ganze zwei Minuten auch verteidigen und hatten dreißig Sekunden vor Spielende die Chance im eigenen Angriff die Partie zu gewinnen. Doch ein Fehlabspiel, genau in die Arme eine Freiberger Spielers, der mit einem Kontertor den 28:28 Ausgleich erzielte, brachte dann die Entscheidung und so ließen die Panther einen fast schon sicher geglaubten Punkt in Freiberg zurück.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 3, Kosak 1, Heyer 5/1, Berends S. 3, Haase 1, Berends N. 8, Wagner, Sogalla 1, Gruszka 1, Thiele 3, Conrad 2,

Die Lok aus Pirna hatte mehr Dampf

Das erste Heimspiel der Panther sollte eigentlich mit einem 2-Punkte-Gewinn abgeschlossen werden. Nach Testspielen, Training und Vorbereitung waren alle recht zuversichtlich. Die erste Halbzeit hatte sicher Stärken und Schwächen, aber nach einem 6:2 Start konnten die Zuschauer in der Halle guter Dinge sein, dass die Partie einen erfolgreichen Verlauf für das USV-Team nimmt. Zur Halbzeit stand es dann tatsächlich 15:8 für die Panther. Eine Wende des Geschehens hielten doch alle in diesem Moment für unwahrscheinlich. Nach der Pause brauchten die Gäste nur 15 Minuten, um den Rückstand zu egalisieren. Das Angriffsspiel der Panther bestand in der 2. Hälfte nur aus Einzelaktionen und wenig Kombinationsspiel. Die Lok-Sieben dagegen hatte wenig Mühe, eigene Angriffe auszuspielen. Zudem luden die USVler die Gäste zu Kontern, auf Grund der schlechten Verwertung im Angriff, ein. Das USV-Team vergab eine Menge 100%iger Chancen, auch die beiden Strafwürfe fanden ihr Ziel nicht im Netz. Gegen die zunehmende Unsicherheit fand das Team um das Trainergespann Seidler/Bernhardt weder im Angriff noch in der eigenen Abwehr geeignete Mittel.

So ging das Spiel mit 26:28 verloren. Die Saison ist sicher noch sehr lang, aber einfacher wird es natürlich nicht. Das nächste Spiel in Freiberg wird eine große Herausforderung. Am 10.10.20 kommt Aschersleben zu Besuch. Beide Mannschaften haben Ihre Auftaktspiele erfolgreich auswärts bestritten.

Unter www.usv-erste-handball.de findet man auch einen Player für den Live Stream auf sportdeutschland.tv. Die Partie kann man also gern noch einmal nachverfolgen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler, Kosak 1, Heyer 9, Berends S.3, Haase 2, Berends N. 6, Wagner, Sogalla 1, Gruszka 1, Thiele 2, Conrad 1,

Text: Torsten Kamenz

Panther präsentieren sich stark

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend einen wichtigen Sieg in der Mitteldeutschen Handball Oberliga erkämpfen. Mit 29:27 besiegten sie vor heimischen Publikum den Tabellendritten HSV Bad Blankenburg. Mit einem ausgeglichenen 21:21 Punktekonto belegen sie nun den achten Tabellenplatz.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler hatten sich nach der knappen Niederlage in der Vorwoche beim Spitzenreiter HC Burgenland für diese Partie viel vorgenommen. Und so legten sie auch einen guten Start hin. Halles Top-Torschütze Chris Heyer, der auch in dieser Partie wieder sieben Tore beisteuern konnte, erzielte den ersten Treffer für sein Team zur 1:0 Führung. Die Blankenburger zogen kurz darauf nach, aber der Gastgeber legte immer wieder vor. Nicolas Berends, der ebenfalls sieben Treffer beisteuerte, erzielte die 2:1 Führung und Maximilian Haase traf zur 3:2 Führung. In der achten Spielminute hatten die Gäste die Chance per Strafwurf zum Ausgleich zu kommen, aber Helmut Feger im Hallenser Tor konnte diesen Wurf abwehren. Nachdem Julius Conrad sein Team mit 5:4 erneut in Führung brachte, konnte kurz darauf Chris Thiele einen Strafwurf zur 6:4 Führung erzielen. Die Gäste blieben aber dran und schafften immer wieder den Ausgleich. Nach dem 7:6 Führungstreffer vergaben die Gäste erneut einen Strafwurf und diese nutzen die Panther nun. In der 24. Spielminute lagen sie mit vier Toren, beim Stand von 12:8 aussichtsreich in Front. Leider konnten sie diese Führung nicht bis zum Seitenwechsel verteidigen und die Gäste kamen erneut heran. Beim Stand von 12:11 ging es in die Kabine.

Mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff erhielten die Panther erneut einen Strafwurf. Heyer verwandelte diesen zur 13:11 Führung. Allerdings konnten die Gäste eine Strafzeit gegen Heyer nutzen und glichen beim Stand von 15:15 erneut aus. Die Hallenser mussten im zweiten Durchgang sechs Zeitstrafen hinnehmen und spielten so die meiste Zeit in Unterzahl. Ihre Führung konnten sie aber bis zur 50. Minute verteidigen, dann jedoch konnten erstmals im Spiel die Blankenburger den Führungstreffer zum 23:24 und kurz darauf sogar den Treffer zum 23:25 erzielen. Zwei schnelle Tore durch Nicolas Berends sorgten aber wieder für den Ausgleich und Paul Kosak erzielte sogar die erneute Führung zum 26:25. Die Zuschauer bekamen ein vor Spannung kaum zu überbietendes Match zu sehen und beide Fan-Lager feuerten jeweils ihr Team an. Drei Minuten vor Schluss, beim Stand von 26:26 scheiterte Thiele mit seinem Strafwurf am Torhüter der Gäste und diese konnten dies für die die eigene Führung zum 26:27 nutzen. Erneut war es Berends, welcher den Ausgleich besorgte und kurz darauf konnte Heyer einen weiteren Strafwurf zur 28:27 Führung erzielen. Der HSV Bad Blankenburg versuchte in der letzten Minute nochmal alles, um wenigsten den Ausgleich zu erzielen. Ohne Torhüter ging es für sie in den letzten Angriff, der Wurf jedoch ging weit über das Hallenser Tor. Ein schnell eingeleiteter Konter mit einem Wurf aufs leere Tor von Conrad besiegelte den Hallenser Sieg mit 29:27.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 7/2, Berends S., Haase 3, Berends N. 7, Wagner, Sogalla, Gruszka 3, Thiele 4/3, Baum, Conrad 4,

Text: Olaf Thiele

Panther verpassen Sensation

Die USV Halle Panther verpassten am Samstagabend nur knapp die Sensation in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit 27:26 unterlagen sie – durch einen Treffer in der letzten Spielsekunde – denkbar knapp beim Spitzenreiter der Liga, dem HC Burgenland.

Dabei erwischten die Hallenser einen grandiosen Start ins Spiel. Fünf starke Paraden durch Franz Flemming im Hallenser Tor und leichte Treffer durch Sascha Berends, Maximilian Haase und Chris Heyer brachten die 0:4 Führung ein und zwangen Burgenlands Trainer Steffen Baumgart bereits nach sieben Minuten in die erste Auszeit. Nun sollte dem Gastgeber auch der erste Treffer gelingen, doch hiervon ließen sich die Panther nicht beeindrucken und spielten ihr gutes Spiel weiter. Nach zwölf Spielminuten lagen die Panther weiter mit fünf Toren in Front. Beim Stand von 2:7 durch den Treffer von Paul Kosak, nahmen die Burgenländer erneut eine Auszeit. Der Trainer haderte mit dem Spiel seiner Männer und auch mit dem Abschluss. Sie konnten Flemming einfach nicht überwinden und auch die Abwehr der Hallenser agiert stark. In der 21. Spielminute verwandelte Chris Thiele den ersten Strafwurf zur 5:13 Führung und brachte sein Team nun mit acht Toren in Front. Die Hallenser bestimmt weiterhin das Spielgeschehen und der dritte Treffer von Julius Conrad sicherte den 10:17 Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff gelang dem Gastgeber der erste Treffer, im Gegenzug konnten erst Ole Czycholl und dann Nicolas Berends ihre Würfe im gegnerischen Tor unterbringen. In der 40. Spielminute scheiterte Thiele beim dritten Strafwurf am Torhüter der Burgenländer und diese konnten so im Gegenzug auf 16:20 verkürzen. Halles Trainerin Ines Seidler versuchte nun ihrerseits mit einer Auszeit den Spielfluss des Gastgebers zu unterbrechen. Dies gelang aber nicht so recht, zumal man sich auf Hallenser Seite mit der aggressiven Abwehr im Angriff schwer tat. Es sollte ihnen einfach kein Torwurf gelingen und so gingen die Bälle reihenweise verloren. Die Burgenländer nutzen dies und konnten mit einigen Kontern Tor um Tor herankommen. Das Hallenser Publikum wahr zunehmend unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichtergespannes und auch auf der Hallenser Bank beschwerte sich Co-Trainer Jan Bernhardt nun immer öfter über ihre Entscheidungen. Leider kassierte er hierfür nach einer Verwarnung auch noch eine Zeitstrafe und schwächte so sein Team zusätzlich. Diese Hallenser Unterzahl nutze der Gastgeber und konnte erstmals im Spiel den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Thiele, Haase und zweimal Nicolas Berends besorgten immer wieder den Hallenser Führungstreffer. In der 56. Spielminute gingen die Hausherren nach einem verwandelten Strafwurf erstmals beim Stand von 26:25 in Führung. 30 Sekunden vor Spielende gelang dann Chris Heyer mit seinem achten Treffer der 26:26 Ausgleich. Die letzten zwanzig Spielsekunden spielte der Spitzenreiter gut aus und konnte so mit dem Schlusspfiff den 27:26 Siegtreffer erzielen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 8, Berends S., Haase 4, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 3/2, Baum, Czycholl 1, Conrad 3, Gruszka

Text: Olaf Thiele

Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Oebisfelde am Ende doch noch deutlich gewinnen. Den besseren Start ins Spiel erwischen allerdings die Gäste aus Oebisfelde. Als Tabellenvorletzter stehen die Oebisfelder schon ganz schön unter Druck und müssen nun jedes Spiel gewinnen, um den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga noch verhindern zu können. Und so spielten sie zu Beginn der Begegnung auch mutig auf. Bereits in der dritten Spielminute lagen sie mit 1:3 in Führung. Das diese nicht noch höher ausfiel, war vor allem der Treffsicherheit von Chris Heyer zu verdanken. Dieser erzielte in Folge die ersten fünf Treffer für sein Team. In der siebten Spielminute lagen die Gäste aber immer noch mit zwei Toren in Front. Den 6:7 Anschlusstreffer besorgte dann Maximilian Haase. Chris Thiele konnte mit seinem Treffer, den ersten von vier verwandelten Strafwürfen, den 7:7 Ausgleich markieren. Oebisfelde legte aber immer wieder vor und konnte durch leichte Treffer die Führung behaupten. Die Wende im Spiel brachte dann der frühzeitige Torhüterwechsel. Nun war es Franz Flemming, der im Hallenser Tor mit guten Paraden seiner Mannschaft den Rücken stärkte. Zwei weitere verwandelte Strafwürfe sowie zwei Treffer von Julius Conrad brachten dann die 12:9 Führung für die Panther. Jetzt reagierten die Gäste ihrerseits mit einer Auszeit. Den Spielfluss der Hallenser konnten sie so aber nicht unterbrechen. Ein Treffer von Sascha Berends und zwei von Paul Kosak sicherten die 16:12 Führung. Die zweite Zeitstrafe gegen Heyer nutzten nun die Gäste gut aus. Im Gegenzug konnten die Panther gleich vier hundertprozentige Torchancen nicht nutzen. Die Seiten wurden so beim Stand von 16:16 gewechselt.

Vom Ausgleichstreffer motiviert starteten die Gäste gut in die zweite Spielhälfte. Der erste Treffer gelang zwar Conrad zur 17:16 Führung, aber in der Folge trafen die Oebisfelder viermal zur erneuten 17:20 Führung. Nach sechs Spielminuten konnte dann Sascha Berends zweimal in Folge treffen und Halle blieb so dran. In der 40. Spielminute kam Helmut Feger zum Strafwurf zurück ins Tor und konnte diesen parieren. Dies war dann die Initialzündung für sein Team, welches nun kämpferisch zurück ins Spiel fand. Besonderes Durchsetzungsvermögen zeigt nun Nicolas Berends, welcher bis zum Spielende fünf Treffer erzielte. Am Ende siegten die Panther doch noch deutlich mit 33:28 und sicherten sich so weiter den neunten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Das Publikum an diesem Spielabend honorierte den Sieg mit stehenden Applaus. Die Mannschaft bedankt sich dafür und bei der kompletten E-Jugend, welche zahlreich das Einlaufen unterstützte und natürlich lautstark die Panther während des Spiels anfeuerte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Es spielten:
Feger, Flemming,
Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Text: Olaf Thiele

Panther fegen Jena aus eigener Halle – geglückte Revanche

Mit einem deutlichen 23:34 Sieg revanchierten sich die USV Halle Panther am vergangenen Samstag beim HBV Jena 90 für die Niederlage aus dem Hinspiel. Mit diesem souveränen Pflichtsieg beim Tabellenletzten sicherten sich die Panther zwei wichtige Punkte und konnten so den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößern. Mit 17:19 Punkten hat man weiterhin den neunten Tabellenplatz inne. Bis zum dritten Tabellenplatz sind es noch vier Punkte Rückstand und so kann man etwas entspannter in die zweiwöchige Winterpause gegen.

Die Panther erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten schnell durch je einen Treffer von Chris Thiele, Nicolas Berends und Sascha Nikisch mit 1:3 die Führung übernehmen. Der Gastgeber versuchten bereits in der dritten Minute mit einer Auszeit den Spielfluss der Hallenser zu unterbinden, dies sollte aber nicht gelingen. Ein erneuter Treffer von Thiele sowie zwei Treffer von Chris Heyer brachten die 2:6 Führung. In der zwölften Minute traf Sascha Berends mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern zur 5:10. Der Gastgeber bäumte sich aber auf und konnte vier Tore, davon zwei Strafwürfe, erzielen und war in der 15. Spielminute beim 9:10 wieder kurzzeitig dran. Halles Trainerin Ines Seidler reagierte ihrerseits nun mit einer Auszeit und diese zeigte auch schnell Wirkung. Zwei schnelle Treffer von Paul Kosak brachten die Führung zum 9:12. Nun legten die Panther so richtig los und trafen von allen Position. Bis zum Seitenwechsel bauten sie so ihren Vorsprung auf sechs Tore bis zum 12:18 aus.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Spielhälfte sollten dem Gastgeber gelingen. Der Hallensprecher peitschte nun sein Team an, aber auch die Panther waren hellwach. Mit seinem sechsten, von insgesamt neun Treffern, brachte Chris Heyer die Panther mit 15:20 in Führung. Mit schnellem Spiel und sicheren Abschluss bauten die Panther ihren Vorsprung weiter aus. Die in der Abwehr erkämpften Bälle wurden für einfache Konter-Tore genutzt. Vor allem Sascha Nikisch, der insgesamt sieben Toren erzielte, traf jetzt nach Belieben. Die Panther ließen nichts mehr anbrennen und führten in der 50. Spielminute bereits mit 19:30. Am Ende siegten sie verdient deutlich mit 23:34 und konnten nicht nur für ihr Punktekonto wichtige Punkte sammeln, sondern auch noch ihr negatives Torverhältnis wieder in den positiven Bereich bringen. Nach zweiwöchiger Winterpause empfangen sie am 22.02.2020 den SV Oebisfelde und wollen auch da weiter nachlegen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 5, Heyer 9, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 1, Gruszka, Thiele 5/2, Nikisch 7, Baum, Czycholl,

Test: Olaf Thiele

Panther mit schlechter ersten Halbzeit – Dachse waren cleverer

Wieder keine Punkte für die USV Halle Panther in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Nach enttäuschender ersten Halbzeit, unterlagen die Männer um Trainerin Ines Seidler vor heimischen Publikum am Ende mit 30:32 gegen die HSG Freiberg. Da allerdings auch alle anderen Teams, welche hinter den USV-Männern in der Tabelle stehen, ihre Spiele verloren haben, bleiben die Panther weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz.

Den ersten Treffer im Spiel erzielte Chris Thiele und brachte die Panther so in Führung. Diese hielt jedoch nicht lange an. Drei Treffer in Folge, welche hauptsächlich durch Ballverluste im Hallenser Angriff entstanden sind, brachte nun die Gäste mit 1:3 in Führung. Mühsam glichen die Hallenser durch je ein Tor von Nicolas Berends (4 Tore insgesamt) und Chris Heyer in der zehnten Spielminute zum 3:3 aus. Die Gäste konnten allerdings ihre Torchancen besser nutzen, obwohl im Hallenser Tor Helmut Feger mit tollen Paraden glänzte. In der 14. Spielminute gelang dann Sascha Berends, mit seinem ersten von insgesamt fünf Treffern, nochmals der Ausgleich zum 5:5. Dies sollte im Spiel allerdings der letzte Ausgleich gewesen sein, fortan lief man immer einem Rückstand hinterher. In der 26. Spielminute, beim Stand von 8:13 waren es sogar fünf Tore Rückstand. Zu viele gute Torchancen konnten die Hallenser nicht nutzen. Wie bereits in der Vorwoche, fanden die Panther auch gegen Freiberg kein Mittel gegen die offensive Deckung. Die Gäste konnten so leichte Ballgewinne und schnelle Kontertore erzielen. Zwei von insgesamt vier Treffer von Pierre Sogalla konnten die Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 10:14 verkürzen.

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte behielten die Freiberger Dachse die Oberhand im Spiel und konnten Tor um Tor ihr Führung behaupten. Bis zur 40. Spielminute bauten sie diese sogar auf sechs Tore aus und lagen mit 16:22 in Führung. Nun allerdings bäumten sich die Panther noch mal auf und konnten ebenfalls über schnelles Spiel leichte Tore erzielen. Rechtsaußen Sascha Nikisch gelangen in Kürze vier schöne Treffer: Weitere zwei Tore von Sascha Berends brachten die Hallenser so auf 22:24 heran. Als kurz darauf Franz Flemming auch noch einen Strafwurf parieren konnte, keimte die Hoffnung auf die Wende im Spiel wieder auf. Die Gäste allerdings ließen sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen und erzielten immer wieder leichte Treffer aus dem Rückraum. Die Hallenser hingegen scheiterten bei mehreren Konterversuchen am gut aufgelegten Gästetorhüter oder trafen gleich mehrmals nur den gegnerischen Pfosten. Am Ende unterlag man mit 30:32 und verpasste damit den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 6, Berends S. 6, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 4, Gruszka, Thiele 5, Nikisch 4, Baum, Czycholl 1,

Text: Olaf Thiele