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Neuzugang Tobias Kaßler

Wir freuen uns, einen weiteren jungen Linkshänder bei den USV Halle Panther begrüßen zu dürfen. Tobias Kaßler wechselt in der neuen Saison vom HC Burgenland zu unseren Panthern. Das Handballspielen erlernte Tobias bei den Friesen in Frankleben und beim HC Einheit Halle. Über die DHfK Leipzig und dem HC Burgenland kommt Tobias zurück nach Halle und wird auf der rechten Außenposition mit Julius Conrad ein starkes Gespann bilden. Sportliche Erfolge kann Tobias durchaus vorweisen – mit der DHfK Jugend war er Mitteldeutscher und Nordostdeutscher Meister, ein dritter Platz im Länderpokal 2018 mit dem Team Sachsen sowie der wahrscheinliche Aufstieg mit dem HC Burgenland in die 3. Liga in diesem Jahr können sich sehen lassen. Seine Vorbilder Dominik Klein und Jo Lindner sind auch die Motivatoren des 1,82m großen Linkshänders für die weitere Entwicklung. Dazu gehört nicht nur die Etablierung im Team der Panther, Tobias möchte auch gern wieder einen vorderen Tabellenplatz erreichen.

Neben dem Handball feiert Tobias gern mit Freunden – hoffen wir, dass dies bald wieder möglich sein wird. Wir gratulieren recht herzlich zum 19. Geburtstag und wünschen ihm alles Gute und natürlich einen Superstart bei den Panthern in einer sicherlich sehr spannenden, abwechslungsreichen und einzigartigen Saison 2020/2021 und viel Erfolg in der Ausbildung zum Industriekaufmann bei den Stadtwerken in Halle.

Panther präsentieren sich stark

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend einen wichtigen Sieg in der Mitteldeutschen Handball Oberliga erkämpfen. Mit 29:27 besiegten sie vor heimischen Publikum den Tabellendritten HSV Bad Blankenburg. Mit einem ausgeglichenen 21:21 Punktekonto belegen sie nun den achten Tabellenplatz.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler hatten sich nach der knappen Niederlage in der Vorwoche beim Spitzenreiter HC Burgenland für diese Partie viel vorgenommen. Und so legten sie auch einen guten Start hin. Halles Top-Torschütze Chris Heyer, der auch in dieser Partie wieder sieben Tore beisteuern konnte, erzielte den ersten Treffer für sein Team zur 1:0 Führung. Die Blankenburger zogen kurz darauf nach, aber der Gastgeber legte immer wieder vor. Nicolas Berends, der ebenfalls sieben Treffer beisteuerte, erzielte die 2:1 Führung und Maximilian Haase traf zur 3:2 Führung. In der achten Spielminute hatten die Gäste die Chance per Strafwurf zum Ausgleich zu kommen, aber Helmut Feger im Hallenser Tor konnte diesen Wurf abwehren. Nachdem Julius Conrad sein Team mit 5:4 erneut in Führung brachte, konnte kurz darauf Chris Thiele einen Strafwurf zur 6:4 Führung erzielen. Die Gäste blieben aber dran und schafften immer wieder den Ausgleich. Nach dem 7:6 Führungstreffer vergaben die Gäste erneut einen Strafwurf und diese nutzen die Panther nun. In der 24. Spielminute lagen sie mit vier Toren, beim Stand von 12:8 aussichtsreich in Front. Leider konnten sie diese Führung nicht bis zum Seitenwechsel verteidigen und die Gäste kamen erneut heran. Beim Stand von 12:11 ging es in die Kabine.

Mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff erhielten die Panther erneut einen Strafwurf. Heyer verwandelte diesen zur 13:11 Führung. Allerdings konnten die Gäste eine Strafzeit gegen Heyer nutzen und glichen beim Stand von 15:15 erneut aus. Die Hallenser mussten im zweiten Durchgang sechs Zeitstrafen hinnehmen und spielten so die meiste Zeit in Unterzahl. Ihre Führung konnten sie aber bis zur 50. Minute verteidigen, dann jedoch konnten erstmals im Spiel die Blankenburger den Führungstreffer zum 23:24 und kurz darauf sogar den Treffer zum 23:25 erzielen. Zwei schnelle Tore durch Nicolas Berends sorgten aber wieder für den Ausgleich und Paul Kosak erzielte sogar die erneute Führung zum 26:25. Die Zuschauer bekamen ein vor Spannung kaum zu überbietendes Match zu sehen und beide Fan-Lager feuerten jeweils ihr Team an. Drei Minuten vor Schluss, beim Stand von 26:26 scheiterte Thiele mit seinem Strafwurf am Torhüter der Gäste und diese konnten dies für die die eigene Führung zum 26:27 nutzen. Erneut war es Berends, welcher den Ausgleich besorgte und kurz darauf konnte Heyer einen weiteren Strafwurf zur 28:27 Führung erzielen. Der HSV Bad Blankenburg versuchte in der letzten Minute nochmal alles, um wenigsten den Ausgleich zu erzielen. Ohne Torhüter ging es für sie in den letzten Angriff, der Wurf jedoch ging weit über das Hallenser Tor. Ein schnell eingeleiteter Konter mit einem Wurf aufs leere Tor von Conrad besiegelte den Hallenser Sieg mit 29:27.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 7/2, Berends S., Haase 3, Berends N. 7, Wagner, Sogalla, Gruszka 3, Thiele 4/3, Baum, Conrad 4,

Text: Olaf Thiele

Panther vor nächster großer Hürde

Die Handballer vom USV Halle empfangen am kommenden Samstag den HSV Bad Blankenburg zum Punktspiel in der Mitteldeutschen Oberliga. Anpfiff dieser Partie ist um 19:00 Uhr in der Sporthalle Am Bildungszentrum. Die Spielleitung übernimmt das Schiedsrichtergespann um Oliver Niedtner und Thomas Schüller.

Mit dem HSV Bad Blankenburg kommt der Tabellendritte nach Halle. Mit 26:14 Punkten haben sie nur vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer HC Burgenland. Sechs Spiele haben alle Teams der Liga noch zu absolvieren und so ist die Blankenburger Hoffnung auf die Meisterschaft noch nicht ganz abgeschrieben, auch wenn sie selbst nur von der Verteidigung des dritten Tabellenplatzes sprechen. Die Chancen hierauf sind jedenfalls noch sehr gut, zumal sie auch im direkten Vergleich gegen die Burgenländer besser abgeschnitten haben. Nach einer Schwächephase zum Jahreswechsel, als es vier Niederlagen in Folge gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Plauen, Apolda, Aue und Freiberg gab, fing sich das Team um Trainer Igor Ardan wieder. Vier Siege aus den letzten vier Spielen ließ die Blankenburger wieder auf Platz drei vorrücken. Viktor Beketov (101 Tore) und Marcel Werner (98 Tore) sind die treffsichersten Blankenburger. Marcel Werner, der gleichzeitig Co-Trainer des Teams ist, ließ in der Vorwoche beim 27:24 Sieg über den SV Plauen-Oberlosa mit 14 Treffer aufhorchen.

Die Hallenser wollen nach ihrer knappen 27:26 Niederlage in der Vorwoche beim Spitzenreiter nun vor heimischen Publikum unbedingt punkten. Mit 19:21 Punkten liegen sie weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz und haben den Klassenerhalt noch nicht ganz gesichert. Zwar hat man auf den ersten Abstiegsplatz, den momentan der HC Aschersleben mit 13:27 Punkten inne hat, sechs Punkte Vorsprung aber sicher in der Liga ist man damit noch nicht. Auf Grund des sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeldes haben die Panther aber auch noch ein Auge auf die oberen Tabellenplätze. Der vierte Platz, den der SV Plauen-Oberlosa innehat, ist nur vier Punkte entfernt. Bis auf Ole Czycholl und Sascha Nikisch (beide verletzt) hat Ines Seidler alle anderen Spieler an Bord. Ihr Team ist voll motiviert und hofft wieder auf die tolle Unterstützung ihres Publikums.

In eigener Sache: Potentielle Besucher mit Erkältungssymptomen bitten wir, unsere Veranstaltung nicht zu besuchen. Wie bitte um euer Verständnis.

Text: Olaf Thiele

 

Panther verpassen Sensation

Die USV Halle Panther verpassten am Samstagabend nur knapp die Sensation in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit 27:26 unterlagen sie – durch einen Treffer in der letzten Spielsekunde – denkbar knapp beim Spitzenreiter der Liga, dem HC Burgenland.

Dabei erwischten die Hallenser einen grandiosen Start ins Spiel. Fünf starke Paraden durch Franz Flemming im Hallenser Tor und leichte Treffer durch Sascha Berends, Maximilian Haase und Chris Heyer brachten die 0:4 Führung ein und zwangen Burgenlands Trainer Steffen Baumgart bereits nach sieben Minuten in die erste Auszeit. Nun sollte dem Gastgeber auch der erste Treffer gelingen, doch hiervon ließen sich die Panther nicht beeindrucken und spielten ihr gutes Spiel weiter. Nach zwölf Spielminuten lagen die Panther weiter mit fünf Toren in Front. Beim Stand von 2:7 durch den Treffer von Paul Kosak, nahmen die Burgenländer erneut eine Auszeit. Der Trainer haderte mit dem Spiel seiner Männer und auch mit dem Abschluss. Sie konnten Flemming einfach nicht überwinden und auch die Abwehr der Hallenser agiert stark. In der 21. Spielminute verwandelte Chris Thiele den ersten Strafwurf zur 5:13 Führung und brachte sein Team nun mit acht Toren in Front. Die Hallenser bestimmt weiterhin das Spielgeschehen und der dritte Treffer von Julius Conrad sicherte den 10:17 Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff gelang dem Gastgeber der erste Treffer, im Gegenzug konnten erst Ole Czycholl und dann Nicolas Berends ihre Würfe im gegnerischen Tor unterbringen. In der 40. Spielminute scheiterte Thiele beim dritten Strafwurf am Torhüter der Burgenländer und diese konnten so im Gegenzug auf 16:20 verkürzen. Halles Trainerin Ines Seidler versuchte nun ihrerseits mit einer Auszeit den Spielfluss des Gastgebers zu unterbrechen. Dies gelang aber nicht so recht, zumal man sich auf Hallenser Seite mit der aggressiven Abwehr im Angriff schwer tat. Es sollte ihnen einfach kein Torwurf gelingen und so gingen die Bälle reihenweise verloren. Die Burgenländer nutzen dies und konnten mit einigen Kontern Tor um Tor herankommen. Das Hallenser Publikum wahr zunehmend unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichtergespannes und auch auf der Hallenser Bank beschwerte sich Co-Trainer Jan Bernhardt nun immer öfter über ihre Entscheidungen. Leider kassierte er hierfür nach einer Verwarnung auch noch eine Zeitstrafe und schwächte so sein Team zusätzlich. Diese Hallenser Unterzahl nutze der Gastgeber und konnte erstmals im Spiel den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Thiele, Haase und zweimal Nicolas Berends besorgten immer wieder den Hallenser Führungstreffer. In der 56. Spielminute gingen die Hausherren nach einem verwandelten Strafwurf erstmals beim Stand von 26:25 in Führung. 30 Sekunden vor Spielende gelang dann Chris Heyer mit seinem achten Treffer der 26:26 Ausgleich. Die letzten zwanzig Spielsekunden spielte der Spitzenreiter gut aus und konnte so mit dem Schlusspfiff den 27:26 Siegtreffer erzielen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 8, Berends S., Haase 4, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 3/2, Baum, Czycholl 1, Conrad 3, Gruszka

Text: Olaf Thiele

Panther müssen beim Spitzenreiter ran

Die Handballer vom USV Halle müssen sich am kommenden Samstag beim Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga, dem HC Burgenland, unter Beweis stellen. Die Begegnung startet um 20:00 Uhr in der Sporthalle Euroville Naumburg und wird vom Schiedsrichtergespann Patrick Fischer und Andreas Schüller geleitet.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler können ohne Druck in diese Begegnung gehen. Mit vier Punkten aus den beiden letzten Spielen haben sie sich etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen verschaffen können. 19:19 Punkte bedeuten für sie momentan den neunten Tabellenplatz. Bis zum sechsten Platz, den die HSG Freiberg inne hat, sind es nur zwei Punkte und so ist man am Mittelfeld gut dran. Sieben Spiele stehen in der laufenden Saison noch an, davon drei in fremder Halle. Gegen den Spitzenreiter, den HC Burgenland, konnte man im Hinspiel mit 24:24 einen Punkt erspielen. Im Gegenteil zum Spitzenreiter, der in dieser Saison schon einiges Verletzungspech hatte und sich in der laufenden Saison verstärken musste, steht bei den Panthern wieder der komplette Kader zur Verfügung. Seidler musste in dieser Saison nur kleinere und kurzfristige Verletzungsausfälle hinnehmen. Gegen ihr ehemaliges Team will sie natürlich wieder glänzen und so wird das Team ebenfalls motiviert an den Start gehen.

Die Burgenländer hingegen stehen schon gewaltig unter Druck, mussten sie in der Vorwoche doch eine bittere Niederlage gegen den Mitfavoriten HSV Bad Blankenburg hinnehmen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung haben sie vor dem direkten Verfolger, den NHV Concordia Delitzsch. Auch die Bad Blankenburger mit vier Punkten und der SV 04 Plauen-Oberlosa mit fünf Punkten Rückstand, haben den Meistertitel noch nicht abgeschrieben. Viel Spannung erwartet daher die Zuschauer am kommenden Samstag im EuroVille Naumburg und die Panther hoffen wieder auf eine zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.

 

Text: Olaf Thiele

Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Oebisfelde am Ende doch noch deutlich gewinnen. Den besseren Start ins Spiel erwischen allerdings die Gäste aus Oebisfelde. Als Tabellenvorletzter stehen die Oebisfelder schon ganz schön unter Druck und müssen nun jedes Spiel gewinnen, um den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga noch verhindern zu können. Und so spielten sie zu Beginn der Begegnung auch mutig auf. Bereits in der dritten Spielminute lagen sie mit 1:3 in Führung. Das diese nicht noch höher ausfiel, war vor allem der Treffsicherheit von Chris Heyer zu verdanken. Dieser erzielte in Folge die ersten fünf Treffer für sein Team. In der siebten Spielminute lagen die Gäste aber immer noch mit zwei Toren in Front. Den 6:7 Anschlusstreffer besorgte dann Maximilian Haase. Chris Thiele konnte mit seinem Treffer, den ersten von vier verwandelten Strafwürfen, den 7:7 Ausgleich markieren. Oebisfelde legte aber immer wieder vor und konnte durch leichte Treffer die Führung behaupten. Die Wende im Spiel brachte dann der frühzeitige Torhüterwechsel. Nun war es Franz Flemming, der im Hallenser Tor mit guten Paraden seiner Mannschaft den Rücken stärkte. Zwei weitere verwandelte Strafwürfe sowie zwei Treffer von Julius Conrad brachten dann die 12:9 Führung für die Panther. Jetzt reagierten die Gäste ihrerseits mit einer Auszeit. Den Spielfluss der Hallenser konnten sie so aber nicht unterbrechen. Ein Treffer von Sascha Berends und zwei von Paul Kosak sicherten die 16:12 Führung. Die zweite Zeitstrafe gegen Heyer nutzten nun die Gäste gut aus. Im Gegenzug konnten die Panther gleich vier hundertprozentige Torchancen nicht nutzen. Die Seiten wurden so beim Stand von 16:16 gewechselt.

Vom Ausgleichstreffer motiviert starteten die Gäste gut in die zweite Spielhälfte. Der erste Treffer gelang zwar Conrad zur 17:16 Führung, aber in der Folge trafen die Oebisfelder viermal zur erneuten 17:20 Führung. Nach sechs Spielminuten konnte dann Sascha Berends zweimal in Folge treffen und Halle blieb so dran. In der 40. Spielminute kam Helmut Feger zum Strafwurf zurück ins Tor und konnte diesen parieren. Dies war dann die Initialzündung für sein Team, welches nun kämpferisch zurück ins Spiel fand. Besonderes Durchsetzungsvermögen zeigt nun Nicolas Berends, welcher bis zum Spielende fünf Treffer erzielte. Am Ende siegten die Panther doch noch deutlich mit 33:28 und sicherten sich so weiter den neunten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Das Publikum an diesem Spielabend honorierte den Sieg mit stehenden Applaus. Die Mannschaft bedankt sich dafür und bei der kompletten E-Jugend, welche zahlreich das Einlaufen unterstützte und natürlich lautstark die Panther während des Spiels anfeuerte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Es spielten:
Feger, Flemming,
Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Text: Olaf Thiele

Panther wollen weiter punkten

Für die USV Halle Panther geht es nach kurzer Winterpause nun weiter in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Acht Spiele müssen sie noch bestreiten, davon fünf vor heimischem Publikum. Am kommenden Samstag empfangen sie in der Sporthalle Am Bildungszentrum den SV Oebisfelde. Beginnen wird diese Begegnung um 19:00 Uhr.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler wollen in dieser Partie an den Erfolg aus dem letzten Punktspiel, als man bei HBV Jena deutlich mit 23:34 gewinnen konnte, anknüpfen. Aktuell haben sie 17:19 Punkte auf ihrem Konto und belegen damit den neunten Tabellenplatz. Klar ist, dass man mit dieser Platzierung nicht zufrieden ist. Die Panther haben mit 514 geworfenen Toren den drittbesten Angriff der Liga. Die meisten Treffer davon konnten die Toptorschützen Chris Heyer (99), Chris Thiele (82) und Nicolas Berend (67) erzielen. In den verbleibenden acht Partien wollen die Panther nun noch einige Plätze gut machen. Dafür muss am kommenden Samstag unbedingt der nächste Sieg her.

Der SV Oebisfelde – als nächster Gegner in Halle zu Gast – steht allerdings schon sehr unter Druck. Mit lediglich 10:26 Punkten belegen sie nur den dreizehnten Tabellenplatz, welcher den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga bedeuten würde. Im Hinspiel gelang den Hallensern ein glücklicher 28:29 Sieg. Erst in den Schlussminuten drehten sie damals noch das Spiel. In der Rückrunde gelang dem Oebisfelde bisher nur ein Sieg. In den letzten drei Partien gab es allerdings herbe Niederlagen. Die Favoritenrolle in dieser Begegnung liegt also klar bei den Panthern, aber unterschätzen werden sie die Oebisfelder auf keinen Fall. Ines Seidler muss voraussichtlich auf Maximilian Gruszka verzichten, da sich dieser im Training eine Verletzung am Finger zugezogen hat und auch der Einsatz von Nicolas Berends ist noch offen.

Text: Olaf Thiele

 

Panther fegen Jena aus eigener Halle – geglückte Revanche

Mit einem deutlichen 23:34 Sieg revanchierten sich die USV Halle Panther am vergangenen Samstag beim HBV Jena 90 für die Niederlage aus dem Hinspiel. Mit diesem souveränen Pflichtsieg beim Tabellenletzten sicherten sich die Panther zwei wichtige Punkte und konnten so den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößern. Mit 17:19 Punkten hat man weiterhin den neunten Tabellenplatz inne. Bis zum dritten Tabellenplatz sind es noch vier Punkte Rückstand und so kann man etwas entspannter in die zweiwöchige Winterpause gegen.

Die Panther erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten schnell durch je einen Treffer von Chris Thiele, Nicolas Berends und Sascha Nikisch mit 1:3 die Führung übernehmen. Der Gastgeber versuchten bereits in der dritten Minute mit einer Auszeit den Spielfluss der Hallenser zu unterbinden, dies sollte aber nicht gelingen. Ein erneuter Treffer von Thiele sowie zwei Treffer von Chris Heyer brachten die 2:6 Führung. In der zwölften Minute traf Sascha Berends mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern zur 5:10. Der Gastgeber bäumte sich aber auf und konnte vier Tore, davon zwei Strafwürfe, erzielen und war in der 15. Spielminute beim 9:10 wieder kurzzeitig dran. Halles Trainerin Ines Seidler reagierte ihrerseits nun mit einer Auszeit und diese zeigte auch schnell Wirkung. Zwei schnelle Treffer von Paul Kosak brachten die Führung zum 9:12. Nun legten die Panther so richtig los und trafen von allen Position. Bis zum Seitenwechsel bauten sie so ihren Vorsprung auf sechs Tore bis zum 12:18 aus.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Spielhälfte sollten dem Gastgeber gelingen. Der Hallensprecher peitschte nun sein Team an, aber auch die Panther waren hellwach. Mit seinem sechsten, von insgesamt neun Treffern, brachte Chris Heyer die Panther mit 15:20 in Führung. Mit schnellem Spiel und sicheren Abschluss bauten die Panther ihren Vorsprung weiter aus. Die in der Abwehr erkämpften Bälle wurden für einfache Konter-Tore genutzt. Vor allem Sascha Nikisch, der insgesamt sieben Toren erzielte, traf jetzt nach Belieben. Die Panther ließen nichts mehr anbrennen und führten in der 50. Spielminute bereits mit 19:30. Am Ende siegten sie verdient deutlich mit 23:34 und konnten nicht nur für ihr Punktekonto wichtige Punkte sammeln, sondern auch noch ihr negatives Torverhältnis wieder in den positiven Bereich bringen. Nach zweiwöchiger Winterpause empfangen sie am 22.02.2020 den SV Oebisfelde und wollen auch da weiter nachlegen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 5, Heyer 9, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 1, Gruszka, Thiele 5/2, Nikisch 7, Baum, Czycholl,

Test: Olaf Thiele

Panther müssen punkten

Die USV Halle Panther wollen am kommenden Samstag beim HBV Jena 90 unbedingt punkten. 20.00 Uhr wird die Partie in der Jenaer Werner-Seelenbinder-Sporthalle vom Schiedsrichtergespann Frank Becker und Sven Seltmann angepfiffen.

Die Panther wollen sich in dieser Begegnung für die bittere Hinspiel-Niederlage revanchieren. Mit 34:32 entführten die Jenaer als erstes Team in dieser Saison die Punkte aus Halle. Zwei Siege und zwei Unentschieden stehen für sie in dieser Saison erst zu Buche. Damit liegen sie mit 6:26 auf den letzten Tabellenplatz. Die Chance auf den Klassenerhalt ist damit wohl nur noch rechnerisch möglich. Diese minimale Chance will das Team natürlich nutzen und steht damit in der kommenden Begegnung gegen die USV Panther schon gewaltig unter Druck.

Aber auch die Männer um Trainer Ines Seidler sind diesem Druck nun leider ausgesetzt. Mit 15:19 Punkten liegen sie auf dem neunten Tabellenplatz. Vom ersten Abstiegsplatz trennen sie lediglich vier Punkte. Die Hallenser, die recht gut in die Rückrunde gestartet waren, nutzten allerdings in den letzten beiden Begegnungen ihre Chancen nicht und mussten so zwei bittere Niederlage gegen den EHV Aue II und der HSG Freiberg hinnehmen. Bis auf Julius Conrad hat Seidler alle Spieler zur Verfügung.

 

Text: Olaf Thiele