News

Panther kämpfen wie die Löwen

Die USV Halle Panther haben gegen den Spitzenreiter erneut eine bittere und knappe Niederlage erlitten. Mit 29:30 unterlagen sie nach gutem Spiel und können damit im Kampf um den Klassenerhalt keinen Platz gutmachen. Mit 18:30 Punkten liegen sie zwei Punkte vor den SV Oebisfelde, die den ersten Abstiegsplatz der Liga belegen.

Die Panther, welche das Hinspiel in Dresden knapp mit 26:27 verloren haben, hatten sich für diese Partie einiges vorgenommen. Sie erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten durch je einen Treffer von Patrick Baum und Chris Heyer schnell mit 2:0 in Führung gehen. Nach drei Spielminuten fanden dann aber die Gäste ins Spiel und erzielten drei Treffer in Folge. Nach dem Ausgleichstreffer von Maximilian Gruszka und kurz darauf von Julius Conrad, konnten nun die Gäste die erste Zeitstrafe gegen Halle gut nutzen und zogen mit zwei Treffer auf 4:6 davon. Halle musste in dieser zeitigen Phase des Spiels schon einen herben Rückschlag hinnehmen. Chris Heyer zog sich bei einer Abwehraktion eine Platzwunde am Auge zu und konnte vorerst nicht mehr mitwirken. Chris Thiele brachte sein Team mit dem ersten verwandelten Strafwurf auf 5:6 heran. Jetzt war es aber wieder das Dresdener Perspektivteam, welches das Spiel bestimmte. Vier Tore in Folge brachten die 5:10 Führung. Bis zum Seitenwechsel konnten sie diese Führung weiter ausbauen und so lag Halle bereits nach 30 Spielminuten mit 10:16 zurück.

Nach dem Wiederanpfiff konnte dann Dresden sogar noch auf 10:17 erhöhen und das Spiel schien schon frühzeitig entschieden zu sein. Die Panther wollten sich aber nicht kampflos ergeben und kamen nun wieder besser ins Spiel. Im Tor hatten sie mit Franz Flemming eine tolle Unterstützung für ihre immer besser werdenden Abwehrarbeit, auch konnten mit Julius Conrad und Paul Kosak nun einige Kontertore erzielt werden. Nicolas Berends konnte mit seinem dritten und vierten Tor kurz hintereinander das Team auf 21:24 heranbringen. Leider brachte das Schiedsrichtergespann mit ihren vielen fragwürdigen Entscheidungen die Stimmung in der Hallenser Sporthalle zum Kochen. In der 55. Spielminute brachte Halles erfolgreichster Werfer an diesem Tag, Chris Thiele mit seinem siebenden Treffer von insgesamt neun, die Panther auf 26:27 heran. Nun witterte man die Chance auf den Punktgewinn, allerdings erhöhten die Dresdener schnell wieder auf 27:30. Chris Heyer konnte einen Strafwurf zum 28:30 verwandeln und eine Minute vor Spielende war es erneut Thiele, der zum 29:30 traf. Die Hallenser bekamen zwanzig Sekunden vor Spielende die Chance auf den letzten Angriff, welchen die Gäste natürlich versuchten zu verteidigen. Drei Sekunden vor Spielende hatten die Hallenser noch einen Freiwurf, Nicolas Berends stieg hoch und wurde vom Dresdener Rene Boese arg gefoult. Dieses Foul, mit klarer Torchance, hätte eigentlich mit einer Roten Karte und einem Strafwurf geahndete werden müssen, aber leider entschieden die Schiedsrichter nur auf eine Zeitstrafe und einen Freiwurf, der direkt ausgeführt werden musste. Der Wurf von Baum wurde von der Dresdener Abwehr abgefangen und so unterlag das Seidler-Team bereits zum fünften Mal in dieser Saison mit nur einem Treffer Unterschied.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 6/1, Wagner, Gruszka 1, Baum 2, Conrad 3, Thiele 9/3, Berends 5, Haase 1, Suchanke , Sogalla, Schepputt

 

Text: Olaf Thiele

Panther empfangen Spitzenreiter

Am kommenden Samstag empfangen die Männer vom USV Halle Panther den Spitzenreiter der Mitteldeutschen Handball Oberliga, den HC Elbflorenz Dresden II. Das vorletzte Heimspiel der Panther in dieser Saison wird um 19:00 Uhr in der Sporthalle Am Bildungszentrum vom Schiedsrichtergespann Oliver Niedtner und Thomas Schüller angepfiffen.

Das Perspektivteam vom HC Elbflorenz Dresden belegt mit 39:7 Punkten den ersten Tabellenplatz und hat vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten SV 04 Plauen-Oberlosa. Der SV Plauen-Oberlosa ist damit noch der einzige Verfolger im Kampf um den Aufstiegsrang. Da es beim Bundesligateam des HC Elbflorenz (Platz 18) nicht so rosig aussieht und das Team in arger Abstiegsgefahr schwebt, hat der Verein in dieser Woche reagiert und hat ihren Cheftrainer Christian Pöhler mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das Amt übernehmen wird der bisherige Trainer des Perspektivteams Rico Göde. Das Team verfügt über einen breiten Kader und hat mit Nico Cornelius (131 Tore), Rene Boese (118 Tore) und Oskar Emanuel (100 Tore) gleich drei Spieler, welche zu den Toptorschützen der Liga gehören.

Die Panther haben nach ihrem Punktgewinn in der Vorwoche nun zwei Zähler Vorsprung auf den SC Oebisfelde, welche den ersten Abstiegsrang belegen. In den letzte drei Spielen gilt es für die Hallenser unbedingt diesen Vorsprung zu halten, will man doch unbedingt den Klassenerhalt schaffen. Im Spiel gegen den Spitzenreiter wird das Unterfangen Punkte zu erbeuten sicher sehr schwer. Im Hinspiel allerdings haben die Panther in Dresden ein tolles Spiel abgeliefert. Am Ende unterlagen sie mit 26:27 denkbar knapp. Trainer Ines Seidler hat ihr Team auf diese Begegnung wieder gut vorbereitet. Bis auf Jacob Streuber stehen ihr auch wieder alle Spieler zur Verfügung.

Text: Olaf Thiele

 

Glücklicher Punktgewinn

Wenn man etwas Positives dem Spiel abgewinnen will, ist es sicher der Wille nach hohem Rückstand wieder ins Spiel zu kommen und letztendlich einen Punkt mit zunehmen. Allerdings war der Gegner einer der beiden feststehenden Absteiger und somit war eigentlich die Devise klar, keinen Zweifel am Sieg der Panther zu lassen. Nach anfänglichen flotten Start konnte der HC Einheit Plauen sich nach einer 5:6 Führung langsam absetzen. Einfache Tore aus der zweiten Reihe und eine schwache Abwehr bescherten den Gästen zwischenzeitlich eine 10:16 Führung. Erst 5 Minuten vor der Pause gelangen den Panthern 4 Treffer nacheinander und man ging mit einem 14:16 Rückstand in die Kabinen. Nach der Pause konnte der Gastgeber erst in der 40. Minute den Ausgleich zum 19:19 erzielen, verpassten es aber, den Schwung mitzunehmen und in Führung zu gehen. Viele Zwei-Minuten Strafen unterbrachen den Spielfluss. So dauerte es bis zur 54. Minute, in der die USVler erstmals in Führung gingen. Daraus konnte allerdings kein Kapital geschlagen werden. Nach dem Ausgleich durch die Gäste gelang trotz Überzahl kein weiterer Treffer und das Spiel endete Remis 26:26.

Nun stehen dem USV Halle noch weitere 3 schwere Spiele bevor. Mit Dresden kommt am nächsten Wochenende der Tabellenführer und mögliche Aufsteiger nach Halle. Danach geht es nach Apolda, welche ebenfalls um jeden Punkt kämpfen. Im letzten Spiel gegen Pirna kann es wie letzte Saison zum Showdown kommen. Soweit wollen es die Panther aber nicht kommen lassen und wollen unbedingt zwei Punkte aus den nächsten beiden Spielen mitnehmen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Streuber, Heyer 8/5, Wagner, Gruszka 1, Baum, Conrad 3, Thiele 1, Berends 11, Grauert 2, Haase, Suchanke

 

Text: Torsten Kamenz

 

Panther müssen punkten

Die USV Halle Panther erwarten am kommenden Samstag den HC Einheit Plauen im viertvorletzten Punktspiel der Saison. Dabei sind die Männer um Trainerin Ines Seidler nun unbedingt zum Siegen verdammt, will man ja unbedingt den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Handball Oberliga sichern.

Mit dem HC Einheit Plauen kommt der Tabellenvorletzte nach Halle. In der Sporthalle Am Bildungszentrum wird die Partie am 19:00 Uhr ausgetragen. Die USV Handballer haben aktuell 17:27 Punkte auf ihrem Konto und befinden sich als Tabellenzehnter noch in Abstiegsgefahr. Die Gäste aus Plauen konnten in der laufenden Saison mit vier Siegen lediglich acht Pluspunkte sammeln und stehen neben dem ZHC Grubenlampe bereits als Absteiger fest. Im Hinspiel konnten die Plauener mit einem Tor in der letzten Sekunde das Spiel mit 28:27 für sich entscheiden. Mit 107 geworfen Toren ist Kreisläufer Martin Danowski, der bereits in Halle aktiv war, der erfolgreichste Werfer der Gäste.

Die Hallenser Vorbereitungswoche lief für Seidler nicht so optimal ab. Mit Patrick Baum, Julius Conrad und Tobias Suchanke fehlten der Trainerin gleich drei Spieler krankheitsbeding. Wer hiervon letztendlich einsatzfähig ist, wird wohl erst kurz vor dem Spiel entschieden. Die Panther hoffen wieder auf eine große Unterstützung durch die Hallenser Fans und gehen voll motiviert in die Partie.

Text: Olaf Thiele

Knappe Niederlage für die Panther

Knappe Niederlage für die Panther

Halles Handballer erleiden erneut eine knappe Niederlage. Bei der HSG Freiberg unterlagen sie am Samstagabend nach gutem Spiel mit 28:30. Mit der Niederlage büßen die USV Männer einen Tabellenplatz ein und befinden sich nun auf dem elften Platz der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Maximilian Haase zur 0:1 Führung. Nach der 3:1 Führung für Freiberg erwischten nun die Panther eine gute Phase und konnten innerhalb von fünf Minuten fünf Treffer in Folge zur 3:6 Führung erzielen. Die Führung konnte man bis zum 4:7 auch innehalten. Nun war es aber der Gastgeber, der jetzt besser ins Spiel kam und in der 21. Spielminute die 10:9 Führung übernahm. Fünf Minuten später lagen sie dann ihrerseits mit drei Toren Vorsprung in Führung. Mit seinem vierten von insgesamt acht Treffern schaffte Maximilian Gruszka den Anschluss zum 15:14. Die Seiten wurden beim Stand von 16:14 für die HSG Freiberg gewechselt.

Die Panther erwischten einen guten Start in die zweite Spielhälfte. Durch zwei Tore von Chris Heyer, der insgesamt neunmal erfolgreich war, und jeweils einen Treffer von Haase und Conrad gingen nun die Hallenser erneut mit 17:18 in Führung. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Leider ließen die erfahrenen Drittliga Schiedsrichter Fuß und Olsok eine harte Gangart zu. Nur drei Zeitstrafen gab es im Spiel, diese allerdings nur auf Hallenser Seite. In der 57. Spielminute konnten die Panther nach einem Treffer von Nicolas Berends mit 27:28 in Führung gehen und die Chance auf den Punktgewinn war nun in greifbarer Nähe. Der Gastgeber nahm eine erneute Auszeit und mit drei Toren vom erfolgreichsten Freiberger Spieler Eric Neumann (11),  ging dann der Sieg dennoch an den Gastgeber m 30:28.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 9/2, Wagner, Gruszka 8, Baum 1, Conrad 2, Thiele 1, Berends 4, Grauert, Haase 3, Suchanke , Sogalla,

 

 

Text: Olaf Thiele

Panther reisen nach Freiberg

Die USV Halle Panther bestreiten am Samstag ihr vorletztes Auswärtsspiel in der Mitteldeutschen Handballoberliga. Die Partie beginnt um 20:00 Uhr in der Ernst-Grube-Halle in Freiberg. Geleitet wird die Begegnung vom Schiedsrichtergespann Sebastian Fuß und Stefan Olsok.

Zwölf Punkte trennen beide Teams, Freiberg belegt mit 29:13 Punkten den vierten Tabellenplatz und die USV Handballer belegen mit 17:25 Punkten den zehnten. Fünf Spiele haben die Hallenser in dieser Saison noch zu absolvieren, zwei davon in fremder Halle. Auch wenn die Panther sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten, so ist der Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga noch nicht gesichert. Bei der knappen Niederlage gegen den HC Burgenland im letzten Punkspiel, bot die Seidler-Sieben eine gute Leistung und hat gezeigt, dass sie auch in fremder Halle nicht zu unterschätzen sind. Nach zweiwöchiger Spielpause geht das Team motiviert und gut vorbereitet in die nächste Begegnung. Halles Trainerin Ines Seidler weiß um die Stärke der Freiberger, die eine gute Saison spielen. Mit Alexander Matschos haben sie einen wurfgewaltigen Rückraumspieler in ihren Reihen. Matschos war es auch, der im Hinspiel mit dem Schlusspfiff den 25:25 Ausgleichstreffer erzielte.

Seidler hat am Samstag ,bis auf Jacob Streuber, alle Spieler zur Verfügung. Auch Pierre Sogalla, der bereits gegen Burgenland nach langer Verletzungspause die erste Einsatzzeit bekam, wird sein Team wieder unterstützen können.

 

Text: Olaf Thiele

Unglückliche Niederlage

Die USV Halle Panther gingen am vergangen Samstag nach tollem Spiel leider leer aus. Beim drittplatzierten HC Burgenland unterlag man am Ende mit 30:29 denkbar knapp.

Die Partie begann für die Hallenser richtig gut. Chris Heyer konnte schnell die 0:1 Führung erzielen, Maximilian Haase traf zur 1:2 Führung, kurz darauf war es Chris Thiele, der zum 2:3 traf und Nicolas Berends zum 2:4. Bis zur zehnten Spielminute waren es die Panther, die immer wieder die Führung vorlegten. Zwischen der elften und dreizehnten Spielminute war es dann der Burgenländer Jan Schindler, der mit drei Treffern in Folge die Führung für sein Team erzielte. Fortan legten nun die Hausherren vor. In der 25. Spielminute war es Felix Grauert, der mit seinem Treffer zum 14:14 das Spiel wieder ausgleichen konnten. Chris Heyer konnten in der 27. Spielminute seinen dritten Strafwurf zum 15:15 Ausgleich verwandeln. Der Gastgeber wiederum erzielte kurz vorm Seitenwechsel, ebenfalls durch einen Strafwurf, die 16:15 Halbzeitführung.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte konnten die Burgenländer schnell zum 17:15 treffen. Durch je ein Tor von Suchanke, Grauert und Gruszka waren die Hallenser nach drei Minuten aber wieder ran und konnten so zum 18:18 ausgleichen. Leider machte sich nun die schlechte Chancenverwertung der Hallenser immer mehr bemerkbar, bereits in der ersten Spielhälfte ließ man reihenweise Torchancen ungenutzt oder traf mehrmals nur den Pfosten. Eine doppelte Unterzahl konnten die Hallenser ohne Gegentor gut überstehen. Das Schiedsrichtergespann Frank Meyer und Ralf Petzold zog sich mit ihren Entscheidungen nun immer öfter den Unmut der zahlreich mitgereisten Hallenser Fans zu. Von der Spielminute 37. bis 47. war es Chris Thiele, der mit drei Treffern sein Team im Spiel hielt und den erneuten Ausgleich zum 23:23 erzielte. Nach einer Auszeit für den HC Burgenland, konnten diese wieder den Führungstreffer erzielen, aber durch seinen dritten Treffer gelang Nicolas Berends der  24:24 Ausgleich. In der 50. Spielminute traf dann Patrick Baum (4) zum ersten mal. Der Gastgeber erhielt nun auch seine erste Zeitstrafe im Spiel, als der ausgewechselte Torhüter Galia unberechtigt das Spielfeld betrat. Eine erneute Zeitstrafe gegen Halle konnten die Burgenländer nun gut nutzen und zogen mit vier Toren bis zum Stand von 29:25 davon. Mit einer offensiven Deckung versuchten die Hallenser nun die letzten drei Minuten nochmal das Spiel zu drehen und dies sollte sogar teilweise gelingen. Patrick Baum übernahm nun die Verantwortung und konnte noch drei Treffer erzielen. Am Ende reichte es aber nur noch zum 30:29 Anschluss für die Hallenser.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 7/3, Wagner, Gruszka 3, Baum 4, Conrad 2, Thiele 5, Berends 3, Grauert 2, Haase 2, Suchanke 1, Sogalla,

 

Text: Olaf Thiele

 

Nächstes Derby für die Panther

Die Handballer der USV Halle Panther müssen am kommenden Samstag zum nächsten Sachsen-Anhalt-Derby nach Naumburg reisen. Um 19:00 Uhr wird die Partie gegen den HC Burgenland in der Sporthalle Euroville angepfiffen. Frank Meyer und Ralf Petzold leiten als Schiedsrichter diese Begegnung.

Die ehemalige Mannschaft unserer Trainerin Ines Seidler spielt eine gute Saison. Mit 30:12 Punkten belegen sie den dritten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga. Von insgesamt 21 Spielen konnten sie 13 Spiele gewinnen, viermal spielten sie unentschieden und nur vier Niederlagen mussten sie hinnehmen. Aufgrund der unnötigen Niederlage im vorletzten Spiel, als man beim HBV Jena mit 25:26 unterlag, haben die Burgenländen nun drei Punkte Rückstand zum Tabellenersten, dem HC Elbflorenz II. Seit Anfang März unterstützt der ehemalige Spieler Max Naumann nun seinen Ex-Verein, damit reagierte man auf die zahlreichen Verletzungsprobleme im Team. Auch für die kommende Saison hat der HC Burgenland schon Einiges unternommen. Mit Florian Pfeiffer und Tom Hanner wechseln gleich zwei Zweitligaspieler vom Dessau-Roßlauer HV in die Domstadt.

Die USV Halle Panther können befreit in dieser Partie aufspielen. Sechs Punkte aus den letzten vier Spielen bedeuten nun den zehnten Tabellenplatz und gleichzeitig hat man nun drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der SV Oebisfelde mit 14:26 Punkten inne hat. Die beiden Neuzugänge Chris Heyer und Nicolas Berends sind gut im Team angekommen und konnten bisher entscheidende Akzente setzen. Trainerin Ines Seidler hat, bis auf Jacob Streuber und die Langzeitverletzten, alle Spieler zur Verfügung. Im Hinspiel unterlagen die Hallenser nach gutem Spiel knapp mit 28:30. Eventuell gelingt wie in der letzten Saison ein Sieg in Naumburg und somit die Revanche für das verloren gegangene Hinspiel.

 

Text: Olaf Thiele

Panther können Alligatoren zähmen

Die USV Halle Panther konnten am Sonntagnachmittag ihr Punktspiel in der Mitteldeutschen Handball Oberliga gegen den HC Aschersleben Alligators mit 26:24 gewinnen. Mit dem erneuten Doppelpunktgewinn verschaffen sie sich weiter Luft im Abstiegskampf. Mit nun 17:23 Punkten belegen sie den zehnten Tabellenplatz. Der HC Aschersleben belegt mit 22:20 den sechsten Tabellenplatz.

Den ersten Treffer im Spiel konnten die Gäste aus Aschersleben setzen, ehe der ehemalige Ascherslebener Spieler, Nicolas Berends, den 1:1 Ausgleich erzielte. Erneut traf Pit Seifert zur Gästeführung und für Halle konnte Chris Thiele zum 2:2 treffen. Bis zur neunten Spielminute dauert es, ehe die Panther erstmals in Führung gehen konnten. Maximilian Gruszka konnte mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern die 4:3 Führung erzielen. Schon jetzt schenkten sich beide Teams nichts und es wurde um jeden Ball hart gekämpft. Trotz der harten Gangart, hielten sich die Strafzeiten, zwei für Halle und drei für Aschersleben, in Grenzen. Die Panther konnten ihre Führung bis zum Seitenwechsel verteidigen, allerdings verpassten sie es, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen – zwei Strafwürfe konnten nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. Beim Stand von 12:11 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Panther einen glänzenden Start. Durch jeweils einen Treffer von Gruszka, Berends und Heyer baute man innerhalb von drei Minuten die Führung auf 15:11 auf. Leider wurde man zu leichtsinnig und vergab nun gleich mehrere Chancen hintereinander. In der 39. Spielminute waren die Alligators wieder ran und konnten zum 15:15 ausgleichen. Weitere zwei Minuten später gelang ihnen der Führungstreffer zum 16:17 und zum 16:18. Nach einer Zeitstrafe gegen den Ascherslebener Abwehrchef Frank Seifert, kam nun Halle wieder besser ins Spiel und lag in der 49. Spielminute mit 22:19 in Führung. Aber die Alligators gaben nicht auf und kämpften ebenfalls um jeden Ball. Sie konnten nun ihrerseits drei Treffer in Folge erzielen und somit war das Spiel wieder ausgeglichen beim Stand von 22:22. Nach dem erneuten Führungstreffer für Halle durch ihren Spielmacher Maximilian Haase zum 23:22 verletzte sich dieser bei einer Abwehraktion und konnte fortan nicht mehr mitwirken. Aber auch die Gäste mussten einen herben Verlust hinnehmen. Frank Seifert musste nach einem Zusammenprall mit Chris Heyer mit einer Platzwunde am Kopf das Spielende von der Bank aus beobachten.  Nach dem Ausgleichstreffer für Aschersleben zum 23:23 konnte erst Patrick Baum und dann Paul Kosak ihre Würfe im gegnerischen Tor unterbringen. Beim Stand von 25:23 in der 59. Spielminute hatten die Gäste die Chance mit einem Strafwurf das Spiel zu verkürzen, aber Carsten Kommoß scheiterte am Hallenser Torhüter Helmut Feger. Felix Grauert traf zum 26:23 und besiegelte so den Hallenser Sieg, auch wenn die Gäste mit dem Abpfiff zum 26:24 nochmals treffen konnten.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 1, Kosak 2, Haase 5, Wagner, Gruszka 3, Thiele 3, Conrad, Suchanke, Berends 6, Baum 3, Streuber, Heyer 3/1

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther vs. Alligators

An diesem Wochenende müssen die USV Halle Panther am Sonntag ran. Um 15:00 Uhr empfangen sie den HC Aschersleben Alligators. Die Partie in der Mitteldeutschen Oberliga wird in der Universitätssporthalle in der Selkestraße ausgetragen. Patrick Fischer und Andreas Schüller leiten als Schiedsrichtergespann diese Begegnung.

Die Gäste aus Aschersleben sind mit dem kleinsten Kader der Liga in die Saison gestartet. Mit neun Siegen und vier Unentschieden haben sie bisher 22:18 Punkte sammeln können und belegen aktuell den fünften Tabellenplatz und haben damit den Klassenerhalt schon so gut wie sicher. Mit nur zwei Auswechselspielern konnten sie in der Vorwoche einen deutlichen 28:23 Erfolg über den NHV Concordia Delitzsch feiern. Carsten Kommoß (112 Tore) und Pit Seifert (91) sind die erfolgreichsten Torschützen der Mannschaft. Mit Sascha Berends steht im Ascherslebener Team der Zwillingsbruder von Nicolas Berends. Dieser wechselte zu Jahresbeginn nach Halle und konnte bisher zwanzig Tore erzielen. Beide treffen nun erstmals als Gegner aufeinander. Für beide wichtigen Spieler und ihren Mannschaften geht es um viel, ein Sieg stärkt die Ausgangsposition für die verbleibenden 6 Spiele.

Aber auch die Panther konnten mit dem Sieg in der Vorwoche beim SV Oebisfelde viel Selbstvertrauen tanken. Mit 15:23 Punkten belegen sie den zehnten Tabellenplatz und haben sich damit etwas aus der Abstiegsgefahr begeben. Trainerin Ines Seidler steht wieder der volle Kader zur Verfügung und das Team ist hochmotiviert. Mit einem weiteren Sieg will man sich einen Platz im Mittelfeld sichern.

Diese Partie wird von unserem Premiumsponsor  – den Stadtwerken Halle – präsentiert.    

 

Text: Olaf Thiele