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Panther müssen beim Spitzenreiter ran

Die Handballer vom USV Halle müssen sich am kommenden Samstag beim Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga, dem HC Burgenland, unter Beweis stellen. Die Begegnung startet um 20:00 Uhr in der Sporthalle Euroville Naumburg und wird vom Schiedsrichtergespann Patrick Fischer und Andreas Schüller geleitet.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler können ohne Druck in diese Begegnung gehen. Mit vier Punkten aus den beiden letzten Spielen haben sie sich etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen verschaffen können. 19:19 Punkte bedeuten für sie momentan den neunten Tabellenplatz. Bis zum sechsten Platz, den die HSG Freiberg inne hat, sind es nur zwei Punkte und so ist man am Mittelfeld gut dran. Sieben Spiele stehen in der laufenden Saison noch an, davon drei in fremder Halle. Gegen den Spitzenreiter, den HC Burgenland, konnte man im Hinspiel mit 24:24 einen Punkt erspielen. Im Gegenteil zum Spitzenreiter, der in dieser Saison schon einiges Verletzungspech hatte und sich in der laufenden Saison verstärken musste, steht bei den Panthern wieder der komplette Kader zur Verfügung. Seidler musste in dieser Saison nur kleinere und kurzfristige Verletzungsausfälle hinnehmen. Gegen ihr ehemaliges Team will sie natürlich wieder glänzen und so wird das Team ebenfalls motiviert an den Start gehen.

Die Burgenländer hingegen stehen schon gewaltig unter Druck, mussten sie in der Vorwoche doch eine bittere Niederlage gegen den Mitfavoriten HSV Bad Blankenburg hinnehmen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung haben sie vor dem direkten Verfolger, den NHV Concordia Delitzsch. Auch die Bad Blankenburger mit vier Punkten und der SV 04 Plauen-Oberlosa mit fünf Punkten Rückstand, haben den Meistertitel noch nicht abgeschrieben. Viel Spannung erwartet daher die Zuschauer am kommenden Samstag im EuroVille Naumburg und die Panther hoffen wieder auf eine zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.

 

Text: Olaf Thiele

Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Oebisfelde am Ende doch noch deutlich gewinnen. Den besseren Start ins Spiel erwischen allerdings die Gäste aus Oebisfelde. Als Tabellenvorletzter stehen die Oebisfelder schon ganz schön unter Druck und müssen nun jedes Spiel gewinnen, um den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga noch verhindern zu können. Und so spielten sie zu Beginn der Begegnung auch mutig auf. Bereits in der dritten Spielminute lagen sie mit 1:3 in Führung. Das diese nicht noch höher ausfiel, war vor allem der Treffsicherheit von Chris Heyer zu verdanken. Dieser erzielte in Folge die ersten fünf Treffer für sein Team. In der siebten Spielminute lagen die Gäste aber immer noch mit zwei Toren in Front. Den 6:7 Anschlusstreffer besorgte dann Maximilian Haase. Chris Thiele konnte mit seinem Treffer, den ersten von vier verwandelten Strafwürfen, den 7:7 Ausgleich markieren. Oebisfelde legte aber immer wieder vor und konnte durch leichte Treffer die Führung behaupten. Die Wende im Spiel brachte dann der frühzeitige Torhüterwechsel. Nun war es Franz Flemming, der im Hallenser Tor mit guten Paraden seiner Mannschaft den Rücken stärkte. Zwei weitere verwandelte Strafwürfe sowie zwei Treffer von Julius Conrad brachten dann die 12:9 Führung für die Panther. Jetzt reagierten die Gäste ihrerseits mit einer Auszeit. Den Spielfluss der Hallenser konnten sie so aber nicht unterbrechen. Ein Treffer von Sascha Berends und zwei von Paul Kosak sicherten die 16:12 Führung. Die zweite Zeitstrafe gegen Heyer nutzten nun die Gäste gut aus. Im Gegenzug konnten die Panther gleich vier hundertprozentige Torchancen nicht nutzen. Die Seiten wurden so beim Stand von 16:16 gewechselt.

Vom Ausgleichstreffer motiviert starteten die Gäste gut in die zweite Spielhälfte. Der erste Treffer gelang zwar Conrad zur 17:16 Führung, aber in der Folge trafen die Oebisfelder viermal zur erneuten 17:20 Führung. Nach sechs Spielminuten konnte dann Sascha Berends zweimal in Folge treffen und Halle blieb so dran. In der 40. Spielminute kam Helmut Feger zum Strafwurf zurück ins Tor und konnte diesen parieren. Dies war dann die Initialzündung für sein Team, welches nun kämpferisch zurück ins Spiel fand. Besonderes Durchsetzungsvermögen zeigt nun Nicolas Berends, welcher bis zum Spielende fünf Treffer erzielte. Am Ende siegten die Panther doch noch deutlich mit 33:28 und sicherten sich so weiter den neunten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Das Publikum an diesem Spielabend honorierte den Sieg mit stehenden Applaus. Die Mannschaft bedankt sich dafür und bei der kompletten E-Jugend, welche zahlreich das Einlaufen unterstützte und natürlich lautstark die Panther während des Spiels anfeuerte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Es spielten:
Feger, Flemming,
Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Text: Olaf Thiele

Panther wollen weiter punkten

Für die USV Halle Panther geht es nach kurzer Winterpause nun weiter in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Acht Spiele müssen sie noch bestreiten, davon fünf vor heimischem Publikum. Am kommenden Samstag empfangen sie in der Sporthalle Am Bildungszentrum den SV Oebisfelde. Beginnen wird diese Begegnung um 19:00 Uhr.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler wollen in dieser Partie an den Erfolg aus dem letzten Punktspiel, als man bei HBV Jena deutlich mit 23:34 gewinnen konnte, anknüpfen. Aktuell haben sie 17:19 Punkte auf ihrem Konto und belegen damit den neunten Tabellenplatz. Klar ist, dass man mit dieser Platzierung nicht zufrieden ist. Die Panther haben mit 514 geworfenen Toren den drittbesten Angriff der Liga. Die meisten Treffer davon konnten die Toptorschützen Chris Heyer (99), Chris Thiele (82) und Nicolas Berend (67) erzielen. In den verbleibenden acht Partien wollen die Panther nun noch einige Plätze gut machen. Dafür muss am kommenden Samstag unbedingt der nächste Sieg her.

Der SV Oebisfelde – als nächster Gegner in Halle zu Gast – steht allerdings schon sehr unter Druck. Mit lediglich 10:26 Punkten belegen sie nur den dreizehnten Tabellenplatz, welcher den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga bedeuten würde. Im Hinspiel gelang den Hallensern ein glücklicher 28:29 Sieg. Erst in den Schlussminuten drehten sie damals noch das Spiel. In der Rückrunde gelang dem Oebisfelde bisher nur ein Sieg. In den letzten drei Partien gab es allerdings herbe Niederlagen. Die Favoritenrolle in dieser Begegnung liegt also klar bei den Panthern, aber unterschätzen werden sie die Oebisfelder auf keinen Fall. Ines Seidler muss voraussichtlich auf Maximilian Gruszka verzichten, da sich dieser im Training eine Verletzung am Finger zugezogen hat und auch der Einsatz von Nicolas Berends ist noch offen.

Text: Olaf Thiele

 

Panther fegen Jena aus eigener Halle – geglückte Revanche

Mit einem deutlichen 23:34 Sieg revanchierten sich die USV Halle Panther am vergangenen Samstag beim HBV Jena 90 für die Niederlage aus dem Hinspiel. Mit diesem souveränen Pflichtsieg beim Tabellenletzten sicherten sich die Panther zwei wichtige Punkte und konnten so den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößern. Mit 17:19 Punkten hat man weiterhin den neunten Tabellenplatz inne. Bis zum dritten Tabellenplatz sind es noch vier Punkte Rückstand und so kann man etwas entspannter in die zweiwöchige Winterpause gegen.

Die Panther erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten schnell durch je einen Treffer von Chris Thiele, Nicolas Berends und Sascha Nikisch mit 1:3 die Führung übernehmen. Der Gastgeber versuchten bereits in der dritten Minute mit einer Auszeit den Spielfluss der Hallenser zu unterbinden, dies sollte aber nicht gelingen. Ein erneuter Treffer von Thiele sowie zwei Treffer von Chris Heyer brachten die 2:6 Führung. In der zwölften Minute traf Sascha Berends mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern zur 5:10. Der Gastgeber bäumte sich aber auf und konnte vier Tore, davon zwei Strafwürfe, erzielen und war in der 15. Spielminute beim 9:10 wieder kurzzeitig dran. Halles Trainerin Ines Seidler reagierte ihrerseits nun mit einer Auszeit und diese zeigte auch schnell Wirkung. Zwei schnelle Treffer von Paul Kosak brachten die Führung zum 9:12. Nun legten die Panther so richtig los und trafen von allen Position. Bis zum Seitenwechsel bauten sie so ihren Vorsprung auf sechs Tore bis zum 12:18 aus.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Spielhälfte sollten dem Gastgeber gelingen. Der Hallensprecher peitschte nun sein Team an, aber auch die Panther waren hellwach. Mit seinem sechsten, von insgesamt neun Treffern, brachte Chris Heyer die Panther mit 15:20 in Führung. Mit schnellem Spiel und sicheren Abschluss bauten die Panther ihren Vorsprung weiter aus. Die in der Abwehr erkämpften Bälle wurden für einfache Konter-Tore genutzt. Vor allem Sascha Nikisch, der insgesamt sieben Toren erzielte, traf jetzt nach Belieben. Die Panther ließen nichts mehr anbrennen und führten in der 50. Spielminute bereits mit 19:30. Am Ende siegten sie verdient deutlich mit 23:34 und konnten nicht nur für ihr Punktekonto wichtige Punkte sammeln, sondern auch noch ihr negatives Torverhältnis wieder in den positiven Bereich bringen. Nach zweiwöchiger Winterpause empfangen sie am 22.02.2020 den SV Oebisfelde und wollen auch da weiter nachlegen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 5, Heyer 9, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 1, Gruszka, Thiele 5/2, Nikisch 7, Baum, Czycholl,

Test: Olaf Thiele

Panther müssen punkten

Die USV Halle Panther wollen am kommenden Samstag beim HBV Jena 90 unbedingt punkten. 20.00 Uhr wird die Partie in der Jenaer Werner-Seelenbinder-Sporthalle vom Schiedsrichtergespann Frank Becker und Sven Seltmann angepfiffen.

Die Panther wollen sich in dieser Begegnung für die bittere Hinspiel-Niederlage revanchieren. Mit 34:32 entführten die Jenaer als erstes Team in dieser Saison die Punkte aus Halle. Zwei Siege und zwei Unentschieden stehen für sie in dieser Saison erst zu Buche. Damit liegen sie mit 6:26 auf den letzten Tabellenplatz. Die Chance auf den Klassenerhalt ist damit wohl nur noch rechnerisch möglich. Diese minimale Chance will das Team natürlich nutzen und steht damit in der kommenden Begegnung gegen die USV Panther schon gewaltig unter Druck.

Aber auch die Männer um Trainer Ines Seidler sind diesem Druck nun leider ausgesetzt. Mit 15:19 Punkten liegen sie auf dem neunten Tabellenplatz. Vom ersten Abstiegsplatz trennen sie lediglich vier Punkte. Die Hallenser, die recht gut in die Rückrunde gestartet waren, nutzten allerdings in den letzten beiden Begegnungen ihre Chancen nicht und mussten so zwei bittere Niederlage gegen den EHV Aue II und der HSG Freiberg hinnehmen. Bis auf Julius Conrad hat Seidler alle Spieler zur Verfügung.

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther mit schlechter ersten Halbzeit – Dachse waren cleverer

Wieder keine Punkte für die USV Halle Panther in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Nach enttäuschender ersten Halbzeit, unterlagen die Männer um Trainerin Ines Seidler vor heimischen Publikum am Ende mit 30:32 gegen die HSG Freiberg. Da allerdings auch alle anderen Teams, welche hinter den USV-Männern in der Tabelle stehen, ihre Spiele verloren haben, bleiben die Panther weiterhin auf dem neunten Tabellenplatz.

Den ersten Treffer im Spiel erzielte Chris Thiele und brachte die Panther so in Führung. Diese hielt jedoch nicht lange an. Drei Treffer in Folge, welche hauptsächlich durch Ballverluste im Hallenser Angriff entstanden sind, brachte nun die Gäste mit 1:3 in Führung. Mühsam glichen die Hallenser durch je ein Tor von Nicolas Berends (4 Tore insgesamt) und Chris Heyer in der zehnten Spielminute zum 3:3 aus. Die Gäste konnten allerdings ihre Torchancen besser nutzen, obwohl im Hallenser Tor Helmut Feger mit tollen Paraden glänzte. In der 14. Spielminute gelang dann Sascha Berends, mit seinem ersten von insgesamt fünf Treffern, nochmals der Ausgleich zum 5:5. Dies sollte im Spiel allerdings der letzte Ausgleich gewesen sein, fortan lief man immer einem Rückstand hinterher. In der 26. Spielminute, beim Stand von 8:13 waren es sogar fünf Tore Rückstand. Zu viele gute Torchancen konnten die Hallenser nicht nutzen. Wie bereits in der Vorwoche, fanden die Panther auch gegen Freiberg kein Mittel gegen die offensive Deckung. Die Gäste konnten so leichte Ballgewinne und schnelle Kontertore erzielen. Zwei von insgesamt vier Treffer von Pierre Sogalla konnten die Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 10:14 verkürzen.

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte behielten die Freiberger Dachse die Oberhand im Spiel und konnten Tor um Tor ihr Führung behaupten. Bis zur 40. Spielminute bauten sie diese sogar auf sechs Tore aus und lagen mit 16:22 in Führung. Nun allerdings bäumten sich die Panther noch mal auf und konnten ebenfalls über schnelles Spiel leichte Tore erzielen. Rechtsaußen Sascha Nikisch gelangen in Kürze vier schöne Treffer: Weitere zwei Tore von Sascha Berends brachten die Hallenser so auf 22:24 heran. Als kurz darauf Franz Flemming auch noch einen Strafwurf parieren konnte, keimte die Hoffnung auf die Wende im Spiel wieder auf. Die Gäste allerdings ließen sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen und erzielten immer wieder leichte Treffer aus dem Rückraum. Die Hallenser hingegen scheiterten bei mehreren Konterversuchen am gut aufgelegten Gästetorhüter oder trafen gleich mehrmals nur den gegnerischen Pfosten. Am Ende unterlag man mit 30:32 und verpasste damit den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 6, Berends S. 6, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 4, Gruszka, Thiele 5, Nikisch 4, Baum, Czycholl 1,

Text: Olaf Thiele

Panther wollen Dachse zähmen

Die USV Halle Panther empfangen am kommenden Samstag die HSG Freiberg in der Sporthalle Am Bildungszentrum. Das zweite Heimspiel der Rückrunde in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga wird um 19:00 Uhr vom Schiedsrichtergespann Thomas Perll und Stanislav Schukin angepfiffen.

Drei von möglichen sechs Punkten konnten die Panther in der Rückrunde schon erspielen und liegen mit 15:17 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. 450 Tore haben sie in der laufenden Saison geworfen und verfügen damit über den drittbesten Angriff der Liga. Mit 457 Gegentoren haben sie allerdings auch die viertschlechteste Abwehr der Liga. In der Vorwoche kassierten sie beim EHV Aue II mit 22:27 die erste Rückrundenniederlage und verpassten damit den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Bis zum dritten Tabellenplatz sind es nur vier Punkte Rückstand, aber auch der erste Abstiegsplatz, den momentan der HC Aschersleben inne hat, ist nur vier Punkte entfernt. Trainerin Ines Seidler hat bis auf Julius Conrad, der wegen eine Fußverletzung ca. drei Wochen ausfällt, alle anderen Spieler zur Verfügung.

Der kommende Gegner hatte zu Beginn der Saison einen schlechten Start erwischt. Den ersten Saisonpunkt erkämpften sie am dritten Spieltag als ihnen ein 33:33 Unentschieden gegen die USV Panther gelang. Die Hallenser führten diese Partie bis zur 52. Spielminute an. Am Ende ging ihnen die Luft aus und sie vergaben einen wichtigen Punkt. Die Freiberger steigerten sich von Spiel zu Spiel und ließen in der Vorwoche mit einem 29:28 Sieg über den HSV Bad Blankenburg aufhorchen. Treffsicherster Werfer der Gäste ist Rückraumspieler Felix Kempe, der mit insgesamt 83 Treffern den zehnten Platz in der Torschützenliste der Liga belegt.

Die Partie verspricht wieder eine spannende Begegnung zu werden. Die Panther hoffen auf die lautstarke Unterstützung ihres tollen Hallenser Publikums. Die Mannschaft ist voll motiviert und will die Punkte unbedingt vor heimischen Publikum erkämpfen.

 

Text: Olaf Thiele

Panther glücklos in Aue

Für die USV Halle Panther war am Sonntag nichts zu holen beim EHV Aue II. Mit 22:27 mussten sie sich gegen das stark aufspielende Juniorenteam geschlagen geben. Aue liegt nun mit einem Punkt mehr auf dem Konto direkt vor den Hallensern, die nun auf dem neunten Platz verweilen.

Von Beginn an taten sich die Panther schwer beim Torabschluss. Sascha Berends (5) und Julius Conrad erzielten die ersten beiden Treffer. Man lief aber von Beginn an einem Rückstand hinterher. Erst in der zwölften Spielminute gelang dann Chris Thiele (4) erstmals der Ausgleich zum 5:5. Sascha Berends erzielt kurz daraus sogar die erste Hallenser Führung zum 5:6 und das 6:7. Bruder Nicolas (6) traf zum 7:8 in der sechzehnten Spielminute. Die Panther hatten bis dahin schon drei Zeitstrafen erhalten. Nun folgte jedoch eine lange torlose Zeit für die Hallenser. Lediglich zwei Treffer konnten sie bis zum Seitenwechsel noch erzielen und so ging es mit einem 10:14 Rückstand in die Kabine.

Auch in die zweite Halbzeit startete der Gastgeber besser und konnte schnell zwei Tore in Folge erzielen. Sechs Tor Rückstand nach zweiunddreißig Spielminuten, das war schon fast die Vorentscheidung im Spiel. Eine Zeitstrafe gegen Halles Spielmacher Maximilian Haase und kurz darauf gegen Paul Kosak, taten dem Team schon sehr weh, dennoch kämpften sie in Unterzahl auf 14:16 heran. Sechs Strafwürfe hatte der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schon zugesprochen bekommen. Allerdings konnten sie von insgesamt acht Strafwürfen nur zwei im Hallenser Tor unterbringen. Hier zeigte Helmut Feger das gesamt Spiel über Glanzleistung. Leider konnten seine Vorderleute dies nicht nutzen und vergaben reihenweise gute Torchancen. Das Schiedsrichtergespann fand allerdings auch kein einheitliches Maß bei der Bestrafung. 11 Mal standen Werfer am 7-Meter-Punkt und 15 Herausstellungen wurden vergeben. Dies spricht eine deutliche Sprache. Acht Strafwürfe für das Heimteam und nur drei für Halle, sowie zehn Zeitstrafen und eine rote Karte standen nur sechs auf Aue’r Seite entgegen. In der 46. Spielminute war man beim 17:20 noch einmal kurzzeitig dran, musste aber drei Tore in Folge hinnehmen und so war das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Am Ende unterlag die Seidler-Sieben mit 22:27 deutlich.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 4, Berends S. 5, Haase, Berends N. 6, Wagner, Sogalla, Gruszka 1, Conrad 1, Thiele 4/2, Nikisch 1, Baum

Text: Olaf Thiele

Panther zu Gast beim EHV Aue II

Die Männer vom USV Halle Panther müssen am kommenden Sonntag beim EHV Aue II Juniorenteam ihr nächstes Auswärtsspiel bestreiten. Die Partie wird um 16:30 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz vom Schiedsrichtergespann Toni Hempel und Tizian Tralles angepfiffen.

Die Männer um ihre Trainerin Ines Seidler können selbstbewusst und voll motiviert in diese Partie gehen, haben sie doch einen glänzenden Start in die Rückrunde der Mitteldeutschen Handball Oberliga hingelegt. Von vier möglichen Punkten konnten sie drei erkämpfen und belegen mit nun 15:15 Punkten den siebten Tabellenplatz, von diesen allerdings sind es auch nur drei Punkte bis zum dritten Platz, den der HSV Bad Blankenburg innen hat. Die Seidler-Sieben konnte in der Vorwoche den HSV Apolda deutlich mit 38:29 besiegen. Der EHV Aue seinerseits lies in der Vorwoche ebenfalls aufhorchen. Mit 30:24 siegten sie beim Ligaprimus HSV Bad Blankenburg und haben mit 14:16 Punkten nur einen Punkt weniger auf ihrem Konto als die Panther. Dies bedeutet ein neunter Tabellenplatz für sie.

Das Hinspiel konnten die Panther mit 35:31 für sich entscheiden, nun aber ist wieder alles offen, auch der EHV Aue II möchte vor heimischen Publikum unbedingt punkten. Der Sieger dieser Partie kann sich natürlich weiter Luft nach unten verschaffen. Spannung ist also vorprogrammiert. Ines Seidler hat alle Spieler zur Verfügung und die Mannschaft ist heiß auf die Begegnung und will natürlich die Punkte mit nach Halle nehmen.

 

Text: Olaf Thiele

Tore-Feuerwerk zum Jahresauftakt – Panther siegen deutlich

Die USV Halle Panther konnten ihr erstes Heimspiel der Rückrunde in der Mitteldeutschen Handball Oberliga gegen den HSV 1990 Apolda deutlich mit 38:29 gewinnen. Mit nun 15:15 Punkten belegen sie damit aktuell den siebten Platz in der Tabelle.
Die Panther wollen ihr Minimalziel, den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga so schnell wie möglich erreichen und dafür musste am vergangen Samstag unbedingt ein Sieg her. Den ersten Treffer im Spiel erzielte Nicolas Berends zum 1:0. Zuvor parierte Helmut Feger in der zweiten Spielminute bereits einen Strafwurf der Gäste. Apolda konnte, dank schnellem Spiel, zwei Treffer in Folge erzielen und lagen nach drei Spielminuten mit 1:2 in Führung. Chris Thiele gelang mit seinem ersten von insgesamt vier Treffern der 2:2 Ausgleich. Nach einem erneuten Führungstreffer durch die Gäste konnten Sascha Berends (insgesamt fünf Treffer im Spiel) und Maximilian Gruszka die Hallenser Führung zum 4:3 erzielen. Bis zur zwölften Spielminute verlief das Spiel ausgeglichen, ehe erneut Nicolas Berends mit seinem dritten Treffer, von insgesamt acht, zur 8:7 Führung traf und Bruder Sascha zum 9:7 einnetzte. Fortan bestimmten nun die Hallenser das Spiel. Im Tor zeigte Feger gute Paraden und leitete so einige Konter ein. Als Maximilian Haase in der 18. Spielminute einen Strafwurf für Halle verwandelte, lag sein Team nun mit vier Toren in Führung. Nun spielten die Panther auf und konnten vier Tore in Folge erzielen und legten damit schon zeitig den Grundstein für den späteren Erfolg. In der Schlusssekunde der ersten Halbzeit konnte Thiele noch einen schönen Treffer aus dem Rückraum (!) zum Halbzeitstand von 21:13 erzielen.
In der zweiten Spielhälfte ließ man nun nichts mehr anbrennen und konnte den erarbeiteten Vorsprung verteidigen. Besonders erfreut war Halles Trainerin Ines Seidler über die Verteilung der Torerfolge. So waren Maximilian Gruszka und Nicolas Berends je mit acht Toren erfolgreich, aber auch Julius Conrad und Chris Heyer erzielten je sechs Treffer. Ab der 40. Spielminute stand dann Franz Flemming im Hallenser Tor und stärkte mit seinen Paraden seiner Mannschaft den Rücken. In einer überaus fairen Partie (nur drei Strafwürfe und drei Zeitstrafen insgesamt standen nach Abpfiff auf dem Protokoll) führten die Panther in der 52. Spielminute mit 35:23.  Die Trainerin nutzte die hohe Führung und wechselte ordentlich durch. Am Ende siegten die Männer vom USV Halle deutlich mit 38:29 und konnten auch so ihr Tor-Konto gut aufbessern.

Es spielten:
Feger, Flemming,
Heyer 6, Berends S. 5, Haase 1/1, Berends N. 8, Wagner, Sogalla, Gruszka 8, Czycholl, Conrad 6, Thiele 4, Nikisch, Baum

Text: Olaf Thiele