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Panther kassieren Niederlage bei der SG Pirna/Heidenau

Für die USV Halle Panther gab es am Samstagabend nichts Zählbares auf dem eigenen Konto zu verbuchen. Gegen die heran rauschende Lok blieb den Panthern nicht viel, als schnell von den Gleisen zu springen. Mit einer recht eindeutigen 22:27 Niederlage mussten sie die lange Heimreise aus Pirna antreten. Mit diesem Punkteverlust rutschen die Panther nun vom zweiten Platz auf die dritte Position in der Tabelle der Mitteldeutschen Handball-Oberliga.

Dabei erwischen sie zunächst einen guten Start ins Spiel und konnten schnell zwei Treffer zur 0:2 Führung erzielen. Doch der Gastgeber fing sich schnell und konnte nur die vielen Fehlwürfe der Panther in eigene Tore umwandeln. Nach zehn Spielminuten lagen so die Eisenbahner mit 4:2 in Front. Die Panther kamen mit der aggressiven Abwehrarbeit des Gastgebers überhaupt nicht zurecht. Viel zu schnell schlossen sie ihre eigenen Angriffe ab, die so zur leichten Beute der Abwehr um ihren gut aufgelegenen Torhüter wurden. Über die Stationen von 9:7 und 11:9 ging es mit einem Halbzeitstand von 13:11 in die Kabine.

Den besseren Start in Spiel erwischte nun der Gastgeber. Die Männer der SG Pirna/Heidenau erzielten schnell drei Tor in Folge und zogen so nach wenigen Minuten bereits auf 16:11 davon. Bei den Panthern lief einfach nichts zusammen. Sie fanden nur selten die Lücke durch die Abwehrreihe. So rannten die Hallenser nun immer ihren Fünf-Tore-Rückstand hinterher, der teilweise beim Stand von 24:18 auf sechs Tore anwuchs. Am Ende unterlag die Mannschaft mit dem besten Angriff der Liga gegen das Team mit der besten Abwehr.

Nun steht in der nächsten Woche das vorerst letzte Spiel des Jahres an, ehe es in die Winterpause geht. Zu Gast in Halle ist dann die HSG Freiberg. Mit einem Sieg wollen die Panther natürlich das Jahr 2022 erfolgreich abschließen.

Es spielten:

Feger, Weber,

Kosak, Berends S. 3, Berends N. 4, Pfeiffer 3, Hellmann 2/1, Kryszon 3, Sogalla 2, Gruszka 1, Brodowski 3, Conrad 1, Thiele,

Panther vor schwerer Aufgabe

Für die USV Halle Panther geht es am kommenden Samstag zum Punktspiel nach Pirna. In der Mitteldeutschen Handball Oberliga müssen sie bei der SG Pirna/Heidenau antreten. Die Begegnung wird um 19:30 Uhr vom Schiedsrichtergespann Patrick Fischer und Andreas Schüller angepfiffen.

Das dies keine leichte Begegnung werden wird, ist Halles Trainerin Ines Seidler bewusst, stehen doch der kommenden Gastgeber mit 16:6 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Nur 245 Gegentreffer kassierte die Pirnaer Abwehr bisher. Kein anders Team der Liga hat so wenige Gegentor kassiert. Allerdings hat die SG Pirna/Heidenau bisher auch erst 271 Treffer erzielen können, welches der zweit schlechteste Wert ist. Sieben Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gab es für sie bisher. Aus der abwehrstarken Mannschaft ragt der treffsichere Strahinja Vucetic heraus. Er konnte bisher 76 Tore für sein Team erzielen. In der Vorwoche lieferten die Pirnaer beim Spitzenreiter eine starke Partie ab. Bis kurz vor Spielende führten sie dort die Partie an, teilweise sogar mit fünf Toren Vorsprung. Am Ende gab es ein 23:23 Unentschieden.

Aber auch die Panther konnten mit einem Sieg in der Vorwoche viel Selbstvertrauen tanken. Deutlich mit 33:16 besiegten sie vor heimischen Publikum ZHC Grubenlampe. Mit 18:4 Punkten liegen sie weiter auf Platz zwei. Die Verteidigung des 2. Platzes in der Liga ist das Ziel am verschneiten Wochenende. Dem Trainerteam stehen alle Spieler zur Verfügung, sodass einige Optionen im Angriff und Abwehr möglich sind. In Pirna werden die Panther alles geben und versuchen, die Punkte zu sichern.

Text. Olaf Thiele

Panther dominieren zu Hause

Den Männern des USV Halle gelang am Samstagabend in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga ein deutlicher 33:16 Sieg über den ZHC Grubenlampe Zwickau. Sie sichern sich mit 18:4 Punkten weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der Liga.

Die Gäste aus Zwickau trafen mit reichlich Verspätung erst kurz vor Spielbeginn in Halle ein, so dass der Anpfiff um 15 Minuten verschoben werden musste. Ganze neun Spieler standen bei Zwickau auf dem Spielprotokoll an diesem Abend – zudem musste auch noch mit Spielern aus der 2. Mannschaft ergänzt werden. Der Tabellenletzte hat seit Wochen mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen, neun Spieler fehlen dem Team aktuell.

Bei den Panthern konnte Trainerin Ines Seidler auf den kompletten Kader zurückgreifen. Schnell erspielte man eine 3:0 Führung, ehe den Gästen der erste Treffer gelang. Schnell wurde klar, dass Zwickau an diesem Abend stark unterlegen war. Die Panther spielten konzentriert ihre Angriffe aus und über den wurfgewaltigen Niklas Reißmann, der in dieser Phase vier Treffer erzielte, ging man bis zur viertzehnten Spielminute mit 11:1 in Führung. Den Gästen wollte einfach nichts gelingen. Halle hingegen dreht immer mehr auf. Vier Treffer von Pierre Sogalla und zwei von Maximilian Gruszka brachten dann die 19:7 Pausenführung ein.

Auch der Start in die zweite Spielhälfte gelang den Panthern hervorragend. Drei Treffer von Julius Conrad brachten die 23:8 Führung. Das Trainerteam brachte in den zweiten 30 Minuten alle Spieler aufs Parkett und das Team spielte die Partie letztendlich runter. Es gelangen zwar nur 14 Treffer, aber viel konnten die Gäste nicht mehr entgegensetzen. Pierre Sogalla war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer an diesem Tag. Mit einem deutlichen 33:16 Sieg schickte man dann den ZHC Grubenlampe auf die Heimreise. Am Ende fand Trainerin Seidler in der Pressekonferenz die richtigen Worte für das Spiel und insbesondere für den heutigen Gegner. Niemand in der Liga möchte in eine derartige prekäre Personalsituation kommen und drückte ihren Respekt für die Zwickauer Mannschaft aus.

Ganz anders wird sich die Situation am nächsten Wochenende gestalten. Dann müssen die Panther zum schweren Auswärtsspiel nach Pirna.

Es spielten:

Feger, Weber,

Kosak, Berends S. 3, Berends N. 3, Reißmann 4, Pfeiffer 2, Hellmann 4/1, Kryszon 2, Sogalla 7, Gruszka 3, Brodowski, Conrad 4, Thiele 1,

Panther empfangen Schlusslicht

Am Samstagabend ist mit dem Zwickauer HC Grubenlampe der Tabellenletzte der Mitteldeutschen Handball Oberliga zu Gast in Halle. In der Sporthalle am Bildungszentrum wird die Begegnung um 19:00 Uhr vom Schiedsrichtergespann Hendrik Herbst und Antonio Oliva angepfiffen.

Als Sachsenmeister schafften der ZHC Grubenlampe in der vergangenen Saison wieder den Sprung in die Mitteldeutsche Oberliga, aus der sie nach einem vorletzten Platz in der Saison 2016/17 abgestiegen sind. Nach zehn Spieltagen stehen die Sachsen allerdings am Ende der Tabelle, weit hinter ihren eigenen Erwartungen. Bereits im Oktober zog der Vorstand die Reisleine und wollte dem Team mit einem Trainerwechsel neuen Schwung einhauchen. Bisher blieb aber auch hier der Erfolg aus. Auch personell ist die Situation schwierig. Ob es hier im Spiel gegen die Panther wieder etwas entspannter zugeht, wird man erst am Samstagabend sehen. Bisher können die Zwickauer noch keinen Punkt aufweisen, haben aber auch nichts mehr zu verlieren. Insofern werden sicher alle Kräfte und Mittel verwendet, um die Panther in der eigenen Halle zu bremsen.

Die Seidler-Sieben hingegen sind klar auf Erfolgskurs und behaupten mit 16:4 Punkten weiterhin ihren zweiten Tabellenplatz. Nach dem Sieg in der Vorwoche beim HC Aschersleben gehen sie motiviert in die kommende Begegnung. Das Panther-Team hofft wieder auf eine tolle Unterstützung ihrer Fans in der Sporthalle am Bildungszentrum.

Text: Olaf Thiele

Panther ziehen den Alligatoren die Zähne

Am Freitagabend bestritten die USV Halle Panther ihr zehntes Pflichtspiel der aktuellen Hallenhandball-Saison in der Mitteldeutschen Oberliga. In der Ascherslebener Sporthalle am Ascaneum bestritten sie das Sachsen-Anhalt Derby gegen die HC Aschersleben Alligators. Mit einem 40:35 Sieg konnten die Panther nun endlich beide Punkte aus Aschersleben entführen.

Die Hausherren erwischten einen guten Start ins Spiel. Zwar erzielten die Hallenser den ersten Treffer, doch schnell gelangten sie in einen 3:1 Rückstand. In der siebenten Spielminute gelang dann Maximilian Gruszka der 3:3 Ausgleichstreffer, ehe kurz darauf Niklas Reißmann die erste Zeitstrafe für Halle kassierte. Insgesamt mussten die Panther achtmal und die Alligators sechsmal in Unterzahl spielen. Zwei Treffer in Folge, erneut durch Gruszka, brachten dann die Hallenser mit 8:9 in Führung. Innerhalb der nächsten zehn Spielminuten legten die Panther so richtig los. Vier Treffer von Nikolas Berends, zwei jeweils von Jonas Hellmann und Niklas Reißmann brachten eine beachtliche 12:17 Führung ein. Bis zum Seitenwechsel fand der Gastgeber kein Mittel gegen die starken Rückraumwürfe der Seidler-Sieben. Mit einer 14:21 Führung ging es in die Kabinen.

Mit Beginn der zweiten Hallbzeit trumpften die Panther weiter gut auf und blieben weiter mit einer sehr effizienten Spielweise in der Partie. Tor um Tor vergrößerten sie ihren Vorsprung. In der 40. Spielminute lag man mit elf Toren beim Stand von 18:29 schon uneinholbar vorn. Diesen beachtlichen Vorsprung nutze das Hallenser Trainergespann und wechselte nun durch. Mit seinem achten Treffer erzielte Halles erfolgreichster Werfer an diesem Tag, Nicolas Berends, den 21:32 Zwischenstand, ehe er kurz darauf in Folge zwei Zeitstrafen kassierte. In der Schlussphase ließ die Hallenser Konzentration  etwas zu früh nach und man vergab eine Reihe von guten Torchancen. Die Alligators nutzen diese Phase nochmal gut und konnte so bis zum Abpfiff den Rückstand verkürzen. Am Ende siegten die Panther mit 35:40 und verteidigen damit ihren zweiten Tabellenplatz.

Es spielten:

Feger, Weber,

Kosak, Berends S. 2, Berends N. 8, Reißmann 7, Pfeiffer 1, Hellmann 5/2, Kryszon 6, Sogalla, Gruszka 6, Brodowski, Conrad 3, Thiele 2,

Panther müssen freitags ran

Für die USV Halle Panther steht am Freitag die nächste Auswärtspartie in der Mitteldeutschen Handball Oberliga an. Am zehnten Spieltag geht es zu den Alligatoren des HC Aschersleben. Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend um 20:00 Uhr in der Ascherslebener Sporthalle am Ascaneum. Geleitet wird die Begegnung vom Schiedsrichtergespann Oliver Niedtner und Thomas Schüller.

Das tierische Aufeinandertreffen der Panther auf die Alligatoren verspricht wieder ein spannendes Derby zu werden. Den HC Aschersleben findet man aktuell mit 8:10 Punkten auf den zehnten Tabellenplatz wieder. In der Vorwoche kassierten sie beim HV Rot-Weiss Staßfurt eine deutliche 33:26 Niederlage. In neun Spielen konnten sie bisher nur 230 Tore erzielen, welches der zwei schlechteste Wert der Liga ist. Die Panther hingegen haben hier schon 303 Tore zu Buche stehen. Die erfolgreichsten Acherslebener Werfer sind Pit Seifert, welcher mit insgesamt 53 Toren auf Platz neun der Gesamttorschützenliste zu finden ist, sowie Andreas Rojewski, dem bisher insgesamt 46 Treffer gelangen.

Für die Panther sind die Ascherslebener schon ein gewisser Angstgegner. In den vergangenen Jahren konnte man kaum etwas Zählbares aus Aschersleben mitnehmen. Im vorigen Jahr glaubten die Panther schon an den sicheren Sieg, als man sieben Minuten vor Spielende mit 24:21 führte. Allerdings sollte ihnen dann kein einziges Tor mehr gelingen. Am Ende trennte man sich mit einem 24:24 Unentschieden. Die Panther mussten in der Vorwoche beim HC Glauchau/Meerane eine deftigen 33:25 Niederlage hinnehmen. Die Trainingswoche verlief für Trainerin Ines Seidler alles andere als optimal. Eine Reihe von Spieler konnten auf Grund von kleineren Verletzungen nur bedingt trainieren bzw. fehlten gänzlich. Ihre Männer sind dennoch gut motiviert und sinnen auf Wiedergutmachung der Niederlage aus der Vorwoche. Man möchte natürlich den guten zweiten Tabellenplatz weiter verteidigen und auch endlich in Aschersleben siegen.

Text: Olaf Thiele

Panther finden keinen Zugriff

Manchmal spielt man mit dem Handball, manchmal spielt der Handball mit einem. Genau dies ist am Wochenende geschehen. Die zweite Niederlage der Panther viel etwas schmerzlich aus. Sicher war es die Spielweise des Gastgebers, welcher ab der 1. Minute klarstellte, wer Herr im Hause ist. Die Panther liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Zudem wurden in den ersten 15 Minuten schon drei Strafwürfe vergeben. Zu einem glücklosen Spiel kam auch noch Pech dazu. Eine Vielzahl von vergebenen Chancen und die massive Deckung der Glauchauer führte zu einem recht deutlichen 16:11 Rückstand zur Halbzeit.

Auch nach der Pause änderte sich das Gesamtbild nicht. Den Vorsprung aus der ersten Hälfte verwalteten die Gastgeber über die gesamten zweiten 30 Minuten. Fehlende Durchschlagskraft im Angriff und einfache Tore für Glauchau/Meerane zeigten auf, dass in den nächsten Trainingseinheiten die Stellschrauben nun justiert werden müssen. Das sonst gut funktionierende schnelle Angriffsspiel versagte zu großen Teilen. Von 8 Strafwürfen wurden über das gesamte Spiel nur vier verwandelt. Gleich drei Spieler scheiterten am Glauchauer Schlussmann. Mit einer deutlichen 33:25 Niederlage im Gepäck traten die Panther die Rückreise an. Trotz dieser Pleite verteidigen die Hallenser den zweiten Platz, da auch die unmittelbaren Verfolger patzten. Die HG 85 Köthen verlor ihr Auswärtsspiel und die SG Pirna/Heidenau spielte Remis in Bad Blankenburg.

Mit 14:4 Punkten geht es nun schon am Freitag nach Aschersleben. Die Alligatoren verloren ebenfalls recht hoch in Staßfurt. Um 20 Uhr wird das Derby der Alligatoren gegen die Panther angepfiffen. In Aschersleben will man natürlich anders auftreten als in Glauchau. Dies umzusetzen, wird Aufgabe des Trainerteams und der Mannschaft in den Trainingseinheiten der kommenden Woche sein.

Es spielten:

Feger, Weber,

Kosak, Berends S. 2, Reißmann, Pfeiffer, Hellmann 4/2, Kryszon 7, Sogalla 1, Gruszka 5, Brodowski, Conrad, Thiele 5/3

Text: Torsten Kamenz

Panther reisen Samstag nach Glauchau

Am Samstag findet der neunte Spieltag der Mitteldeutschen Handball-Oberliga statt. Für die Männer vom USV Halle geht es nach Glauchau. Dort treffen sie um 17:00 Uhr in der Sachsenlandhalle auf den HC Glauchau/Meerane. Die Begegnung wird vom Schiedsrichtergespann Thomas Bretschneider und Falco Haase geleitet.

Der Gastgeber befindet sich aktuell mit 9:7 Punkten auf dem siebenten Tabellenplatz. 199 Tore konnten sie insgesamt bisher erzielen, welches der dritt schlechteste Wert der Liga ist, allerdings haben sie auch erst 201 Tore kassiert. Die Panther hingehen haben bisher 278 Tore erzielen können und haben 233 Gegentreffer bekommen. Bester Werfer des HC Glauchau/Meerane ist Vaclav Klimt, der mit insgesamt 43 Treffern Platz 14 der Torschützenliste einnimmt. In der letzten Woche waren sie beim Spitzenreiter dem HC Burgenland zu Gast und haben dort eine ordentliche Vorstellung gezeigt. Sie konnten das Spiel bis kurz vor Schluss offen gestalten und unterlagen dann am Ende mit 24:29.

Die USV Halle Panther konnten ihr Heimspiel in der vergangenen Woche mit 28:23 gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa gewinnen. Mit 14:2 Punkten sind sie punktgleich mit dem HC Burgenland und belegen nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses den zweiten Tabellenplatz. Halles Trainerin Ines Seidler hat mit einigen Verletzungssorgen in ihren Reihen zu kämpfen. Wer am Samstag in Glauchau alles aufläuft,  wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Wieder mit im Team ist nun der Langzeitverletzte Laurenz Brodowski. Ihr Team will unbedingt an das gute Spiel der Vorwoche anknüpfen und zwei weitere wichtige Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

Text: Olaf Thiele

Panther stutzen Plauener Spitzen

Die USV Halle Panther gewannen am Samstagabend ihr Heimspiel mit 28:23 gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa. Mit 14:2 Punkten belegen sie damit weiterhin den zweiten Tabellenpatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

An ungewohnter Spielstätte empfingen die Panther zum fünften Heimspiel der aktuellen Saison den SV 04 Plauen-Oberlosa. Nachdem es im letzten Heimspiel eine knappe Niederlage gab, wollten Panther nun unbedingt wieder vor heimischen Publikum punkten.  In der SWH.arena gingen die Panther schnell durch die Treffer von Sascha Berends und Maximilian Gruszka mit 2:0 in Führung. Den Gästen gelang erst in der achten Spielminute der erste Treffer. Mit ihrer robusten Abwehrarbeit unterbanden sie das sonst so schnelle Angriffsspiel der Hallenser und auch diese taten sich anfangs schwer den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Nach und nach gelang dies dann aber immer besser. So konnten sie ihre Führung bis zur 23. Spielminute bereits auf einenbeachtlichen 11:3 Zwischenstand ausbauen. Die Gäste vergaben bis dahin reihenweise ihre Torchancen leichtfertig. Nur langsam kamen sie nun ist Spiel zurück und konnten bis zum Seitenwechsel beim Stand von 13:8 noch einige Treffer erzielen.

Den ersten Treffer in der zweiten Spielhälfte erzielte Nicolas Berends. Allerdings musste er kurz darauf nach einem unglücklichen Zusammenprall das Spielfeld verletzt verlassenund konnte nicht mehr mitwirken. Auch eine Behandlung im Krankenhaus musste Nicolas Berends anschließend über sich ergehen lassen. Wir wünschen ihm alles Gute.

Die Panther mussten sich nun jeden Treffer hart erarbeiten. Dennoch blieben sie teilweise mit sechs Toren in Führung – auch weil sie mit Helmut Feger einen starken Rückhalt im Tor hatten. In der letzten Spielminute konnte er sich mit einem gehaltenen Strafwurf noch einmal zusätzlich auszeichnen. Die Gäste wurden während der zweiten Hälfte den Panthern nicht wirklich gefährlich. Von feiner Handwerkskunst aus Plauen war nicht mehr viel zu sehen und so siegten die Panther am Ende verdient mit 28:23.

Es spielten:

Feger, Weber,

Kosak 2, Berends S. 5, Berends N. 2, Reißmann 5, Pfeiffer, Hellmann 4/2, Kryszon 6, Sogalla 1, Gruszka 3, Conrad, Thiele,

Spannende Partie in der SWH.arena erwartet

Die Männer vom USV Halle Panther empfangen am kommenden Samstag den SV 04 Plauen-Oberlosa in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Das fünfte Heimspiel der Hallenser der aktuellen Saison wird in der SWH.arena ausgetragen. Angepfiffen wird die Begegnung um 19:00 Uhr vom Schiedsrichtergespann Jonas Brühl und Nils Knackstedt.

Nach einer Woche Spielpause steht für die Panther der achte Spieltag an. Trainerin Ines Seidler hatte hierbei keine optimale Vorbereitungswoche, da einige Spieler verletzungsbedingt nicht trainieren konnten. In der kommenden Partie wird weiterhin Laurenz Brodowski fehlen und auch hinter den Einsätzen von Maximilian Gruszka und Tobias Pfeiffer steht noch ein großes Fragezeichen. Allerdings wird Paul Kosak nach seiner Verletzungspause nun wieder einsatzfähig sein. „Wir wollen eine stabile Deckung spielen und sehr beweglich und aggressiv agieren, um in unser gewohntes schnelles Spiel zu gelangen“, sagte Ines Seidler. Mit 12:2 Punkten belegen die Panther den zweiten Tabellenplatz und wollen diesen mit einem Sieg unbedingt weiter festigen.

Für den SV Plauen-Oberlosa, welcher aus der 3. Liga abgestiegen war, lief der Start in der Mitteldeutschen Oberliga bisher alles andere als optimal. Mit lediglich 9:7 Punkten liegen sie auf den siebten Tabellenplatz. Drei bittere Niederlagen gegen Freiberg, Glauchau/Meerane, Pirna/Heidenau und einem Unentschieden gegen Hermsdorf mussten die Gäste bisher hinnehmen. In ihren beiden letzten Spielen allerdings ließen sie mit einem Sieg über den HC Burgenland (32:27) und den HSV Apolda (21:24) aufhorchen. Das die Abwehrreihe der Plauen-Oberlosaer ordentlich zupacken können, zeigt die Statistik deutlich auf. Insgesamt 32 Zeitstrafen und vier rote Karten stehen hier bereits zu Buche. Im letzten Spiel kassierte Abwehrgarant Jakub Kolomaznik zur roten Karte wegen eines schweren Fouls noch zusätzlich die blaue Karte und ist somit mindestens für die Begegnung gegen Halle gesperrt. Das Team um Coach Ladislav Brykner hat zudem ebenfalls mit einigen verletzten und erkrankten Spielern zu kämpfen.

Die Panther hoffen wieder auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans und wollen ihnen wieder ein spannendes Spiel präsentieren.

Text: Olaf Thiele