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Freitagabend ist Derbyzeit

Am Freitagabend steht für die Handballer des USV Halle ein spannendes Sachsen-Anhalt Derby auf dem Plan. Um 19:30 Uhr treffen sie in der Köthener Heinz-Fricke-Sporthalle auf die HG 85 Köthen.

Der Gastgeber hat aktuell 13:7 Punkte auf seinem Konto und belegt damit den vierten Platz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. In der vergangenen Woche erlitten die Köthener allerdings einen heftigen Niederschlag. Beim HSV Bad Blankenburg kassierten sie eine 19:31 Niederlage. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison verlor das Team um Trainer Bodo Kreuzmann damit ein Spiel mit zwölf Toren Differenz, denn auch bei der HSG Freiberg erlitt man ein 22:34 Debakel. Im vorletzten Spiel wiederum besiegten sie den bis dahin ungeschlagenen HC Burgenland mit 27:26. Nach den etwas holperigen Saisonstart stehen die Köthener nun drei Plätze vor den Hallenser Panthern. Mit Lukas Krug (69 Tore) und Steven Just (53 Tore) haben die Köthener gleich zwei Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen. Der USV Halle hat mit 10:10 Punkten den siebenten Tabellenplatz inne. Die Panther um Trainerin Ines Seidler, konnten in der Vorwoche einen wichtigen Sieg erringen. Vor heimischem Publikum bezwangen sie die SG Pirna/Heidenau mit 24:19 und konnten so wieder etwas Selbstvertrauen tanken. Ähnlich wie bei den Köthenern haben auch die Panther mit ihrer hohen Fehlerquote zu kämpfen. 275:276 Tore stehen bei Halle auf dem Konto und bei Köthen sieht es mit nur 261:270 Toren noch schlechter aus. Im Abschluss haben beide Team also noch viel Potenzial. Wer in dieser spannenden Begegnung am Ende die Nase vorn haben will, muss seine Fehlerquote minimieren. Es bleibt spannend, wer dieses Unterfangen am besten umsetzen kann.

Bei den Panthern gab es am Dienstag noch ein erfreuliches Ereignis. Spielmacher Maximilian Haase und seine Denise sind Eltern geworden.

Text: Olaf Thiele

Panther fauchen gegen qualmende Lokomotive

Die USV Halle Panther haben am Samstag ihr Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau mit 24:19 gewinnen können. Mit nun 10:10 Punkten belegen sie aktuell den sechsten Tabellenplatz und behaupten sich somit in der oberen Tabellenhälfte der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Der Start ins Spiel glückte den Gästen aus Pirna besser als den Hallensern, diese vergaben gleich drei Torchancen und so übernahmen die Gäste erst einmal mit 0:2 die Führung. In der sechsten Spielminute beendete dann Maximilian Haase mit seinem ersten Treffer die torlose Zeit und im Anschluss gelang Maximilian Gruszka der Treffer zum 2:2 Ausgleich. Die Gäste legten vor und die Panther zogen nach, Haase traf zum 3:3 und Chris Thiele glich nach einem herrlichen Anspiel an den Kreis durch Haase zum 4:4 aus. Aber die Panther taten sich schwer im Abschluss, wieder einmal wurden die Chancen reihenweise nicht genutzt und das sollte sich bis zum Spielende auch so durchziehen. Die Gäste packten in der Abwehr ordentlich zu und so kassierte ihr torgefährlichster Spieler, Torsten Schneider, bereits in der zehnten Spielminute seine zweite Zeitstrafe. Fortan musste dieser sich etwas zurücknehmen. Die SG Pirna/Heidenau lag nach zwanzig Spielminuten beim Stand von 6:9 mit drei Toren in Führung. Halles Trainerin Ines Seidler hatte da schon mit ihrer ersten Auszeit reagiert. Vier Tore in Folge durch Conrad, Gruszka und zweimal Sascha Berends brachte nun die Panther ins Spiel und sie übernahmen erstmals die Führung beim 10:9. Die Seiten wurden beim Stand von 12:12 gewechselt.

Wieder gelang den Gästen der erste Treffer zur 12:13 Führung, die allerdings schnell durch Thiele und Haase zum 14:13 umgewandelt werden konnte. Bei den Gästen erhielt Robert Ultsch zwei Zeitstrafen kurz hintereinander und konnte dann nicht mehr mitwirken. Halle allerdings konnte diese Überzahl nicht nutzen, acht Minuten sollte ihnen kein Treffer gelingen. Sascha Nikisch und Max Gruszka brachten ihr Team erstmals mit zwei Toren in Führung. In der 45. Spielminute stand es so 16:14 für Halle. Die Gäste agierten nun immer häufiger mit sieben Feldspieler. Das Spiel ohne Torhüter bot so einen Reihe Chancen auf einfache Tore. Halles Mannschaftskapitän Robert Wagner konnte mit seinem ersten Saisontor sein Team mit 19:16 in Führung bringen. Die Gäste gaben sich aber nicht so einfach geschlagen und kämpften um jeden Ball, allerdings scheiterten sie all zu oft am gut aufgelegten Franz Flemming im Hallenser Tor. Maximilian Gruszka konnte mit seinem sechsten Treffer die 21:17 Führung erzielen. Ein Treffer von Julius Conrad und zwei von Chris Thiele besiegelten dann den 24:19 Endstand.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer, Berends S. 5, Haase 3, Wagner 1, Sogalla, Gruszka 6, Czycholl, Conrad 2, Thiele 6/3, Nikisch 1,

Text: Olaf Thiele

Panther müssen punkten

Für die USV Halle Panther steht am kommenden Samstag das nächste Punktspiel in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga an. Sie empfangen mit der SG Pirna/Heidenau den Tabellensechsten der Liga in der Sporthalle Am Bildungszentrum. Die Partie wird um 19:00 Uhr vom Schiedsrichtergespann Max Nottrodt und Johannes Rudolph angepfiffen.

Die SG Pirna/Heidenau hat 9:9 Punkte und 205:205 Tore auf dem Konto. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen ist es damit das ausgeglichenste Team der Liga. In heimischer Halle konnten sie bis auf die Begegnung in der Vorwoche, als es eine deutliche 20:27 Niederlage gegen den HSV Bad Blankenburg gab, alle weiteren Spiele gewinnen. Auswärts dagegen war das Team noch nicht sehr erfolgreich, lediglich einen Punkt beim 25:25 Unentschieden gegen den ESV Aue II, gab es bisher. In der vergangenen Saison unterlagen die Panther im Hinspiel mit 24:27, konnten aber am letzten Spieltag vor heimischen Publikum einen beachtlichen 31:23 Erfolg feiern. Das Team um Trainer Dusan Milicevic muss nicht nur auf den gesperrten Filip Kusal verzichten, auch eine Reihe von verletzten Spielern fehlen der Mannschaft. Mit Rückraumspieler Torsten Schneider, insgesamt 64 Tore, haben sie eine der torgefährlichsten Spieler der Liga in ihren Reihen.

Aber auch bei den Panthern sieht es nicht so rosig aus. Trainerin Ines Seidler hatte keine optimale Vorbereitungswoche. Auch hier standen ihr einige Spieler nicht zur Verfügung. Ob Nicolas Berends nach seiner Verletzungspause schon wieder zum Einsatz kommen kann, steht noch nicht fest. Nach zwei Niederlagen in Folge will das Team vor heimischer Kulisse nun unbedingt wieder punkten. Aktuell belegt man 8:10 Punkten den achten Tabellenplatz und möchte aber den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren. Die Panther hoffen wieder auf die Unterstützung ihres tollen Publikums am Samstagabend.

Text: Olaf Thiele

Panther ziemlich zahnlos bei Plauen/Oberlosa

Für die USV Halle Panther war am vergangenen Samstag nichts zu holen beim SV 04 Plauen-Oberlosa. Erneut kassierten sie mit 21:28 eine bittere und deutliche Auswärtsniederlage. Erstmals in dieser Saison haben sie mit 8:10 Punkten eine negative Punktdifferenz und belegen damit den achten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Einen sichtlich schlechten Start erwischten die Panther und schnell lagen sie mit 0:3 im Rückstand. Ganze sieben Minuten dauerte es bis Pierre Sogalla den ersten Treffer für Halle erzielte. Fortan lief man so einem Rückstand hinterher und fand wenige Mittel gegen die gut agierende Abwehrreihe des Gastgebers. In der siebzehnten Spielminute gelang durch einen Treffer von Chris Thiele erstmals der Ausgleich zum 7:7. Der SV Plauen-Oberlosa übernahm aber schnell wieder die eigene Führung. Sogar in Unterzahl sollte ihnen zwei Treffer gelingen. Bis zum Seitenwechsel zog dann der Gastgeber auf 9:15 davon.

In die zweite Halbzeit startete das Team mit einem Treffer von Sascha Berends. Im Tor der Hallenser zeigte nun Franz Flemming tolle Paraden und dennoch konnte der Gastgeber seine Führung teilweise auf sechs Tore ausbauen. Im Angriff verspielten die Panther wieder einmal reihenweise die Bälle und suchten oft zu zeitig und zu unvorbereitet den Abschluss. Diese Bälle wurden so zur leichten Beute für das Heimteam. Auch die vielen Zeitstrafen, insgesamt acht gegen Plauen-Oberlosa konnten die Hallenser nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Zwar kam man beim 17:19 und 18:20 noch einmal in Schlagdistanz aber die Chancenverwertung blieb weiterhin katastrophal. So konnte man das Spiel auch nicht mehr drehen. Am Ende unterlag die Seidler-Sieben deutlich mit 21:28.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 4, Berends S. 3, Haase 1, Wagner, Sogalla 3, Gruszka 1, Czycholl, Conrad 3, Thiele 5/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele

 

USV Handballer müssen erneut auswärts ran

Für die USV Halle Panther steht bereits eine Woche nach der Partie beim HSV Bad Blankenburg erneut eine Auswärtsbegegnung an. Am Samstagabend um 19:00 Uhr müssen sie ihr Können beim SV 04 Plauen-Oberlosa unter Beweis stellen. Das Spiel wird vom Schiedsrichtergespann Felix Henker und Stefan Schirmacher in der Plauener Kurt-Helbig Sporthalle angepfiffen.

Der SV 04 Plauen-Oberlose ist mit seinem Saisonstart überhaupt nicht zufrieden, mit nur 7:9 Punkten belegen sie den achten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handballoberliga. Der Vorjahreszweite liegt damit weit hinter seinen eigenen Ansprüchen. Mit 29:30 unterlagen sie in der Vorwoche beim HSV Apolda knapp. Mit Marc Multhauf verletzte sich in dieser Partie auch noch ihr torgefährlichster Spieler. Sein Einsatz gegen die Panther ist noch ungewiss. Vor heimischem Publikum haben die Plauen-Oberlosaer bereist fünf Punkte liegen lassen und sind nun gegen Halle dringend zum Siegen verpflichtet, will man sich doch ein Polster zu den Abstiegsplätzen verschaffen.

Im vergangen Jahr konnten die Panther mit 31:31 einen Punkt aus Plauen entführen und in heimischer Halle gelang ihnen mit 27:25 sogar ein Sieg. Halles Trainerin Ines Seidler plagen nun arge personelle Probleme. Nach einem rüden Foul musste in der Vorwoche Nicolas Berends bereits in der ersten Spielminute verletzt das Parkett in Blankenburg verlassen und kann noch nicht wieder mitwirken. Auch Spielmacher Maximilian Haase plagt eine Verletzung, so dass er bereits zwei Spiele auf der Bank platz nehmen musste, auch sein Einsatz am Samstag ist noch ungewiss. Auch Patrick Baum fehlt der Trainerin bereits seit sechs Spieltagen. Die Hallenser, die mit 8:8 Punkten den sechsten Tabellenplatz belegen, wollen auch diesen Platz unbedingt verteidigen und werden bei SV 04 Plauen-Oberlosa wieder alles geben. Auch hier hoffen sie wieder auf die tolle Unterstützung ihrer zahlreichen Fans.

Text: Olaf Thiele

Bittere Sonntagsbilanz – ein Tag zum Vergessen

Sonntagssspiele der USV Halle Panther standen noch nie unter einem guten Stern. Allerdings waren die Spieler um Trainerin Ines Seidler recht motiviert für die Herausforderung in Bad Blankenburg. Die Freude auf das Spiel wurde aber gleich zu Beginn getrübt. Relativ schnell war klar, dass Max Haase nicht zum Einsatz kommen wird. Aufbauspieler Nicolas Berends wurde im ersten Angriff brutal gestoppt. Der gegnerische Ellenbogen landete im Gesicht von Berends, dieser musste ins Krankenhaus und genäht werden. Somit waren alle etatmäßigen Aufbauspieler aus der Partie. Die gewohnte Härte der Gastgeber führte auch dazu, dass der USV Halle nicht wirklich gut ins Spiel kam. Zur Pause stand es 14:13, die zweite Hälfte verlief nicht erfolgreicher – trotz drei parierter Strafwürfe. Letztendlich war die Fehlerquote im Spiel und im Torabschluss zu hoch und die Partie ging 28:23 verloren. Unter normalen Bedingungen wäre sicher wesentlich mehr drin gewesen.

Und wenn dies nicht schon genug ist, verletzt sich die Trainerin, dann streikt auch noch der Bus, so dass die Spieler individuell ihre Heimreise antreten mussten.

Die Panther müssen die kommende Woche nutzen, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Das nächste Auswärtsspiel steht an und die USVler müssen am nächsten Wochenende nach Plauen/Oberlosa, welche mit einem Punkt Rückstand hinter dem USV Halle in der Liga zu finden sind.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 3, Berends S. 3, Haase, Berends N. , Wagner, Sogalla 4, Gruszka 2, Czycholl , Conrad 2, Thiele 4/3, Nikisch 3,

Text: Torsten Kamenz

 

Panther haben nichts zu verschenken

Am kommenden Sonntag müssen die USV Halle Panther in der Mitteldeutschen Handball Oberliga beim HSV Bad Blankenburg ihr Können unter Beweis stellen. Die Begegnung wird um 16:00 Uhr in der Bad Blankenburger „Guts-Muths“- Sporthalle vom Schiedsrichtergespann Max Domaschke und Erik Rothe angepfiffen.

Für die Panther heißt es auch im vierten Auswärtsspiel wieder zu punkten. In dieser Saison konnten sie bereits drei Punkte aus fremden Hallen entführen. Zuletzt bei der SV Oebisfelde mit einem 28:29 Sieg. Gut motiviert, nach dem tollen und hartumkämpften Unentschieden gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter HC Burgenland, will man auch beim Tabellenzweiten eine gute Partie abliefern. Die Bad Blankenburger haben 10:4 Punkte auf ihrem Konto und belegen auf Grund der besseren Tordifferenz den zweiten Platz vor dem NHV Concordia Delitzsch. In der Vorwoche spielten die Bad Blankenburger gegen den SV 04 Plauen/Oberlosa 23:23 und davor unterlagen sie beim HC Burgenland knapp mit 24:25. Die USV Halle Panther belegen mit nur zwei Punkten weniger (8:6) momentan den sechsten Tabellenplatz.

Halles Trainerin Ines Seidler hat am Sonntag wieder den kompletten Kader zur Verfügung. Auch rechnet sie wieder mit dem Einsatz ihres Spielmachers Maximilian Haase, dieser konnte in der Vorwoche auf Grund einer Verletzung nicht mitwirken. Die Panther wollen auf jeden Fall nach dem Punktgewinn weiter nachlegen und haben auch gegen den HSV Bad Blankenburg nichts zu verschenken.

Text: Olaf Thiele

Panther mit Unentschieden gegen den Spitzenreiter

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag mit 24:24 gegen den HC Burgenland einen wichtigen Punkt erobern. Der bis dahin ungeschlagene Spitzenreiter büßte am siebenten Spieltag der Mitteldeutschen Handballoberliga seinen ersten Punkt ein. Die Hallenser mit nun 8:6 Punkten behaupten weiterhin ihren sechsten Tabellenplatz. Sie sind nun nur zwei Punkte vom zweitplatzierten HSV Bad Blankenburg entfernt, auf die man ja in der nächsten Woche trifft.

Die Panther gingen mit viel Respekt aber auch gut motiviert nach dem Auswärtssieg beim SV Oebisfelde in die Partie und konnten schnell den ersten Treffer durch Chris Heyer erzielen. Nach dem Ausgleich für die Gäste waren es Julius Conrad und erneut Heyer, welche ihr Team mit 3:1 in Führung brachten. Die Gäste scheiterten dann bei ihrem ersten Strafwurfversuch. Auf der Gegenseite machte es Chris Thiele besser und verwandelte den ersten Strafwurf für Halle in der siebenten Spielminute zur 4:1 Führung. Der Spitzenreiter agierte sehr nervös und scheiterte weiterhin am glänzend aufgelegten Hallenser Torhüter Helmut Feger. Dieser konnte auch die beiden folgenden Strafwürfe der Gäste parieren und so blieben die Hallenser weiter in Führung. Erst in der dreizehnten Spielminute – die Hallenser hatten eine Reihe von Torchancen nicht nutzen können und ganze sieben Minuten keinen Torerfolg erzielt – schafften die Burgenländer den 4:4 Ausgleich. Heyer mit seinem dritten von insgesamt sechs Treffern traf zum 5:4. Maximilian Gruszka und Ole Czycholl erzielten die 7:4 Führung. Nach dem Burgenländer Anschlusstreffer zum 7:5 trafen Heyer und Nicolas Berends zum 9:5 in der 25. Spielminute. Auf beiden Seiten zeigten die Torhüter Glanzleistungen. Eine dreiminütige Schwächephase der Hallenser konnte der Spitzenreiter nutzen und erzielte vier Tore in Folge zum 9:9 Ausgleich. Thiele konnte in der 29. Spielminute seinen zweiten Strafwurf zum 10:9 verwandeln. Mit dem Halbzeitpfiff erzielten die Gäste noch den 10:10 Ausgleichstreffer.

Mit Wiederanpfiff gelang den Burgenländern erstmals der Führungstreffer und nach dem Ausgleich gingen sie sogar mit zwei Toren beim Stand 11:13 in Führung. Aber die Männer um Trainerin Ines Seidler kämpften weiter um jeden Ball. Sie hatten aber auch viel Pech im Abschluss – reihenweise trafen sie nur den Torpfosten. Der zweite Treffer von Czycholl und zwei Treffer von Conrad brachten in der 41. Spielminute wieder die 15:14 Führung. Die gut besuchte Sporthalle Am Bildungszentrum war nun voll in Stimmung und beide Fanseiten feuerten ihre Teams lautstark an. Die Führung wechselte immer wieder und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der 50. Spielminute gingen die Panther durch zwei Treffer von Sascha Berends mit 20:19 in Führung. Den Gästen allerdings gelangen dann ebenso schnell zwei Treffer und bescherte ihnen wiederum die 20:21 Führung. Julius Conrad konnte mit seinem sechsten Treffer im Spiel zum 21:21 ausgleichen. Nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste hatte Thiele in 57. Spielminute die Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte jedoch mit seinem Strafwurf am Torhüter der Gäste. Im Anschluss trafen diese zur 21:23 Führung und glaubten nun zwei Minuten vor Spielende an den Doppelpunktgewinn. Aber die Panther gaben sich nicht geschlagen und kämpften weiter. Erneut war es Nicolas Berends, der die Abwehrreihe der Gäste durchbrechen konnte und so zwei Treffer zum 23:24 Anschluss erzielte. Maximilian Gruszka wurde bei seinem Konterversuch unsanft vom Burgenländer David Heinig zu Fall gebracht. Das Hallenser Publikum tobte und auch Mannschaftskapitän Robert Wagner beschwerte sich über die Entscheidung der Schiedsrichter, die hier nur auf Freiwurf entschieden. Wagner bekam dafür seine dritte Zeitstrafe. Dreißig Sekunden vor Spielende erzielte Sascha Berends den 24:24 Ausgleichstreffer. Den letzten Angriff der Gäste konnten die Hallenser abwehren und so war die Freude über den Punktgewinn bei den Hallensern riesig.

 

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 6, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla, Gruszka 1, Czycholl 2, Conrad 6, Thiele 2/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele

USV Handballer empfangen Spitzenreiter

Die USV Halle Panther empfangen am kommenden Samstag mit dem HC Burgenland den Tabellenführer der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Die Partie wird um 19:00 Uhr in der Sporthalle Am Bildungszentrum vom Schiedsrichtergespann Max Nottrodt und Johannes Rudolph.

Die Burgenländer, welche sich als Saisonziel die Meisterschaft in der Mitteldeutschen Oberliga vorgenommen haben, sind mit 12:0 Punkten auch auf einem sehr guten Weg dahin. Sie konnten in der Vorwoche das Spiel gegen den Tabellenzweiten, den HSV Bad Blankenburg, mit 25:24 für sich entscheiden und haben nun drei Punkte Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten. Mit Tom Hanner und Florian Pfeiffer verfügt das Team über zwei Zweitliga erfahrene Spieler. Hanner belegt aktuell mit 37 geworfen Toren den siebenten Platz in der Gesamttorschützenliste der Liga und strahlt daher die größte Torgefahr aus. Aber auch auf allen anderen Positionen sind die Burgenländer gut besetzt.  Mit der schweren Verletzung von Stephan Meyer gab es in der noch jungen Saison zeitig einen Rückschlag. Allerdings konnte mit dem Linkshänder Georg Eulitz ein weiterer Spieler neu verpflichtet werden.

Halles Trainerin Ines Seidler hatte keine perfekte Grundlage für die Vorbereitung auf die kommende Partie. Einige Spieler haben mit einer Anzahl von kleineren Verletzungen nicht voll trainieren können. Ob es hier noch Ausfälle für Samstag gibt, konnte Seidler noch nicht sagen. Ihr Team ist nach dem glücklichen Sieg der Vorwoche über den SV Oebisfelde dennoch gut motiviert. Mit 7:5 Punkten belegt man aktuell den fünften Tabellenplatz und ist punktgleich mit der SG Pirna/Heidenau und der HG 85 Köthen. Im Vorjahr unterlagen die Hallenser gegen den HC Burgenland zweimal ganz knapp. Im Hinspiel musste man sich nach tollem Kampf mit 28:30 geschlagen geben und in Naumburg unterlag man 30:29. Die Panther können also befreit aufspielen und mit tollem heimischen Publikum im Rücken will man dem Spitzenreiter alles abverlangen.

Text: Olaf Thiele

Panther gewinnen auswärts

Die USV Halle Panther gewinnen beim SV Oebisfelde mit 28:29. Mit diesem Doppelpunktgewinn klettern sie mit 7:5 Punkten auf den fünften Tabellenplatz der Mitteldeutschen Handball-Oberliga.

Auch wenn die Panther bereits nach 30 Sekunden mit 1:0 hinten lagen, konnten sie durch Treffer von Maximilian Haase und Chris Heyer schnell die Führung übernehmen. Nicolas Berends brachte sein Team mit seinem ersten von insgesamt vier Treffern mit 3:5 in Führung und Chris Thiele verwandelte kurz darauf einen Strafwurf zum 3:6. Erneut Haase und ein Treffer von Maximilian Gruszka sicherten diese Führung bis zur zehnten Spielminute. Nun war es aber der Gastgeber, welcher mit drei Toren in Folge das Spiel zum 8:8 ausgleichen konnte. Die Hallenser Abwehrreihe fand keinen Zugriff auf den Gegner und so konnte dieser in der 15. Spielminute die Führung übernehmen. Halles Trainerin Ines Seidler nahm ihre erste Auszeit und stellte ihr Team neu ein. Im Tor wechselte nun Helmut Feger gegen Franz Flemming. Diese Aktionen zeigte auch schnell Erfolg. Drei Tore von Sascha Berends, ein erneut verwandelter Strafwurf von Thiele und der erste Treffer von Julius Conrad brachten die Panther wieder mit 13:16 in Front. Bis zum Seitenwechsel konnte der Gastgeber allerdings noch sechsmal treffen, so dass man beim Stand von 19:19 in die Kabinen ging.

Den ersten Treffer in der zweiten Spielhälfte erzielte Heyer für Halle und ein Strafwurf für Oebisfelde brachte schnell wieder den Ausgleich. Der Gastgeber agierte nun sehr offensiv in der Abwehr, womit die Hallenser so nicht klar kamen. Auch der Torhüter des Gastgebers steigerte sich immer mehr und entschärfte reihenweise die Hallenser Würfe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und die Führung wechselte nun ständig. Conrad traf nun von rechts außen, insgesamt sechs Treffer erzielte er und hielt so sein Team im Spiel. In der 57. Spielminute war es dann der vierte Treffer von Thiele, welcher die 27:28 Führung brachte. Nach einer guten Parade von Franz Flemming konnte Conrad 30 Sekunden vor Spielende den erlösenden 27:29 Treffer erzielen. Oebisfelde gelang noch der Anschluss zum 28:29. Die letzten Sekunden konnten die Hallenser ihren Ballbesitz verteidigen und so den ersten Doppelpunktgewinn auswärts sichern.

Am nächsten Wochenende kommt es nun zum ersten Derby der Saison. Der Spitzenreiter der Liga – HC Burgenland – kommt nach Halle. Die Burgenländer kommen mit reiner Punkteweste zu den Panthern. Nach dem Spiel gegen Oebisfelde können die USVler etwas entspannter in die Partie gehen. Favorit sind die Naumburger mit Aufstiegsambitionen. Die Panther wollen natürlich in eigener Halle ein gutes Spiel präsentieren und Paroli bieten, denn in dieser Liga sind auch in der Saison 2019/2020 Überraschungen möglich!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 1, Heyer 6, Berends S. 3, Haase 3, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 1, Gruszka 1, Czycholl,

Conrad 6, Thiele 4/2, Nikisch,

Text: Olaf Thiele