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Panther mit furioser Aufholjagd

Die USV Halle Panther haben zum 3. Advent einen verdienten Sieg gegen die Grün-Weissen aus Wittenberg-Piesteritz gefeiert. Im ersten Spiel der Rückrunde gewannen die Panther mit 31:27 das Derby und sind nun auf dem 4. Tabellenplatz zu finden.

Gegen einen gut aufspielenden Gegner taten sich die Panther in den erstem Minuten der Partie etwas schwer. Von Beginn an liefen die USVler einem Rückstand hinter her. Tom Hanner konnte zwar in der 8. Minute zum 4:4 ausgleichen, aber Sicherheit brachte dies nicht in das Spiel der Panther. So gingen die Gäste aus Wittenberg wieder in Führung. Insbesondere Tomás Pavlicek konnte sich immer wieder torgefährlich in Szene setzen. Eigene technische Fehler und viele Fehlwürfe führten zu einem 12:16 Rückstand bis zur Halbzeit.

Aus den Kabinen kamen die Panther allerdings wie ausgewechselt. Nun spürte man, dass die Panther den Verlauf der Begegnung unbedingt ändern wollten. Tom Hanner, Nicolas Berends, Pierre Sogalla, Sascha Berends und Tom Kryszon sorgten mit ihren Toren innerhalb von fünf Minuten für das 17:18. Jetzt war auch wieder das Publikum da und honorierte jede Aktion der Panther. Julius Conrad erzielte mit einem Strafwurf den 18:18 Ausgleich. Ab diesen Moment wendete sich das Blatt und die USVler spielten befreit und selbstsicher auf. Julius Conrad markierte auch in der 45. Minute – wiederum durch einen Strafwurf – das 23:20. Über ein 27:24 und ein 29:26 durch Treffer von Tom Hanner konnte der Vorsprung bis zur Schlussminute gehalten werden. Tom Hanner konnte mit 11 Treffern wesentlich zum Punktgewinn der Panther beitragen. Auch Julius Conrad verteidigte mit seinen 9 Toren die Krone in der Torschützenliste.

Nun geht es in die wohlverdiente Weihnachtspause. Das nächste Spiel findet erst am 20.01.2024 statt. Die nächste Heimpartie in der Sporthalle am BIZ spielen die Panther am 27.01.2024.

Die USV Halle Panther wünschen allen Sponsoren, Partnern und Fans ein entspanntes und ruhiges Weihnachtsfest – verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2024!

Es spielten:

Middell, Weber,

Kosak, Berends S. 2, Berends N. 2, Pfeiffer 1, Kryszon 3, Hanner 11, Brodowski, Wellner, Conrad 9, Schepputt 2, Sogalla 1

Panther wollen mit Sieg in die Rückrunde starten

Für die USV Halle Panther steht am Sonntag, zum 3. Advent, die letzte Partie des Jahres an. Um 16:00 Uhr wird die Begegnung gegen die SV Grün-Weiss Wittenberg-Piesteritz in der Sporthalle im Bildungszentrum vom Schiedsrichtergespann Oliver Niedtner und André Parfil angepfiffen.

Zur besten Stollenzeit am 3. Advent tauschen die Panther Dominosteine und Lebkuchen am Tisch gegen Handball und Klister auf dem Parkett. Sie empfangen am Ende des Jahres die Grün-Weissen aus Wittenberg. Damit beginnt die Rückrunde der Saison 2023/2024. Im Hinspiel konnten die Panther auswärts knapp mit 28:29 gewinnen. Die Luther-Städter sind aktuell auf Platz 13 zu finden. Bisher lief ihre Saison nicht so optimal. Allerdings will man sich sicher von einem Abstiegsrang in der Rückrunde verabschieden und nach oben schauen. Die Panther rangieren derzeitig auf dem fünften Platz der Tabelle. Ein interessantes Duell wird es auch geben. Gegenwärtiger Top-Scorer der Liga und Rechtsaußen Julius Conrad trifft auf die Nummer 2 der Torschützenliste. Tomás Pavlicek – ebenfalls auf einer Außenposition zu finden – will wieder die Spitze zurückerobern. Das Derby wird sicher an Brisanz und Spannung einiges zu bieten haben.

Laurenz Brodowski und Pierre Sogalla verstärken – wie schon im erfolgreichen Auswärtsspiel in Plauen – die Abwehr. Auch Tobias Pfeiffer hat sich von seiner Erkältung erholt. Somit fehlt nur im aktuellen Kader Thies Patan, welcher noch seine Schulterverletzung auskurieren muss. Im letzten Spiel des Jahres wollen die Panther noch einmal allen Fans einen Heimsieg als Dankeschön unter den USV-Weihnachtsbaum legen.

Panther beenden mit einem deutlichen Sieg die Hinrunde

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend ihr letztes Auswärtsspiel der Hinrunde gegen den HC Einheit Plauen erfolgreich gestalten. In der Spitzenstadt lieferten die Panther nach der blamablen Heimniederlage gegen Apolda ein Spitzenspiel.

Nach einem mäßigen Beginn mit einigen Unsicherheiten stand es nach 10 Minuten Remis mit 4:4 Toren. Danach drehten die Gastgeber aus Plauen auf und konnten sich innerhalb von fünf Minuten mit drei Toren absetzen. Dies veranlasste das Trainerteam der Panther, eine erste Auszeit zu nehmen. Beim Stand von 5:8 wurde einige taktische Maßnahmen besprochen. Conrad, Kryszon und Berends sorgten dann für einen schnellen Ausgleich zum 8:8 nach 15 Minuten Spielzeit. In den nächsten 10 Minuten gab es einen offenen Schlagabtausch. Jetzt lief Middell im Tor wieder zu einer sehr guten Form auf. Neben seinen Paraden und einem gehaltenen Strafwurf bediente er Kryszon zweimal mit einem schnellen Pass zur Anwurfmitte, dieser netzte direkt ein. Middell konnte sogar selbst ein Tor mit einem langen Wurf erzielen, da die Plauener oft ohne Torwart agierten. Dies kam den Panthern sehr entgegen. Wiederum Kryszon gelang mit dem Abpfiff zur Pause ein Tor zum 13:18 – resultierend aus einem Konter.

Das eine Fünf-Tore-Führung zur Pause keine Garantie für einen Sieg sind, mussten letzte Woche die Köthener gegen Einheit Plauen erfahren. Die Panther dagegen waren nun in der zweiten Hälfte sehr sicher in ihren Aktionen. Conrad traf souverän vom 7-Meter-Punkt und konnte insgesamt 13 Treffer erzielen. Ebenso sicher war wieder Kryszon vom Kreis. Mit 11 Toren lieferte er einen erheblichen Anteil zum Gesamterfolg ab. In der Abwehr waren wieder Sogalla und Brodowski eine Verstärkung, welche nach ihren Verletzungen wieder auf dem Parkett standen.

Ausschlaggebend für das Spielergebnis war letztendlich die wiedererkannte Stärke der Panther, den richtigen Moment zu erkennen, um ihre Schnelligkeit auszuspielen. Über ein 18:25 und 22:30 nach 45 Minuten spielten die Panther nun die Partie runter. Die letzten 15 Minuten gehörten wieder den jungen Spielern, welche sich gut ins Team einfügten und den Vorsprung über die Ziellinie brachten. Ein deutlicher 32:40 Auswärtserfolg bescherte nicht nur der Mannschaft gute Laune, sondern auch einen entspannten 2. Advent für alle Beteiligten. Hiermit ist die Hinrunde beendet und die Panther sind mit 19:9 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz zu finden.

Nach 14 Spielen der Hinrunde darf sich Conrad nun Torschützenkönig der Liga mit 117 Treffern nennen. Somit hat er sich einen Tag nach seinem 25. Geburtstag ein sehr schönes Geschenk gemacht. Herzlichen Glückwunsch!

Es spielten:

Middell 1, Weber,

Kosak 2, Berends S. 2, Berends N. 3, Kryszon 11, Hanner 9, Brodowski 2, Wellner 2, Conrad 13 Schepputt, Sogalla 1, Hanner 3

Panther spielen in der Spitzenstadt Plauen

Für die USV Halle Panther steht am Samstag die Auswärtspartie beim HC Einheit Plauen an. Schon um 17:00 Uhr wird das Spiel vom Schiedsrichtergespann Philipp Etzold und Lennard Georg Zerlin angepfiffen.

Der Gastgeber spielt bisher sehr ausgeglichen. Allerdings konnten im letzten Auswärtsspiel zwei Punkte gegen die HG aus Köthen eingefahren werden. In der eigenen Halle wollen die Plauener sich natürlich keine Blöße geben und ihren Erfolgskurs fortsetzen. Sicherlich wurde das Video der letzten Begegnung der Panther genau ausgewertet und Plauen wird versuchen, die aufgezeigten Schwachstellen zu ihren Gunsten zu nutzen. Mit einem Sieg könnten sie nach der Partie am Samstag ein positives Punktekonto nachweisen. Aktuell rangieren die Gastgeber auf Platz 9 der Tabelle mit 13:13 Punkten.

Die Panther befinden sich weiterhin auf Platz 5 der Tabelle. Nach dem schlechten Spiel in der am letzten Wochenende soll nun wieder eine sehenswerte und im besten Falle erfolgreiche Partie gespielt werden. Die Außenpositionen werden eine wichtige Aufgabe übernehmen müssen, ihre Tagesform wird entscheidend für ein gutes Spiel der Panther sein. Ebenso sind die Torhüter gefragt. Am heutigen letzten Trainingstag wird sich entscheiden, ob Pierre Sogalla wieder die Deckung verstärken kann. Die Abwehrarbeit muss zwingend verbessert werden, um sich eine Sieg-Chance in Plauen zu erarbeiten. Eine schnelle 2. Welle verbunden mit Toren von allen Positionen und ein guter Rückhalt im Tor sollen wieder das Erfolgsrezept sein.

Panther patzen zu Hause

Die USV Halle Panther kassierten am Samstagabend eine bittere 31:33 Niederlage. In der SWH Arena ließen sie gegen den HSV Apolda 1990 zwei wichtige Punkte liegen. Mit 17:9 Punkten belegen sie aber weiterhin den fünften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Gegen den vermeintlich schwächeren Gegner lief es von Beginn an nicht rund bei den Panthern. Schnell gerieten sie in Rückstand. Bereits in der siebten Spielminute beim Stand von 2:5 nahm Trainer Jan Bernhardt seine erste Auszeit. Es dauerte allerdings bis zur 17. Spielminute, ehe den Panthern der 9:9 Ausgleichstreffer gelang. Viel zu harmlos agierte die Hallenser Abwehr und so legten die Gäste schnell wieder vor. Nach 25. Minuten war der Apoldaer Vorsprung auf vier Tore beim Stand von 10:14 angewachsen. Die Seiten wurden dann beim Stand von 14:16 für Apolda gewechselt.

Auch in der zweiten Spielhälfte bot sich den Zuschauern in der SWH Arena ein ähnliches Spiel. Die Gäste spielten befreit und selbstbewusst auf und führten das Spiel weiter an. Die Panther fanden einfach kein passendes Mittel. Schnell folgte die erste Auszeit, aber eine Wirkung zeigte auch diese nicht. Über die Stationen 20:24 und 25:30 ging es so in die Endphase. Mit einer offensiven Umstellung in der Deckung wurden die Panther plötzlich munter und konnten mit vier Treffern in Folge zwei Minuten vor Spielende auf 29:30 verkürzen. Nach einer Auszeit für die Gäste gelang den Apoldaern allerdings zwei schnelle Treffer in Folge und so war das Spiel entschieden. Mit 31:33 unterlagen die Panther dem HSV Apolda 1990. Insgesamt war zu spüren, dass die Thüringer den Sieg und die Punkte mehr wollten als die Gastgeber aus Halle. Weiterhin bringen die Partien in der SWH.arena den Panthern wenig Glück. Allerdings müssen sie in der laufenden Saison dort nicht mehr antreten.

Es spielten:

Middell, Weber,
Kosak, Berends S. 2, Berends N. 6, Pfeiffer 2, Kryszon 2, Hanner 8, Brodowski 3, Conrad 7/5, Schepputt 1,

Panther hungrig auf Punkte und Tore

Für die USV Halle Panther steht am Samstag die nächste Heimpartie an. Um 19:00 Uhr wird die Begegnung gegen den HSV Apolda 1990 – diesmal wieder in der SWH.arena – vom Schiedsrichtergespann Tino Franke und Thomas Perll angepfiffen.

Die Gäste aus dem Herzen Thüringens belegen aktuell den letzten Platz der Tabelle mit 4:20 Punkten. Dies haben die Apoldaer sich sicher anders vorgestellt und wollen dies zu Ende der Hinrunde ändern. Auf dem Blatt Papier sieht die Konstellation der Gegner sehr einfach und recht klar aus. Auf dem Parkett werden die Karten aber meist neu gemischt. Eine Sieggarantie für die Panther gibt es nicht. Diese befinden sich auf dem fünften Tabellenplatz mit 17:7 Punkten und wollen ihre Position weiter festigen. Das Ziel zum Halbserienwechsel am 3. Advent sind 21:7 Punkte. Somit wäre dies der gleiche Punkteschnitt wie letzte Saison.

Weiterhin kämpfen die Panther aber mit Verletzungs- und Krankheitssorgen. Der Kader dünnt sich zunehmend aus. Das Novemberwetter sorgt für einige Erkältungen. Allerdings wird Laurenz Brodowski wieder auf der Bank sitzen und eventuelle einige Einsatzzeit bekommen. Dies bedeutet für das Team um Jan Bernhardt und Robert Wagner eine wesentliche Verstärkung für die Deckungsarbeit. Der nächste Sieg soll am Ende der Partie gefeiert werde, um am kommenden Sonntag entspannt die erste Kerze zum Adventsbeginn anzünden zu können. Die USVler spielen am Samstag wieder in der SWH.arena. Wir hoffen auch hier auf viele Fans und Unterstützung.

Panther bremsen die Lok aus

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend ihr Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau mit 31:25 gewinnen. Sie behaupten damit weiterhin mit nun 17:7 Punkten den fünften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Mit nur einen Punkt Rückstand auf die Panther reiste die SG Pirna/Heidenau mit großen Ambitionen nach Halle. Man wollte unbedingt die Punkte aus Halle entführen, um nicht den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Allerdings hatten sich auch die Hallenser für diese Begegnung einiges vorgenommen und auch sie wollten sich die wichtigen Punkte sichern. So versprach die Begegnung eine spannende Partie zu werden. Die Gäste legten auch gleich ordentlich los und konnten den Führungstreffer erzielen. Bis zur elften Minute konnten sie die Führung auch verteidigen, dann fanden die Panther jedoch endlich besser ins Spiel. Julius Conrad verwandelte einen Strafwurf zum 5:5 Ausgleich und genau eine Minute später traf er nochmals per Strafwurf zur ersten Hallenser Führung beim 6:5. Fortan führten nun die Panther das Spiel an. Einen starken Rückhalt hatten sie von Torhüter Oliver Middell, der reihenweise die Würfe der Gäste entschärfte. In der zwanzigsten Spielminute lagen die Panther mit 9:6 in Front und Gästetrainer Dusan Milicevic sah sich gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Die Panther zeigten sich auf allen Positionen treffsicher. Kurz vor dem Abpfiff der ersten Hälfte parierte Oliver Middell einen Wurf der Lok-Sieben und bediente Paul Kosak mit einem langen Pass an den gegnerischen 6-Meter-Kreis. Dieser konnte direkt mit dem Schlusspfiff zum 17:13 einer sehr schönes Tor erzielen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Panther einen guten Start. Nach seinem fünften Treffer von insgesamt sechs, kassierte Tom Kryszon bereits seine zweite Zeitstrafe. Conrad verwandelte seinen dritten Strafwurf zum 22:17. Insgesamt war er am Ende mit neun Treffern am Hallenser Sieg beteiligt. In der 43. Spielminute nahm das Hallenser Trainergespann Jan Bernhardt und Robert Wagner erneut eine Auszeit. Die Panther erzielten danach vier Treffer in Folge zur vorentscheidenden 26:18 Führung. Mit seinem neunten Treffer traf Tom Hanner zum 27:19 und kurz darauf musste dann Tom Kryszon nach seiner dritten Strafzeit das Spielfeld verlassen. Die Panther gaben das Spiel aber nicht mehr aus der Hand und siegten am Ende mit 31:25 deutlich über die SG Pirna/Heidenau.

Es spielten:

Middell, Weber,

Kosak 2, Berends S. 1, Berends N. 3, Pfeiffer 1, Kryszon 6, Hanner 9, Brodowski, Wellner, Conrad 9/5, Schepputt

Panther wollen die Lok stoppen

Am Wochenende wird es nicht nur draußen stürmisch, sondern auch in der Sporthalle am BIZ. Denn dort werden die Panther wieder versuchen, die Dampflok aus Pirna zu stoppen. Angepfiffen wird die Partie vom Schiedsrichtergespann Martin Bilski und Martin Müller um 19 Uhr am 25.11.2023.

Natürlich soll das Heimspiel der Panther erfolgreich gestaltet werden. Allerdings sind die Pirnaer nach ihrer Heimniederlage sehr motiviert, in Halle die nötigen Punkte zu holen. Unsere Sachsen-Anhaltinischen Handball-Nachbarn aus Köthen hatten in Pirna deutlich mit 22:29 gewonnen. Die Gäste rechnen sich gute Chancen aus, zumal die Lok mit voller Kraft und allen Spielern nach Halle kommen wird. Die Panther müssen die letzte Trainingseinheit noch nutzen, um insbesondere taktische Varianten in der Abwehr durchzuspielen. Pierre Sogalla fällt auf Grund einer Bänderverletzung erst einmal die nächsten Spiele aus. So ist mittlerweile der Kader dezimiert und die Begegnung wird von den verbliebenen Spielern alles abverlangen.

Die Mannschaft des USV Halle wird trotzdem mit breiter Brust in die Partie gehen, weiß man doch um die Heimstärke im BIZ und die Unterstützung der Fans. Die gute Ausgangsposition in der Tabelle mit Platz 5 möchten die Panther selbstverständlich verteidigen, Die Pirnaer folgen direkt auf dem sechsten Platz. Ob die Lok aus Pirna auch in dieser Saison auf das Abstellgleis geschoben werden kann, entscheidet die Mannschaft. Notwendig ist natürlich die lautstarke Unterstützung der Fans.

Panther erkämpfen einen Punkt in Staßfurt

Die USV Halle Panther konnten am Samstagabend im Auswärtsspiel der Mitteldeutschen Handball Oberliga beim HV Rot-Weiss Staßfurt einen Punkt erkämpfen. Mit einem 30:30 Unentschieden war es am Ende eine gerechte Punkteteilung.

Der erste Treffer im Spiel war ein verwandelter Strafwurf, den Julius Conrad sicher zur 0:1 Führung einnetzte. Auch die folgenden beiden Tore konnte dieser erzielen und brachte so sein Team immer wieder in Führung. Mit dem 5:5 Ausgleichstreffer erzielte Conrad bereits sein viertes Tor von insgesamt sieben im gesamten Spiel. Innerhalb von vier Spielminuten gelangen nun den Panthern weitere vier Treffer zur 5:9 Führung. Diesen Lauf versuchte Staßfurts Trainer mit einer ersten Auszeit zu unterbrechen. Die Panther verteidigten ihre Vier-Tore Führung allerdings weiterhin. In dieser Phase bewiesen sich die Zwillingsbrüder Sascha und Nicolas Berends als besonders treffersicher und erhöhten mit jeweils zwei Toren die Führung der Panther auf 9:15. Die Seiten wurden beim Stand von 12:16 gewechselt.

Den ersten Treffer in der zweiten Spielhälfte gelang dem Gastgeber zum 13:16 Anschluss. Allerdings legten die Panther um Berends, N., Kryszon und Hanner schnell nach und sicherten erneut eine Sechs-Tore-Führung zum 13:19. Alles schien nach Plan zu laufen für das Team um Trainer Jan Bernhardt. Die Staßfurter wollten das Spiel allerdings noch nicht hergeben und kämpften weiter um jeden Ball. Das Derby wurde nun auch härter, insgesamt verteilten die Schiedsrichter dreizehn Zeitstrafen, sieben davon gegen Halle. In der 45. Spielminute lagen die Panther mit 21:24 vorn und Staßfurt nahm erneut eine Auszeit. Vier Tore in Folge sollten ihnen danach gelingen und so übernahmen sie mit 25:24 die Führung in der Partie. Eine Schwächephase der USVler konnte durch den Gastgeber optimal genutzt werden. Jetzt liefen die Panther dem Rückstand hinterher. Ihnen sollte zwar stets der Ausgleichstreffer gelingen, allerdings konnten sie nichtmehr in Führung kommen. Kurz vor dem Abpfiff gelang dann Tom Hanner der Ausgleichstreffer zum 30:30 Unentschieden. Die Panther haben das Spiel 45. Spielminuten lang deutlich angeführt, waren am Ende dann aber dennoch glücklich über den gewonnenen Punkt beim HV Rot-Weiss Staßfurt. Mit 15:7 Punkten belegen sie nun den fünften Tabellenplatz der Liga. Das Spiel verlangte allerdings auch seinen Tribut. Leider verletzte sich Pierre Sogalla am Fußgelenk und wird erst einmal längere Zeit ausfallen. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Es spielten:

Middell 1, Weber,

Kosak, Berends S. 4, Berends N. 8, Pfeiffer, Kryszon 4, Hanner 5, Sogalla 1, Wellner, Conrad 7/5, Schepputt

Panther fahren zum schweren Derby nach Staßfurt

Für die USV Halle Panther steht am Samstag die Auswärtspartie bei der HV Rot-Weiss Staßfurt an. Um 18:00 Uhr wird das Derby in der Salzland-Sporthalle vom Schiedsrichtergespann Oliver Niedtner und André Parfil angepfiffen.

Der Gastgeber spielt bisher sehr erfolgreich. Erst eine Niederlage und zwei Remis stehen zu Buche. Ihre Siege waren sehr überzeugend. Resultierend aus einer massiven Innenblockdeckung und einem variablen Angriffsspiel konnten die Staßfurter bisher sehr sicher auftreten. Lediglich das Spiel gegen Delitzsch ging deutlich verloren. In eigener Halle wird man sich natürlich keine Blöße geben wollen. Mit Steffen Cieszynski steht auch ein Top-Torschütze in den Reihen der Staßfurter. Mit 16:4 Punkten rangieren die Gastgeber auf Platz 4.

Dicht gefolgt von den Panthern, welche mit 14:6 Punkten auf dem sechsten Platz zu finden sind, verspricht die Partie ein spannendes Derby zu werden. Mit ihrem gegenwärtigen Top-Werfer Julius Conrad – aktuell auf Platz 2 der Liga – reisen die Panther an. Die Außenpositionen werden natürlich eine wichtige Aufgabe übernehmen müssen, ihre Tagesform wird entscheidend für ein gutes Spiel der Panther sein. Trainingsschwerpunkt war die Abwehrarbeit, denn die wurfgewaltigen Aufbauspieler der Rot-Weissen beherrschen auch das passgenaue Anspiel an den Kreis. Letztendlich werden die Panther sich auf ihre Stärken konzentrieren. Eine schnelle 2. Welle verbunden mit Toren von allen Positionen und ein guter Rückhalt im Tor sollen das Erfolgsrezept sein.