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Panther auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter

Die USV Halle Panther empfingen am vergangenen Sonntag den HC Burgenland als amtierenden Tabellenführer der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Die USV-Handballer wollten nach zuletzt vier Niederlagen in Folge nun vor heimischem Publikum unbedingt mit einer guten Leistung überzeugen. Vor einer tollen Kulisse in der gutbesuchten Universitätssporthalle lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Derby auf Augenhöhe.

Die Panther, welche bis auf Patrick Baum wieder vollzählig vertreten waren, gingen schnell mit zwei Toren in Führung, ehe den Gästen der erste Treffer zum 2:1 gelang. Maximilian Haase erzielte seinen ersten von insgesamt neun Treffern zum 3:1. In der siebenten Spielminute konnten die Burgenländer dann erstmals zum beim 3:3 ausgleichen und sogar mit 3:4 die Führung übernehmen. Leider vergab Chris Thiele nun seinen zweiten Strafwurf und im Gegenzug trafen die Gäste zum 3:5. In der dreizehnten Spielminute konnte Halles Neuzugang Chris Heyer, der in der vergangenen Saison zum SV Bernburg in die dritte Liga wechselte und nun wieder für die Panther spielt, seinen ersten von insgesamt sechs Treffern zum 5:7 erzielen. Leider schlichen sich nun eine Reihe von technischen Fehlern bei den Hallensern ein und die so verlorenen Bälle konnten die Burgenländer mit schnellen Angriffen in leichte Tore umwandeln. In der zwanzigsten Spielminute führten sie so mit fünf Toren beim 6:11 Zwischenstand. Halles Trainerin Ines Seidler bat ihr Team nun zur ersten Auszeit. Dann kämpften sich die Panther wieder heran. Tobias Suchanke gelang mit seinem zweiten Treffer der 13:13 Ausgleich. Nach der erneuten Führung für die Gäste, war es dann Chris Thiele der zum 14:14 traf. Kurz vor dem Pausenpfiff gingen wieder die Gäste in Führung und Halles Mannschaftskapitän Robert Wagner kassierte nach einen Foul die erste Zeitstrafe im Spiel. Halle nahm in Unterzahl den Torhüter raus und bekam zwei Sekunden vom Halbzeitpfiff tatsächlich die Chance zum Ausgleistreffer. Als Thiele frei vom Kreis zum Torwurf ansetzte, ertönte plötzlich vom Zeitnehmertisch ein Abpfiff.  Hier hatte man nicht mitbekommen, dass die Hallenser ohne Torhüter spielten und vermutete, dass man mit nun sechs Feldspielern falsch gewechselt hatte, was nicht der Fall war. Ärgerlich, um den Ausgleichstreffer gebracht, wurden so die Seiten beim Stand von 14:15 gewechselt.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte gelang Halles Spielmacher Haase der 15:15 Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Burgenland legte vor und Halle glich schnell wieder aus. Helmut Feger konnte sein Team mit tollen Paraden im Spiel halten. In der 42. Spielminute stand es 19:20 und innerhalb von einer Minute und zwanzig Sekunden konnten die Burgenländer drei Tore in Folge zum 19:23 erzielen und alle dachten nun es sei das Spiel zu Gunsten der Gäste vorzeitig entschieden. Zehn Minuten bis zur 54. Spielminute konnten die Gäste diese Führung verteidigen. Nach einer unglücklichen Abwehraktion von Jan Schindler, der Haase am Hals traf, kassierten der Burgenländer eine Zeitstrafe und Sekunden später noch eine weitere. David Heinig wehrte in der Abwehr ein Hallenser Anspiel mit den Fuß ab und somit standen nur noch vier Burgenländer Feldspieler auf dem Parkett. Halle witterte nun seine Chance und verkürzte das Spiel bis auf 28:29. Am Ende spielte der HC Burgenland aber die Partie clever zu Ende und konnte kurz vor Abpfiff zum 28:30 Endstand einnetzen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert, Kosak, Haase 9/2, Wagner, Gruszka 3, Thiele 3, Schepputt, John 3, Conrad 2, Suchanke 2, Heyer 6, Streuber,

 

Text: Olaf Thiele

Panther treffen auf Spitzenreiter

Die USV Halle Panther treffen am kommenden Sonntag in der Universitätssporthalle in der Selkestraße um 17:00 Uhr auf den momentanen Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga, den HC Burgenland. Die Partie wird geleitet vom Schiedsrichtergespann Felix Henker und Stefan Schirmacher vom HC Elbflorenz Dresden.

Die Gäste vom HC Burgenland belegen nach sechs Siegen und zwei Unentschieden mit 14:2 Punkten momentan den ersten Tabellenplatz der Liga. Lediglich beim 25:25 Unentschieden gegen den HC Aschersleben und den 24:24 bei der HSG Freiberg gab das Team um Trainer Steffen Baumgart jeweils einen Punkt ab. Mit 221 geworfenen Toren verfügen sie über den zweitbesten Angriff der Liga, hinter dem HC Elbflorenz II, der bisher 227 Tore erzielen konnte. David Henning (51 Tore), Kenny Dober (37), Jan Höhne (30) und Jan Schindler (30) sind die torgefährlichsten Spieler bei den Gästen. Die Burgenländer Abwehr kassierte bisher nur 185 Gegentreffer. Seit der Partie gegen den ZHC Grubenlampe fehlt dem Team Rückraumspieler Max Weber. Dieser hat laut Spielbericht seinem Gegenspieler „arglistig die Beine gestellt“ und dafür vom Verband fünf Spiele Sperre erhalten. Er wird seinem Team noch in den Spielen gegen den USV Halle und dem HC Elbflorenz II fehlen. In der Vorwoche konnten die Burgenländer mit dem 28:40 Sieg beim SV Oebisfelde den bisher höchsten Saisonerfolgt in der Liga feiern.

Halles Trainerin Ines Seidler, die zuvor lange den HC Burgenland trainiert hat, freut sich auf die Begegnung gegen ihren ehemaligen Verein. Mit den USV Halle Panther hatte sie einen guten Start in der aktuellen Saison hingelegt. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden belegte man nach vier Spieltagen einen vorderen Tabellenplatz. Seit dem vierten Spieltag muss Seidler allerdings auf ihren Toptorschützen Pierre Sogalla verzichten, der sich bei einem Unfall eine Schulterverletzung zuzog. In den letzten Spielen plagten die Hallenser große personelle Sorgen. Patrick Baum fehlte in den letzten beiden Spielen krankheitsbedingt und wird wohl auch am Sonntag noch nicht einsatzfähig sein. Verstärkung bekommen die Panther auf der rechten Rückraumposition. Chris Heyer musste aus beruflichen Gründen sein Engagement beim SV Anhalt Bernburg aufgeben und spielt nun wieder für den USV Halle und kann sicherlich als Linkshänder wesentliche Akzente setzen. Auch wenn nun alle übrigen Spieler soweit wieder an Bord sind, so weiß Ines Seidler um die Außenseiterrolle ihres Teams. Dennoch will man vor heimischen Publikum ein gutes Spiel abliefern und hofft darauf, vielleicht doch dem Spitzenreiter die Punkte abjagen zu können.

Text: Olaf Thiele

Panther können Alligators nicht bezwingen

Die Handballer vom USV Halle konnten auch beim HC Aschersleben nicht punkten. Mit 29:25 verloren sie am Samstagabend nun das vierte Spiel in Folge und belegen mit 6:10 Punkten den elften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga.

Den ersten Treffer für Halle konnte Maximilian Gruszka zum 1:1 Ausgleich in der dritten Spielminute erzielen. Dann jedoch mussten die zahlreich mitgereisten Hallenser Fans bis zur zehnten Minute warten, ehe Julius Conrad den nächsten Treffer für die Gäste erzielte. In dieser Zeit jedoch trafen die Alligators fünfmal und so stand es 2:6. Die Hallenser fanden kein Mittel gegen die gute Ascherslebener Deckung. Leichtfertig wurden im Angriff die Bälle verworfen. In der sechszehnten Spielminute traf dann Gruszka zum zweiten Mal und es stand nun 9:3. Kurz darauf trat Mannschaftskapitän Robert Wagner zum ersten Strafwurf für Halle an, zwar konnte der gut haltende Ascherslebener Torhüter Mantas Gudonis parieren, aber Wagner traf im Nachwurf zum 10:4. Wieder dauerte es fünf Minuten bis zum nächsten Hallenser Treffer, den Chris Thiele zum 12:5 erzielte. Bis zum Seitenwechsel treffen dann Conrad, Thiele und Schepputt je einmal und so wurden die Seiten beim Stand von 17:8 gewechselt.

In die zweite Halbzeit starteten die Panther gleich mit einer Strafzeit gegen Tobias Suchanke. Dies konnte der Gastgeber gut nutzen und erzielte zwei Treffer. Der ersten Treffer in Halbzeit zwei konnte dann der gut aufspielende Robin John (7) zum 19:9 erzielen. Trainerin Ines Seidler fehlten neben Patrick Baum auch noch Spielmacher Maximilian Haase und so waren die Alternativen im Rückraum stark eingeschränkt. Kaum eingewechselt, erhielt dann auch noch Jakob Streuber nach einem Griff in den gegnerischen Wurfarm die rote Karte. Weitere Treffer von John, Conrad und einen verwandelten Strafwurf von Thiele hielten Halle im Spiel, auch wenn der Rückstand in der 42. Spielminute – beim Stand von 23:12 – bereits auf scheinbar uneinholbare elf Tore angestiegen war. Die Panther kämpften weiter und mit nun schnellem Spiel gelangen auch schnelle Tore. Viermal traf nun John und dreimal Thiele und es stand in der 50. Spielminute 25:19. In der 58. Spielminute konnte Wagner dann seinen dritten Treffer zum 28:25 erzielen, aber den Alligators war der Sieg nun nicht mehr zu nehmen. Zwar konnten die Panther die zweite Spielhälfte mit 17:12 für sich entscheiden aber der hohe 8:17 Rückstand aus der ersten Spielhälfte war nicht mehr einzuholen. Am Ende unterlagen sie mit 25:29 und treffen nun in der nächsten Woche auf den Spitzenreiter der Liga, den HC Burgenland.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 2, Kosak 1, Wagner 3, Gruszka 2, Thiele 6/2, Schepputt 1, John 7, Conrad 3, Suchanke, Streuber,

  

Text: Olaf Thiele

 

Alligatoren gegen Panther

Für die USV Halle Panther steht am kommenden Samstag die Partie beim HC Aschersleben Alligators an. Um 19:00 Uhr beginnt die tierische Begegnung in der Sporthalle Am Ascaneum in Aschersleben.

Ganze sechs Plätze trennen beide Mannschaften voneinander. Die Ascherslebener belegen momentan mit 8:6 Punkten den fünften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga. Nur zwei Punkte weniger haben die Panther aus Halle auf dem Konto, sie allerdings liegen mit 6:8 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Von Platz vier, den die HG 85 Köthen ebenfalls Punktgleich mit 8:6 Punkten belegt, bis zum elften Tabellenplatz trennen acht Teams jeweils nur zwei Punkte. Ein Punktgewinn für die Hallenser wäre daher schon sehr wichtig. Nach drei Niederlagen in Folge will das Team um Trainerin Ines Seidler nun unbedingt punkten. Personell wird die Situation bei dem USV Halle noch nicht wirklich besser.

Aber auch beim Gastgeber sieht es personell nicht so rosig aus. Die Alligators sind mit dem personell kleinsten Kader in die Saison gestartet. Mit Stephan Hasselbusch gab es nur einen Neuzugang zum Saisonbeginn,  zudem wurde aus der zweiten Mannschaft Felix Uhlig in den Kader genommen. Zu dem eh schon dünnen Kader gibt es auch noch einige verletzungsbedingte Ausfälle, so wird wohl Alexander Weber, der sich im Derby gegen Köthen das Knie verletzt hat, nicht mit auflaufen können. Auch Jens Schmidt laboriert noch an seiner Fußverletzung. Die Ascherslebener sind allerdings auch ein alt eingespielten Teams, das zum größten Teil schon fünf Jahre zusammen spielt. Der 37-jährige Linkshänder, Carsten Kommoß ist der torgefährlichste Ascherslebener Spieler. Mit insgesamt 47 Toren belegt er den dritten Platz in der Gesamttorschützenliste der Liga. Einen starken Rückhalt haben die Alligators im Tor. Mantas Gudonis konnte sein Team mit seinen Paraden immer wieder im Spiel halten.

Im der vergangen Saison unterlagen die Hallenser in Aschersleben mit 21:25 und im Rückspiel gelang ihnen ein 28:28 Unentschieden.

Text: Olaf Thiele

 

Panther mit knapper Heimniederlage

Die USV Halle Panther mussten sich am vergangen Samstag knapp mit 22:23 dem SV Oebisfelde geschlagen geben und so ihre erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Mit 6:8 Punkten belegen sie nun den zehnten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handballoberliga.

Halles Trainerin Ines Seidler hatte keine guten Voraussetzungen für diese Begegnung. Große personelle Sorgen plagten sie schon in Vorbereitung aufs Spiel, denn neben den langzeitverletzten Bernhardt und Sogalla fehlten ihr nun auch noch Jacob Streuber und Patrick Baum ganz. Julius Conrad plagt sich nun schon die dritte Woche mit einem Virus herum und auch Chris Thiele konnte krankheitsbedingt nicht trainieren. Zur Verstärkung des Teams standen wieder Felix Grauert und Johannes Bertuleit sowie Halles Urgestein Tobias Suchanke zur Verfügung.

Die Partie gestaltete sich recht ausgeglichen, nach sechs Spielminuten und einem 3:3 Zwischenstand konnten die Gäste nun drei Tore in Folge erzielen und sich so eine 3:6 Führung erspielen. Durch Tore von Maximilian Haase und Maximilian Gruszka sowie einem verwandelten Strafwurf vom Mannschaftskapitän Robert Wagner, glich Halle in der zwanzigsten Spielminute zum 8:8 aus. Haase gelang dann auch erstmals der Führungstreffer zum 9:8 aber schnell drehte Oebisfelde wieder das Spiel und konnte bis zum Seitenwechsel auf 10:13 davonziehen.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten nun die Panther. Erst traf Felix Grauert und dann konnte Chris Thiele zwei Strafwürfe hintereinander zum 13:13 Ausgleich verwandeln. Die Gäste legten wieder ein Tor vor und Halle zog schnell nach. Keinem Team gelang es sich entscheidend abzusetzen und auch die Führung wechselte nun hin und her. Beide Mannschaften boten eine starke Abwehrleistung. Leider gelang es nicht, die hinten so gut abgefangenen Bälle vorn in Tore umzuwandeln. Halles Torhüter Helmut Feger unterstützte sein Team mit starken Paraden. Die Würfe auf das gegnerische Tor wurden oft zu schnell und unvorbereitet verworfen und auch gut herausgespielte schnelle Angriffe brachten nicht den erwünschten Torerfolg. In der 58. Spielminute gelang dann Maximilian Gruszka sein fünfter Treffer zum 22:22 Ausgleich. Alexander Vogel, vom SV Oebisfelde, gelang dann kurz darauf der Führungstreffer zum 22:23. Den letzten Angriff konnte die Halle Panther nicht mehr mit dem erhofften Ausgleichstreffer abschließen und so mussten sie eine knappe und bitter 22:23 Niederlage hinnehmen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 1, Bertuleit, Kosak 2, Haase 6, Wagner 2/2, Gruszka 5, Thiele 3/2, Schepputt, John 2, Conrad 1, Suchanke,

 Text: Olaf Thiele

 

Panther wollen zu Hause wieder punkten

Die Handballer vom USV Halle wollen am kommenden Samstag im Punktspiel gegen den SV Oebisfelde vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Die Begegnung wir um 19:00 Uhr in der Sporthalle Am Bildungszentrum vom Schiedsrichtergespann Patrick Fischer und Andres Schüller von der SG Nickelhütte Aue angepfiffen.

Die Männer vom SV Oebisfelde um ihren Trainer Thomas Meinel belegen mit drei Siegen und drei Niederlagen und somit 6:6 Punkten den neunten Tabellenplatz. Auch die Hallenser haben aktuell 6:6 Punkte, lediglich auf Grund des besseren Torverhältnisses liegen sie einen Platz vor dem SV Oebisfelde. Der Wiederaufsteiger in die Mitteldeutsche Oberliga musste im ersten Punktspiel eine Niederlage gegen den HC Aschersleben hinnehmen, konnte dann allerding drei Spiele in Folge gegen HC Einheit Plauen (23:34), gegen HSV Apolda (23:21) und beim ZHC Grubenlampe (24:26) gewinnen, zwei Spiele davon auswärts. In den letzten beiden Spielen mussten sie jeweils eine Niederlage hinnehmen. Ganz besonders bitter war die Niederlage in der Vorwoche. Da unterlagen sie beim HBV Jena deutlich mit 24:37.

Die USV Panther mussten allerdings in der Vorwoche ebenfalls eine bittere Niederlage beim NHV Concordia Delitzsch hinnehmen und wollen nun unbedingt wieder zwei wichtige Punkte erspielen. Halles Trainerin Ines Seidler ist es bewusst, dass dies kein einfaches Spiel werden wird. Beide Mannschaften wollen ihren Platz im Mittelfeld festigen. In dem letzten Aufeinandertreffen beider Teams gab es immer sehr torreiche Begegnungen. Personell haben allerdings auch beide Teams große Probleme. Neben den bereits bekannten dauerhaften Ausfällen in Halle, konnten in dieser Woche Patrick Baum und Chris Thiele krankheitsbedingt nicht trainieren. Wie die Mannschaft am Samstagabend also besetzt sein wird, entscheidet sich erst vor Spielbeginn.

Text: Olaf Thiele

 

Panther in Delitzsch chancenlos

Die USV Halle Panther kommen in ihrem sechsten Punktspiel der laufenden Saison beim NHV Concordia Delitzsch gewaltig unter die Räder. Mit einer deutlichen 22:31 Niederlage kehrten sie am Samstagabend sieglos nach Halle zurück. Mit nun 6:6 Punkten belegen sie den achten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handballoberliga.

Halles Trainerin Ines Seidler musste in dieser Partie neben den Langzeitverletzten Jan Bernhardt und Pierre Sogalla nun kurzfristig auch noch krankheitsbedingt auf Julius Conrad verzichten. Personelle Verstärkung holte sich Seidler aus der zweiten Mannschaft mit Felix Grauert und Johannes Bertuleit.

Auch wenn die Hallenser mit zwei Toren Führung einen guten Start ins Spiel erwischten, so konnte der Delitzscher Rückkehrer Danny Trodler mit seinem ersten Treffer von insgesamt drei den 2:2 Ausgleich erzielen. Mit einem verwandelten Strafwurf glich Delitzsch dann erneut zum 3:3 aus und konnte nun in Folge drei Treffer erzielen. Mit dieser Drei-Tore-Führung im Rücken konnte der Gastgeber nun befreit aufspielen und ganz besonders setzte sich Frank Grohmann mit seinen Treffern nun in Szene. Bereits zur Halbzeit führten die Delitzscher mit 17:10.

Und auch nach dem Seitenwechsel konnten die Hallenser dem stark aufspielenden Gastgeber nichts mehr entgegensetzen. Die oft voreiligen Würfe auf das gegnerische Tor blieben meist schon in der Abwehr hängen oder wurden zur leichten Beute des Delitzscher Torhüters. In der 45. Spielminute betrug der Vorsprung beim 26:16 schon uneinholbare zehn Tore. Die USV Halle Panther kämpften dennoch bis zum Schluss konnten aber die deutliche 22:31 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert, Streuber, Bertuleit, Kosak 3, Haase 8/2, Wagner 3, Gruszka 1, Baum 3, Thiele, Schepputt 1, John 3,

USV Halle Panther vor schwerer Aufgabe

Die Handballer vom USV Halle müssen am kommenden Samstag ihr nächste schwere Auswärtshürde bestreiten. Zum NHV Concordia Delitzsch hat man zwar die kürzeste Auswärtsanreise in dieser Saison, aber diese Begegnung am Samstagabend verspricht viel Spannung.

Der Gastgeber aus Delitzsch steht nach fünf absolvierten Spielen mit 1:9 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und muss unbedingt vor heimischer Kulisse punkten. Die bisherigen Ergebnisse sind allerdings nicht zu unterschätzen, weiß Halles Trainerin Ines Seidler. Delitzsch hat bisher gegen die favorisierten Mannschaften wie HC Burgenland (16:24), HC Elbflorenz Dresden II (29:25), Pirna/ Heidenau (22:30) und die HG 85 Köthen (23:25) die Punkte verloren. Allerdings haben sie gegen den SV Plauen/Oberlosa beim 20:20 Unentschieden einen wichtigen Punkt erkämpfen können und auch gegen Köthen, konnten sie das Spiel lange offenhalten. Die Verantwortlichen in Delitzsch wollen auf die Situation reagieren und haben bereits eine Verstärkung des Teams angekündigt. Ines Seidler rechnet durchaus damit, dass in der Partie gegen Halle mindestens ein neuer Spieler beim Gastgeber dabei sein wird.

Die Hallenser, die in der Vorwoche ihre erste Saisonniederlage bei der HG 85 Köthen (28:30) hinnehmen mussten, sind mit 6:4 Punkten und einem sechsten Tabellenplatz gut im Soll. Kompensieren müssen sein nun den langfristigen Ausfall von Pierre Sogalla und auch sonst sieht es nicht ganz so gut aus. Eine Reihe von Spielern fehlte krankheitsbedingt in den vergangenen Tagen beim Training. Wen Ines Seidler am Samstag einsetzen kann, wird sie also erst kurz vor der Partie entscheiden können.

Text: Olaf Thiele

 

Panther reisen zum Derby nach Köthen

Am Tag der Deutschen Einheit, den 3. Oktober steht für die USV Halle Panther das Nachholspiel bei der HG 85 Köthen an. Auf Grund einer Spielverlegung vom vierten Spieltag in der Mitteldeutschen Oberliga findet das Spiel nun am kommenden Mittwoch um 17:00 Uhr in der Heinz-Fricke Sporthalle in Köthen statt. Die Partie wird geleitet vom Schiedsrichtergespann Felix Henker und Stefan Schirmacher.

Die Panther gehen mit großem Selbstvertrauen in diese Partie. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden sind sie in die neue Spielsaison gestartet und belegen mit 6:2 Punkten den vierten Tabellenplatz. Große Moral bewies das Team um ihre Trainerin Ines Seidler am vergangen Wochenende. Sie mussten im Spiel gegen den HBV Jena nun den langfristen Ausfall vom Rückraumschützen Pierre Sogalla (Schulterverletzung) kompensieren und bereits ab der 18. Spielminute fehlte dann auch noch Abwehrchef und Mannschaftskapitän Robert Wagner, nach einer roten Karte. Dennoch konnten sie mit tollem Spiel und Kampfgeist nicht nur das heimische Publikum begeistern, sondern am Ende auch zwei wichtige Punkte erkämpfen.

Auch in der Begegnung gegen Köthen erwartet uns wieder ein tolles Derby. Der Gastgeber hatte keinen so guten Saisonstart. Durch zwei Niederlagen und zwei Siege rangieren sie mit 4:4 Punkten nur auf den achten Tabellenplatz. Bereits am dritten Spieltag beurlaubte der Vorstand dann Trainer Svajunas Kairis. Die Mannschaft wird nun vorerst vom Präsident der HG 85 Köthen (Bodo Kreuzmann) geleitet. Bereits seit dem ersten Spiel fehlt den Köthenern ihr Mannschaftskapitän Martin Lux. Dieser bekam nach einer unrühmlichen Aktion im Spiel gegen Elbflorenz Dresden eine rote Karte mit Bericht. Dies zog dann eine Sperre von vier Spielen nach sich, so dass Lux auch noch in der Partie gegen Halle fehlen wird. Auch wenn die Statistik der vergangenen Begegnungen klar für die Köthener ausfällt, so erinnern sich die Hallenser noch gern an das letzte Aufeinandertreffen im April. Damals dominierten die Panther das Spiel und konnten mit einem 28:31 Sieg den Klassenerhalt sicher machen.

Text: Olaf Thiele

 

Panther mit tollem Kampfgeist

Auch im vierten Spiel punkten Halles Handballmänner und bleiben damit weiterhin ungeschlagen in der Mitteldeutschen Oberliga. So belegen sie momentan einen guten vierten Platz. Aufgrund der Spielverlegung der Partie gegen die HG 85 Köthen haben sie allerdings auch ein Spiel weniger bestritten. Diese Begegnung wird am 3.Oktober um 17:00 Uhr in der Köthener Heinz-Fricke-Sporthalle nachgeholt.

Einen bitteren Rückschlag mussten Halles Handballer, um ihre Trainerin Ines Seidler, bereits in der Woche hinnehmen. Halles Rückraumspieler Pierre Sogalla verletzte sich bei einem Unfall und musste bereits am Freitag an der Schulter operiert werden. Er fehlt dem Team nun mehrere Wochen.

Trainerin Ines Seidler und das Team sahen sich einer sehr kompakten und großgewachsenen Jenaer Mannschaft gegenüber und spürten von Anfang an die Durchschlagskraft der Gäste. Allerdings konnte in den ersten 15 Minuten Torhüter Franz Flemming gleich 4 Strafwürfe der Jenaer Spieler entschärfen und so kamen die Panther zu einem beachtlichen Spielstand von 7:3 nach einer Viertelstunde. Dieser Vorsprung wurde bis zur Halbzeit mit dem Pausenergebnis von 13:12 allerdings verspielt. Kapitän Robert Wagner sah in der 17. Minute wegen Fouls die rote Karte, Ines Seidler musste die Abwehr umstellen und brachte Jakob Streuber ins Spiel. Er machte seine Sache insbesondere in der 2. Hälfte ausgezeichnet und konnte viele Akzente in der Abwehr setzen.

Nach der Pause konnten die Gäste den Spielstand egalisieren und in Führung gehen. Es dauerte bis zur 45. Minute, als Chris Thiele per Strafwurf den Ausgleich erzielte und danach den Führungstreffer warf. Dann wurde es turbulent. Robin John erhielt nach einer fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung die rote Karte und gleichzeitig musste Max Haase 2 Minuten auf die Bank. In doppelter Unterzahl gelang aber Paul Kosak ein Husarenstück und er warf das Tor zur 27:24 Führung. Das Publikum tobte und trieb die Mannschaft an. Mit einem 27:25 Sieg endete letztendlich die Partie mit sehr viel Aufregung im Publikum, auf dem Spielfeld und den Bänken. Allein in den letzten Minuten verteilten die Schiedsrichter noch einmal 3 rote Karten.  

 

Es spielten:

Feger, Flemming, Streuber, Kosak 1, Haase 8, Wagner, Gruszka 4, Baum 2, Conrad 2, Thiele 8/6, Schepputt, John 2, Plitz,

Text: Olaf Thiele