Spielberichte

Panther mit tollem Kampfgeist

Auch im vierten Spiel punkten Halles Handballmänner und bleiben damit weiterhin ungeschlagen in der Mitteldeutschen Oberliga. So belegen sie momentan einen guten vierten Platz. Aufgrund der Spielverlegung der Partie gegen die HG 85 Köthen haben sie allerdings auch ein Spiel weniger bestritten. Diese Begegnung wird am 3.Oktober um 17:00 Uhr in der Köthener Heinz-Fricke-Sporthalle nachgeholt.

Einen bitteren Rückschlag mussten Halles Handballer, um ihre Trainerin Ines Seidler, bereits in der Woche hinnehmen. Halles Rückraumspieler Pierre Sogalla verletzte sich bei einem Unfall und musste bereits am Freitag an der Schulter operiert werden. Er fehlt dem Team nun mehrere Wochen.

Trainerin Ines Seidler und das Team sahen sich einer sehr kompakten und großgewachsenen Jenaer Mannschaft gegenüber und spürten von Anfang an die Durchschlagskraft der Gäste. Allerdings konnte in den ersten 15 Minuten Torhüter Franz Flemming gleich 4 Strafwürfe der Jenaer Spieler entschärfen und so kamen die Panther zu einem beachtlichen Spielstand von 7:3 nach einer Viertelstunde. Dieser Vorsprung wurde bis zur Halbzeit mit dem Pausenergebnis von 13:12 allerdings verspielt. Kapitän Robert Wagner sah in der 17. Minute wegen Fouls die rote Karte, Ines Seidler musste die Abwehr umstellen und brachte Jakob Streuber ins Spiel. Er machte seine Sache insbesondere in der 2. Hälfte ausgezeichnet und konnte viele Akzente in der Abwehr setzen.

Nach der Pause konnten die Gäste den Spielstand egalisieren und in Führung gehen. Es dauerte bis zur 45. Minute, als Chris Thiele per Strafwurf den Ausgleich erzielte und danach den Führungstreffer warf. Dann wurde es turbulent. Robin John erhielt nach einer fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung die rote Karte und gleichzeitig musste Max Haase 2 Minuten auf die Bank. In doppelter Unterzahl gelang aber Paul Kosak ein Husarenstück und er warf das Tor zur 27:24 Führung. Das Publikum tobte und trieb die Mannschaft an. Mit einem 27:25 Sieg endete letztendlich die Partie mit sehr viel Aufregung im Publikum, auf dem Spielfeld und den Bänken. Allein in den letzten Minuten verteilten die Schiedsrichter noch einmal 3 rote Karten.  

 

Es spielten:

Feger, Flemming, Streuber, Kosak 1, Haase 8, Wagner, Gruszka 4, Baum 2, Conrad 2, Thiele 8/6, Schepputt, John 2, Plitz,

Text: Olaf Thiele

Panther weiterhin ungeschlagen

Am Samstagabend trennten sich die USV Halle Panther und die HSG Freiberg mit einer gerechten Punkteteilung und 25:25 Unentschieden. Damit bleiben Halles Handballmänner auch im dritten Saisonspiel in der Mitteldeutschen Oberliga ungeschlagen. Mit 4:2 Punkten liegen sie auf Platz fünf in der Tabelle, punktgleich mit dem SV Oebisfelde auf Platz 4.

Der erste Treffer im Spiel gelang den Gästen nach zwei Spielminuten zur 0:1 Führung, allerdings konnten die Panther gleich im Gegenzug durch Maximilian Gruszka ausgleichen. In der fünften Spielminute übernahmen dann die Hallenser erstmals die Führung durch einen Treffer von Chris Thiele. Die Gäste konnten aber ebenfalls schnell wieder ausgleichen. Pierre Sogalla traf zur erneuten Führung. Die Freiberger scheiterten zweimal hintereinander mit ihren Strafwürfen am Hallenser Torhüter Helmut Feger und durch Gruszkas vierten von insgesamt sieben Treffern, lag Halle nun mit zwei Toren beim 7:5 in Führung. Beide Teams schenkten sich nichts und boten dem tollen Publikum in der Sporthalle am Bildungszentrum eine rasante Partie. Die Seiten wurden beim Stand von 14:14 gewechselt.

Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte erst Thiele die erneute Hallenser Führung und kurz darauf baute Spielmacher Maximilian Haase diese durch seinen Treffer zum 16:14 weiter aus. Beim 17:16 vergaben dann die Panther zwei Strafwürfe hintereinander, konnten aber dennoch ihre Führung durch Treffer von Sogalla, Gruszka und Haase bis auf 20:17 ausbauen. Die Gäste hielten aber dagegen und glichen in der 53. Spielminute zum 22:22 erneut aus und konnten sogar nun den Führungstreffer zum 22:23 erzielen. Thiele traf zum 23:23 Ausgleich, kurz darauf waren es erneut die Gäste die die Führung übernahmen. Mit einem toll verwandelten Strafwurf konnte Haase zum 24:24 ausgleichen und in der 59. Spielminute auch noch den Führungstreffer zum 25:24 erzielen. Den Gästen blieb nun noch ein einziger Angriff. Sie nahmen ihren Torhüter aus dem Spiel und ersetzen diesen durch einen Feldspieler. Drei Sekunden vor dem Abpfiff erzielte dann der Freiberger Alexander Matschos den Ausgleichtreffer. Halle konnte noch schnell den Anwurf ausführen und Haase gelang der Treffer in das leere Tor der Gäste. Die Schiedsrichter werteten diesen Treffer als Tor und der Jubel war schon riesig aber das Kampfgericht deutete an, dass der Ball beim Abpfiff noch nicht die Torlinie überquert hatte und somit nicht zählt. So endete das Spiel mit einem 25:25 Unentschieden und damit waren beide Mannschaften sowie ihre Trainer äußerst zufrieden.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber, Kosak, Sogalla 7, Haase 5/1, Wagner, Gruszka 7, Baum, Conrad 2, Thiele 4/1, Schepputt, John,

Text: Olaf Thiele

Panther können auswärts punkten – kämpferisches Remis in Plauen

Beim SV 04 Plauen-Oberlosa konnten Halles Handballmänner am Samstagabend einen wichtigen Punkt erbeuten. Mit 31:31 trennten sich beide Teams mit einem gerechten Unentschieden.

Die USV Panther, die nach Aussage ihrer Trainerin als Außenseiter in diese Partie gingen, konnten das Spiel dennoch schnell anführen. Der erste Treffer sollte Julius Conrad gelingen und der Gastgeber zog schnell nach. Maximilian Haase und Patrick Baum brachten dann ihr Team mit 1:3 in Führung. Nach zehn Spielminuten gelang dann dem Gastgeber erneut der Ausgleich zum 4:4. Trotzt Unterzahlspiel, da Haase eine Strafzeit absitzen musste, gingen die Hallenser durch einen verwandelten Strafwurf von Chris Thiele mit 4:5 und einem Tor durch Maximilian Gruszka erneut mit 4:6 in Führung. Beim Stand von 6:7 blieb dann Thiele bei seinem zweiten Strafwurf erfolglos und der Gastgeber konnte in Folge zum 7:7 ausgleichen. In der 19. Spielminute ging dann erstmals Plauen-Oberlosa mit 8:7 in Führung. Mit seinem ersten von insgesamt fünf Treffern, gelang Pierre Sogalla der 8:8 Ausgleichstreffer. Jetzt legte der Gastgeber vor und Halle konnte immer wieder den Ausgleichstreffer erzielen. In der 22. Spielminute erhielt dann Haase seine zweite Strafzeit, und kurze Zeit später musste er dann auf Grund einer Verletzung vom Spielfeld und konnte nicht mehr weiterspielen. Hoffen wir, dass diese Verletzung nicht allzu ernsthaft ist und zu einem längeren Ausfall von Halles Spielmacher führt. Bis zum Seitenwechsel konnten die Panther nun wieder zwei Tore vorlegen und so ging es beim Stand von 15:17 in die Kabine.

Die Panther erwischten dann auch einen guten Start in die zweite Spielhälfte. Mit einem Treffer von Patrick Baum und einem Treffer von Paul Kosak gingen sie schnell mit vier Toren in Führung. In der 33. Spielminute konnte dann Mannschaftskapitän Robert Wagner seinen zweiten Strafwurf zum 16:20 verwandeln und im Anschluss traf Julius Conrad zum 16:21. Bis zur 39.Spielminute konnten die Hallenser ihre vier Tore Führung verteidigen. Als in der 52. Spielminute Gruszka seinen zweiten Treffer erzielte und es 26:29 für Halle stand, war der Doppelpunktgewinn schon greifbar nahe. Nun allerdingst spielte der Gastgeber auf und konnte in der 56. Spielminute zum 30:30 ausgleichen. In der 59. Spielminute übernahm dann der SV 04 Plauen-Oberlosa, durch ihren besten Spieler Marc Multhauf, der mit acht Treffern erfolgreich war, die Führung und Halle schien geschlagen. Nach einem Hallenser Ballverlust kam nun der Gastgeber nochmals in Ballbesitz. Und nach einer Auszeit sogar nochmal zum Torwurf. Allerding stand der Spieler beim Wurf im Hallenser Torraum, so dass die Schiedsrichter diesen Treffer nicht gaben. Torhüter Helmut Feger reagierte sofort und warf den Ball nach vorn. Julius Conrad erwischte diesen mit den Fingerspitzen und lupfte den Ball in der wirklich letzten Spielsekunde so über den gegnerischen Torhüter. Mit dem so erzielten Ausgleichstreffer waren die Hallenser überaus glücklich und nahmen so einen wichtigen Punkt aus Plauen mit nach Hause.

Nun geht es am Wochenende in die Heimspielpartie gegen die Dachse aus Freiberg. Robin John wird erstmalig in die Partie eingreifen können. So wird sicher wieder ein tor- und abwechslungsreiches Spiel allen Zuschauern geboten werden.

Es spielten:

Feger, Flemming,Streuber, Kosak 4, Sogalla 5, Haase 3, Wagner 2/2, Gruszka 2, Baum 3, Conrad 6, Thiele 6/2, Schepputt,

Text: Olaf Thiele

Saisonstart geglückt – Erfolgreicher Beutezug im 1. Heimspiel

Die USV Halle Panther starten mit einem 27:22 Sieg über den ZHC Grubenlampe Zwickau erfolgreich in die neue Hallenhandballsaison. Halles neue Trainerin, Ines Seidler, liefert damit den perfekten Einstieg in der Sporthalle Am Bildungszentrum.

Der Aufsteiger aus der Sachsen Liga, der ZHC Grubenlampe, reiste mit einem achtzehn Mann starken Kader in der Saalestadt an und hatte sich auch für diese erste Partie in der Mitteldeutschen Oberliga einiges vorgenommen. Die hochgewachsenen Zwickauer Spieler legten auch einen starken Spielstart hin und konnten aus den Fehlern der Hallenser schnell eine beachtliche 0:4 Führung erspielen. Ganze sieben Minuten dauerte es, ehe Maximilian Gruszka den ersten Treffer für Halle erzielte. Spielmacher Maximilian Haase gelang dann der Treffer zum 2:5 und 3:6. Die Panther kamen nun besser ins Spiel. Auch in die Hallenser Abwehr bekam immer mehr Stabilität und ein glänzend aufgelegter Helmut Feger im Tor zeigte nun die ersten starken Paraden. Im Angriff spielte die Seidler-Sieben nun die Chancen immer besser aus. Mit tollen Anspielen an den Kreis konnte man die Abwehr der Gäste gut überwinden. Chris Thiele nutzte hierbei die ihm so gegebenen Chancen und traf dreimal in Folge und so war Halle bis auf ein Tor zum 6:7 wieder dran. In der 19. Spielminute konnte dann ebenfalls Thiele mit seinem verwandelten Strafwurf erstmals den Ausgleich im Spiel zum 8:8 Unentschieden erzielen. Nach 23 Minuten konnte Pierre Sogalla mit seinem zweiten Treffer zum 10:10 ausgleichen und Haase erzielte kurz darauf die erste Hallenser Führung. Nun waren die Panther endgültig im Spiel angekommen und jede Aktion wurde vom tollen Hallenser Publikum nun lautstark bejubelt. Thiele verwandelte seinen zweiten Strafwurf zur 12:10 Pausenführung.

Den ersten Treffer in der zweiten Spielhälfte setzte Sogalla zur 13:10 Führung. Die Männer vom ZHC Grubenlampe fanden kein wirkliches Mittel gegen die starke Hallenser Abwehr und falls doch scheiterten sie mehrfach am Pfosten sowie reihenweise an Helmut Feger. Im Angriff schien für Halle alles zu klappen und erneut brachte man gute Anspiele an den Kreis. Chris Thiele, der an diesem Tage mit neun Treffern erfolgreichster Werfer wurde, nutze dies gleich dreimal in Folge und brachte so sein Team mit 16:12 in Führung. Bereits nach neun Spielminuten nahm der Gästetrainer Tonci Druskovic seine Auszeit um den Tore Hagel entgegenzuwirken. Dies sollte allerdings nicht gelingen. Zwar packte die Zwickauer Abwehr nun aggressiver zu, allerdings wurde dies meist mit einen Strafwurf für Halle bestrafet. Mannschaftskapitän Robert Wagner verwandelte diese souverän. In der vierundvierzigsten Minute konnte dann auch Halles Neuzugang Patrick Baum seinen ersten Treffer zur 19:14 Führung erzielen und kurz vor Spielende gelang ihm dann auch noch ein zweiter Treffer zum 25:19. Die Panther zeigten eine tolle geschlossen Mannschaftsleistung und waren konditionell und spielerisch gut eingestellt. So gab man das Spiel auch nicht mehr aus der Hand und konnte am Ende mit 27:22 recht deutlich den ersten Sieg im ersten Saisonspiel feiern.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber, Kosak, Sogalla 6, Haase 6, Wagner 2/2, Gruszka 2, Baum 2, Conrad, Thiele 9/2, Schepputt,

 

Text: Olaf Thiele

Panther nutzen letzte Chance

Die USV Halle Panther verbleiben in der Mitteldeutschen Oberliga! Mit einem Sieg gegen den unmittelbaren Kontrahenten aus Plauen sichern sich die Panther den 11. Tabellenplatz und spielen somit nächste Saison wieder in der 4. Liga. Vor einer herausragenden Kulisse mit vielen Fans, Anhänger anderer USV-Mannschaften und anderer hallescher Vereine boten die Panther einen wahren Abstiegskrimi. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich war, so lieferten sich beide Mannschaften bis zur 45. Minute ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zur Halbzeit stand es 13:13 und spiegelte auch Torgenau den Verlauf der 1. Hälfte wieder, in der sich keine Mannschaft wesentlich absetzen konnte. Nach der Pause nutzen die USV Halle Panther alle Schwächen des Gegners, Helmut Feger im Tor war wieder sehr stark und so konnten sich die Panther etwas Luft verschaffen. Allerdings kassierte Kapitän Robert Wagner in der 39. Minute eine rote Karte und konnte das Spiel nur als Zuschauer weiter verfolgen. Pierre Sogalla und Julius Conrad konnten wichtige Tore erzielen, so dass die Panther sich absetzen konnten und in den letzten Minuten das Spiel sicher nach Hause brachten. Gesiegt hat in dieser entscheidenden Partie der Mannschaftsgeist und der Wille unbedingt zu zeigen, dass man in diese Liga gehört! Der 36:30 untermauerte dies eindrucksvoll.

Informationen zum Spiel und die Bilder findet man wie immer auf Facebook und auf usv-erste-handball.de.

Nicht zu vergessen sind natürlich die Spieler, welche die Mannschaft verlassen. Wir wünschen Felix Grauert, Paul Otto und Luchien Zwiers alles Gute und weiterhin sportlichen Erfolg! Eben diese Wünsche gehen auch an Trainer Fabian Metzner, welcher nach Magdeburg wechselt und Co-Trainer Paul Böttcher, welcher noch im Nachwuchsbereich des USV Halle weiter aktiv sein wird.

Nun geht es schon in die nächste Phase….nach der Saison ist vor der Saison…die Planungen für die Neugestaltung der Mannschaft sind im vollen Gange! Wir werden entsprechend informieren.

Wir sagen allen Fans, Partnern und Sponsoren einen herzlichen Dank für die Unterstützung und den Rückhalt in der Saison und hoffen, uns in der neuen Saison 2018/2019 an gewohnter Stelle wiederzusehen.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak 1, Sogalla 8, Haase 7/1, Wagner 2, Otto 6, Gruszka 2, Conrad 7, Thiele 3/1, Grauert, Schepputt

Text: Torsten Kamenz

Panther zeigen Muskeln beim Tabellenzweiten

Im Abstiegskampf konnten die USV-Handballer einen wichtigen und notwendigen Sieg in Köthen erringen. Alles andere als selbstverständlich war allerdings ein Sieg in der gegenwärtigen Situation der Mannschaft. Nicht nur ein Punktverlust der Mannschaft aus Glauchau/Meerane war nötig, um den USV Halle im Rennen zu lassen, sondern auch ein Punkt in Köthen. Mit der richtigen Einstellung ging es in die Partie. Von Anfang an zeigte insbesondere Helmut Feger ein erstklassige Leistung im Tor und gab der Mannschaft Rückhalt. Nebenbei parierte er noch beide Strafwürfe. Pierre Sogalla und Max Haase konnten stark auftrumpfen und erzielten eine hohe Trefferquote. Beide Spieler sammelten gemeinsam 19 der 31 Tore. Für die Gastgaber gab es dann auch noch die rote Karte für ihren Mannschaftskapitän kurz vor der Pause. So führten die  Panther zur Halbzeit mit 5 Toren. Allerdings war auch jedem bewusst, dass gerade solch ein Vorsprung nicht zwingend der Sieg bedeutet. Die USVler legten aber direkt nach Anpfiff nach und bauten ihren Vorsprung auf 8 Tore bis zur 35. Spielminute aus. Dem Köthener Trainer reichte es dann und stellte die Deckung um. Nun wurde das Spiel hektischer. Bis zur 48. Minute holten die Köthener Tor um Tor auf und verkürzten auf 2 Tore. Jetzt wurde das Publikum wieder aktiv und unterstützte den Gastgeber. Aber die Panther behielten die Nerven und konnten durch effektive Aktionen Tore erzielen und den Vorsprung halten. Mit 28:31 gewannen die USV Halle Panther verdient das Derby in Köthen. Nun haben die Männer des USV Halle es wieder selbst in der Hand, nächste Saison in der 4. Liga  zu spielen.

Glauchau/Meerane spielte Unentschieden in Delitzsch. So ist nächsten Samstag, 19:30 Uhr zum letzten Spieltag Showdown in der Sporthalle am BIZ. Es gibt nur eine Regel: Wer gewinnt, bleibt in der Liga!

Seien Sie dabei und unterstützen Sie die USV Halle Panther beim Spiel um den Klassenerhalt! 

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak, Sogalla 7, Haase 12/1, Wagner 1, Otto 2, Gruszka 2, Conrad 4, Thiele 3/1, Grauert, Schepputt

Text: Torsten Kamenz

USV Handballer verschlafen Spielstart

Mit 24:27 unterliegen Halles Handballmänner ihr vorletztes Auswärtsspiel bei der SG Pirna/Heidenau und müssen so weiterhin um den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga bangen. Viel hatte sich das Team um Trainer Fabian Metzner für dieses Spiel vorgenommen und gerade nach dem Punktgewinn in der Vorwoche wollte man nun unbedingt nachlegen. Leider sollte dies nicht gelingen, da man die ersten sieben Spielminuten torlos blieb und so vier Gegentore kassierte. Von diesem Rückstand konnte sich das Team nicht wieder erholen.

Die ersten beiden Treffer für Halle gelangen dann Pierre Sogalla, der am Ende mit sechs Treffern erfolgreich war. Durch je ein Tor von Gruszka, Otto, Thiele und John konnte man bis zur 18. Spielminute auf 6:8 verkürzen, allerdings gelangen dem Gastgeber schnell zwei Tore in Folge und so war der ursprüngliche vier Tore Rückstand wiederhergestellt. Mit diesem Vorsprung von 10:14 ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Einen guten Start in die zweite Spielhälfte erwischten die Gastgeber. Zwei Tore in Folge zum 10:16 machten jegliche Hoffnung für Halle auf einen Punktgewinn zu nichte. Die Männer von der SG Pirna/Heidenau packten ordentlich zu in der Abwehr und kassierten hierfür auch insgesamt acht Zeitstrafen und eine direkte rote Karte. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Jan Bernhardt wird das Team nun auch auf Robin John verzichten müssen, da sich dieser in diesem Spiel am Daumen verletzt hat. In der 50. Spielminute keimte dann die Hoffnung auf einen Punktgewinn noch einmal kurz auf. Durch drei Tore in Folge kam man nun bis auf zwei Tore zum 22:24 heran. Die Panther hatten allerdings nicht mehr viel entgegenzusetzen und unterlagen am Ende mit 24:27.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak, Sogalla 6, Haase 1, Wagner, Otto 4, Gruszka 6, John 2, Conrad, Thiele 5/5, Grauert,

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther erkämpfen einen wichtigen Punkt

Mit einem 28:28 Unentschieden erkämpften sich die USV Halle Panther am Samstagabend im Spiel gegen den HC Aschersleben „Alligators“ einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Oberliga. Mit nun 17:29 Punkten haben sie jetzt zwei Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz, den der HC Einheit Plauen innehat.

Das sich die Hallenser einiges für diese Partie vorgenommen hatten, sah man dem Team schnell an. Hochmotiviert begann das Spiel mit einem schnellen Führungstreffer für Halle durch Paul Otto. Dieser konnte im gesamten Spielverlauf ebenso wie Pierre Sogalla sechs Treffer erzielen. Julius Conrad traf zweimal hintereinander und Chris Thiele verwandelte den ersten Hallenser Strafwurf zur 4:2 Führung. Halle spielte von Beginn an sehr temporeich und profitierte dabei von einen sehr gut aufgelegten Helmut Feger im Tor. In der zehnten Spielminute konnte Maximilian Gruszka mit seinem zweiten Treffer die Panther mit 8:4 in Führung bringen. Dann allerdings die Schrecksekunde, als Jan Bernhardt nach einem Wurfversuch unglücklich aufkam. Minutenlag wurde er auf der Spielfläche behandelt und dann ins Krankenhaus gebracht. Er riss sich die Achillessehne im rechten Fuss und fällt somit für längere Zeit aus. Nachdem Spielmacher Maximilian Haase in der 15. Spielminute seinen ersten Treffer zum 10:7 erzielte, kassierte er kurz darauf seine erste Zeitstrafe. Thiele scheiterte mit seinem zweiten Strafwurf am gegnerischen Torhüter, konnte allerdings kurz darauf vom Kreis zum 11:8 treffen. In der zwanzigsten Spielminute foulte dann Haase im Angriff den Gegner sehr unglücklich und erhielt hierfür erneut eine Zeitstrafe mit der er allerdings nicht einverstanden war. Sein Meckern bestraften die Schiedsrichter mit einer weiteren Zeitstrafe, welche somit sein vorzeitiges Spielende bedeutete. Nachdem auch Robert Wagner vorm Strafpunkt scheiterte, traf Sogalla kurz vor dem Seitenwechsel zum 17:15.

Einen guten Start in die zweite Spielhälfte erwischten dann wiederum die Hallenser. Paul Kosak und Paul Otto brachten ihr Team wieder mit vier Toren in Führung. Drei Zeitstrafen gegen Thiele, Otto und Sogalla schwächten das Team in den nächsten acht Minuten stark und dies nutzten die Ascherslebener, um ihren Rückstand zu verkürzen. In der 43. Spielminute gelang ihnen dann der 21:21 Ausgleichstreffer und beim 22:23 ging Aschersleben erstmals in Führung. Zwei Minuten vor Spielende kassierte dann auch noch Robin John nach einer unglücklichen Abwehraktion die Rote Karte und Halle musste die letzten zwei Minuten und Unterzahl spielen. Als Chris Thiele dann eine Minute vor Spielende den Anschlusstreffer zum 27:28 erzielte, hielt es niemanden mehr auf seinen Platz. Das tolle Hallenser Publikum feuerte lautstark ihre Mannschaft an. Sechs Sekunden vor Spielende bekam Halle noch einen Freiwurf und mit einen Pass auf Rechtsaußen bekam nun Abwehrchef Robert Wagner die Chance, das Spiel im letzten Wurf noch auszugleichen. Dies gelang dem Mannschaftkapitän auch und so war die Freude über den gewonnenen Punktgewinn beim Hallenser Team riesengroß auch wenn die schwere Verletzung von Jan Bernhardt das Spiel überschattete. Auf diesen Weg wünschen wir ihn eine schnelle und alsbaldige Genesung.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak 3, Sogalla 6, Haase 1, Bernhardt, Wagner 1, Otto 6, Gruszka 2, John 1, Conrad 4, Thiele 4/1,

 

Text: Olaf Thiele

 

Handballer unterliegen in Dresden

Die USV Halle Panther unterlagen am vergangen Sonntag den HC Elbflorenz Dresen II mit 24:29 und bleiben damit weiterhin auf dem elften Tabellenplatz der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Von Beginn an taten sich die Männer schwer, ihre gut heraus gespielten Torchancen in Tore zu verwandeln. Gleich mehrere 100%ige Chancen wurden in den ersten Spielminuten vergeben. Glücklicherweise scheiterte auch der Gastgeber gleich mehrmals am gutaufgelegen Hallenser Torhüter Helmut Feger, so fiel der 2:2 Ausgleich durch Jan Bernhardt in der fünften Spielminute. Erst in der zehnten Spielminute fiel der erneute Ausgleichstreffer zum 3:3 durch Paul Otto. Der HC Elbflorenz legte vor und die Panther zogen nach. Mit seinem vierten Treffer von insgesamt sechs erzielte Robin John den 9:8 Anschlusstreffer in der zwanzigsten Spielminute. Die Seiten wurden dann beim Stand von 13:11 für den HC Elbflorenz gewechselt.

Im ersten Angriff nach Wiederanpfiff erfolgte dann eine harte Abwehraktion des Dresdeners Christoph Märten am Hallenser Spielmacher Maximilian Haase. Dieser wurde mit einem Faustschlag heftig am Hals getroffen und musste minutenlag behandelt werden. Hier hatte Märten Glück, dass die Schiedsrichter nur die rote Karte zeigten. Haase musste vorerst auf die Bank und wurde weiter behandelt. Paul Kosak, Pierre Sogalla, Chris Thiele und Robin John erzielten jeweils die Anschlusstreffer und hielten so den USV im Spiel. In der 36. Spielminute lag man 16:15 hinten. In Unterzahl mussten nun die Hallenser zwei weitere Tore hinnehmen und gerieten mit 19:15 weiter in Rückstand. Zwei Treffer durch Pierre Sogalla und ein verwandelter Strafwurf von Haase brachten das Team wieder mit 20: 18 heran. In der 52. Spielminute, beim Stand von 24:21 scheiterte dann Thiele erneut beim Strafwurf am gegnerischen Torhüter und als kurz darauf auch noch Otto eine Zeitstrafe kassierte war das Spiel vorentschieden. Zwei weitere  Zeitstrafen in den Schlussminuten gegen Otto und Bernhardt bedeuteten dann das endgültige Aus. Mit 29:24 unterlag man beim HC Elbflorenz II.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak 3, Sogalla 3, Bernhardt 1, Wagner 1, Otto 2, Gruszka, Conrad, Thiele 3, Haase 5/1, John 6,

 

Text: Olaf Thiele

Panther können endlich wieder punkten

Mit einem 28:25 Sieg über den HC Glauchau/Meerane verschaffen sich die USV Halle Panther etwas Luft im Abstiegskampf. Mit nun 16:26 klettern sie auf den elften Tabellenplatz und sind punktgleich mit der SG Pirna/Heidenau, welche auf Grund des etwas besseren Torverhältnisses den zehnten Tabellenplatz belegen.

Das für beide Teams einiges auf dem Spiel stand, zeigte sich in einem hektischen Spielbeginn. Die Gäste konnten den ersten Treffer erzielen und Paul Otto kassierte prompt die erste gelbe Karte im Spiel in der zweiten Spielminute. Chris Thiele erzielte mit dem ersten seiner insgesamt vier Treffer, den 1:1 Ausgleich. Durch hektische und übereilte Abschlussversuche der Hallenser gingen eine Reihe von Bällen verloren und wurden sofort vom HC Glauchau/Meerane mit drei Toren in Folge bestraft. Halles Spielmacher Maximilian Haase konnte diese Serie der Gäste mit seinem ersten Treffer von insgesamt dreizehn Treffern unterbinden und Chris Thiele verwandelte kurz hintereinander zwei Strafwürfe sicher. So konnte das Spiel in der siebenten Spielminute zum 4:4 ausgeglichen werden und kurz darauf durch einen erneuten Treffer von Haase und dann von Paul Otto, sogar die 6:5 Führung übernommen werden. Allerdings sollte dem Team um Trainer Fabian Metzner in den nächsten acht Minuten nichts mehr gelingen. Reihenweise Fehlwürfe und Fehlabspiele konnten nun die Gäste nutzen, um Tor um Tor ihre Führung auszubauen. In der 18. Spielminute stand es dann plötzlich 6:10 für den HC Glauchau/Meerane und Metzner nahm nun seine Auszeit. Dem Anschlusstreffer folgten aber gleich wieder drei Treffer der Gäste und so eilten diese bis zur Halbzeit auf 11:17 davon.

Gut motiviert kamen die Hallenser dann aber zurück ins Spiel und legten einen guten Start in der zweite Spielzeit hin. Durch Treffer von Robin John, Jan Bernhardt, Paul Kosak und Maximilian Haase waren die Hallenser nach sieben Minuten wieder bis auf zwei Tore, zum 17:19 Zwischenstand, dran am Gegner. Nun war auch das tolle Publikum in der Sporthalle am Bildungszentrum wieder hellwach und unterstützte das Hallenser Team lautstark. Euphorisch wurde nun jedes Tor gefeiert und die Panther so zu Höchstleistungen angetrieben. Haase verwandelte einen Strafwurf zum 18:21 und kurze Zeit später kassierte er dann eine zweiminütige Strafzeit. Diese überstanden die Hallenser ohne Gegentreffer. Nach dem Anschlusstreffer zum 19:21 durch John, nahmen die Gäste ihre Auszeit. Dies konnte aber den guten Lauf der Hallenser nicht stoppen. Erneut traf nach Wiederanpfiff Robin John und konnte so in der 52. Spielminute den 21:21 Ausgleichstreffer erzielen. Julius Conrad brachte sein Team mit 22:21 in Führung. Nun wurde jeder Fehler der Gäste konsequent bestraft. Haase und Sogalla bauten die Führung schnell bis zum 24:21 aus. Jetzt hielt es niemanden mehr auf den Sitzen, da der so lang ersehnte Doppelpunktgewinn greifbar nahe war. Gut herausgespielte Torchancen wurden durch souverän verwandelte Strafwürfe von Haase erfolgreich umgesetzt. Das Spiel endete wie es begann – mit einem Treffer von Chris Thiele. Mit 28:25 feierten die Panther, nach sechs Niederlagen in Folge, den lang ersehnten Sieg vor heimischem Publikum.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak 2, Sogalla 1, Bernhardt 1, Wagner, Otto 1, Gruszka, Conrad 2, Thiele 4/2, John 4, Haase 13/5,

 

Text: Olaf Thiele