Spielberichte

Panther wollen sich revanchieren

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr empfangen Halles Handballmänner den HSV Apolda in der Sporthalle Am Bildungszentrum. Die Partie, die vom Schiedsrichtergespann Ray Hanschke und RalphTacke vom HSV Weinböhla geleitet wird, verspricht hierbei eine spannende Begegnung zu werden. Die Hallenser Panther gastieren momentan auf dem neunten Tabellenplatz und die Gäste aus Apolda befinden sich auf Platz zwölf. Beide Mannschaften allerdings trennen nur zwei Punkte. Die Apoldaer belegen mit 12:20 Punkten den ersten von drei Abstiegsplätzen. Beide Teams sind daher unbedingt zum punkten verpflichtet.

Im Hinspiel unterlag Halle knapp mit 26:25. Lange sah man hier wie der Sieger aus. Bereits zur Halbzeit führten die Panther mit 14:11, allerdings konnten sie diesen Vorsprung nicht über die gesamte Spielzeit halten. Allein vier vergebene Strafwürfe in der zweiten Halbzeit waren am Ende für diese bittere Niederlage ausschlaggebend.

Bei den Gästen sind es vor allem zwei Spieler, die mit ihren Toren die Aufmerksamkeit von Halles Trainer Fabian Metzner haben. Zum einen ist das Rückraumspieler Vasil Mitevski, der mit 80 Toren fünftbester Torschütze der Liga  und Florian Folger, welcher  mit 76 Toren siebent bester Torschütze der Liga ist.

Die Hallenser sind voll motiviert und wollen unbedingt einen Heimsieg erspielen. Trainer Metzner wird definitiv Spielmacher Maximilian Haase fehlen.

 

Text: Olaf Thiele

Panther diesmal ohne Sieg in Freiberg

Mit viel Pech und einer Niederlage kehren die Panther des USV aus Freiberg zurück. Nach bravourösen Kampf mussten sich die USV-Männer mit 33:28 geschlagen geben. Von der ersten Minute an gab es einen offenen Schlagabtausch. Einen signifikanten Vorsprung konnte keine Mannschaft herausarbeiten. Viele Verwarnungen in der ersten Hälfte und die rote Karte für Paul Otto in der 20. Minute ließ die Stimmung in der Halle anheizen. Trotzdem konnten die USV Panther Paroli bieten und gingen zur Halbzeit mit einem Tor Rückstand in die Pause. Die zweite Hälfte startete ebenso. Pierre Sogalla konnte noch nicht wirklich auf Grund seiner Schulterverletzung seine Wurfgewalt einsetzen, aber insbesondere die Außenspieler Julius Conrad, Maximilian Gruszka und Kreisspieler Chris Thiele konnten ihre Tore beitragen, um die hallesche Mannschaft im Spiel zu halten. In der 45. Minute führten die Gastgeber nur mit einem Tor, doch nach einer anschließenden Zwei-Minuten-Strafe konnten die Freiberger sich erstmals mit 5 Toren absetzen. Diesen Vorsprung konnten die Panther nichts mehr entgegen setzen, zumal Max Haase in der 2. Halbzeit auf der Bank bleiben musste. Nach dem Spiel musste er sogar in die Notaufnahme, da er über Herzrasen und Schwindelgefühl klagte. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Mit Platz 9 in der Tabelle sind nun alle in der Pflicht, die verbleibenden 10 Spiele so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Am 3. Februar steht wieder ein Heimspiel gegen den HSV Apolda auf dem Plan. Hier ist ein Sieg ein Muss, bevor es erst am 25.02. 2018 mit dem Rückspiel gegen den LVB Leipzig weitergeht. Zeit genug, um die Mannschaft für den Endspurt in der Saison fit zu machen.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Sogalla 1, Haase 1/1, Bernhardt 2, Wagner 1, Otto, Gruszka 6, Conrad 5, Grauert 2, Thiele 5/2, John 5,

 

USV Handballer mit bitterer Heimniederlage

Für die Oberliga Handballer des USV Halle setzte es am vergangenen Samstag im Punktspiel gegen den NHV Concordia Delitzsch eine bittere und deutliche Niederlage. Mit 25:34 war es die höchste Niederlage in der laufenden Saison für die Panther und zugleich auch das sechste verlorene Heimspiel in der Hallenhandballsaison 2017/18. Mit nun 14:16 Punkten und einem achten Tabellenplatz, bleiben sie allerdings weiterhin im Mittelfeld der Liga.

Nur in den ersten fünf Minuten waren die Hallenser auf Augenhöhe mit den Gästen als erst Robin John den 1:1 Ausgleichstreffer und kurz danach Paul Otto zum 2:2 erzielten. Nach sechs Minuten ohne Torerfolg für Halle, lagen die Gäste mit 2:5 in Führung. Hier war es vor allem Delitzsch’s Spielmacher Sascha Meiner, welcher am Ende mit elf Treffern erfolgreich war, der sich immer wieder gegen die Hallenser Abwehrreihe durchsetzen konnte. Bei den Hallensern sollte an diesem Tag einfach nichts gelingen. Gegen die starke Abwehrarbeit der Gäste fand man keine Lösung. Tore konnten nur durch Einzelaktionen erzielt werden und Halles Außenspieler, die noch in der Vorwoche die spielentscheidenden Treffer erzielten, blieben erfolglos. Kurz vor dem Seitenwechsel – als Delitzsch bereits mit 9:17 in Führung lag, konnte Chris Thiele seinen vierten Strafwurf sicher 10:17 verwandeln und kurz darauf traf Paul Otto zum 11:17 Halbzeitstand.

Halle startete in Unterzahl in die zweite Halbzeit, die von den Gästen gleich genutzt werden konnte, um die Führung wieder bis auf sieben Tore zum 14:21 auszubauen. Auch wenn nun Halles Torhüter Luchien Zwiers besser ins Spiel fand, die Abwehr nun besser stand, konnte man dennoch aus den abgefangenen Bällen kein Kapital schlagen. Die Gäste, welche oft leicht im 1 gegen 1 die Hallenser Abwehr überwinden konnten, vergrößerten ihren Vorsprung Tor um Tor. In der 58. Minute waren es beim Stand von 23:33 ganze 10 Tore Vorsprung. Am Ende mussten sich die Panther deutlich mit 25:34 geschlagen geben.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak 1, Sogalla 5, Bernhardt 3, Wagner 2/2, Otto 4, Gruszka 1, Conrad, Grauert, Thiele 5/5, John 4,

 

Text: Olaf Thiele

USV Handballer mit geglücktem Rückrundenstart

Einen starken Auftritt zeigten Halles Handballmänner vom USV zum Beginn der Rückrunde. Mit 27:32 konnten sie beim HV RW Staßfurt zwei weitere wichtige Punkte erbeuten. Auch durch den guten Auftritt in der Vorwoche beim 22:27 Auswärtssieg in Plauen, klettern die Panther in der Tabelle nun auf den siebenten Platz.

Den ersten Treffer im Spiel erzielte Halles Jungstar Julius Conrad von der Außenposition. Dem Gastgeber gelang durch Nils Hähnel der Ausgleich. Durch ein Tor von Paul Otto, welcher an diesem Tage mit neun Toren erfolgreichster Hallenser Werfer wurde, gingen die Panther erneut in Führung. Lediglich einmal beim Stand von 4:3 konnte der Gastgeber die Führung kurzzeitig übernehmen. Otto bescherte schnell wieder den Ausgleich und zwei Tore von der linken Außenposition durch Maximilian Gruszka brachten die Männer um Trainer Fabian Metzner nun in die Führungsposition. Tor um Tor bauten die Hallenser nun ihre Führung aus. Neben einer starken Abwehr, war es ganz besonders Luchien Zwiers, der mit seinen Paraden dem Team den Rücken stärkte. Durch Tore von Otto, einem verwandelten Strafwurf von Thiele, zwei Treffer von Spielmacher Robin John und einem erneuten Treffer von Gruszka war nun bereits eine 8:16 Vorentscheidung gefallen. Die Seiten wurden beim Stand von 11:16 gewechselt.

Auch in der zweiten Spielhälfte ließen Halles Handballer keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Die Staßfurter um ihren neuen Trainer Sven Liesegang, fanden kein Mittel gegen die gut agierende Hallenser Abwehrreihe. Und auch im Angriff lief es für die Panther sehr gut. Beide Außenspieler trafen nach Belieben. Robin John  konnte mit platzierten Würfen, durch die löchrige Staßfurter Abwehr, fünf Tore erzielen. In der 50. Spielminute lagen die Hallenser mit 20:27 uneinholbar in Führung. In der Schlussphase nahm Halle dann etwas das Tempo zurück. Am Ende feierten die USV Halle Panther einen deutlichen 27:32 Auswärtssieg.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak, Sogalla, Bernhardt 3, Wagner, Otto 9, Gruszka 7, Conrad 6, Grauert, Thiele 2/2, John 5,

Text: Olaf Thiele

Panther erbeuten auswärts wichtige Punkte

Mit einer überragenden mannschaftlichen Leistung konnten Halles Handballmänner beim HC Einheit Plauen zwei wichtige Punkte erspielen. Nach fünf Niederlagen in Folge überzeugten sie nun beim 22:27 Auswärtssieg und beenden so die Hinrunde in der Mitteldeutschen Oberliga mit einem achten Tabellenplatz.

Von Beginn an war das Team um Trainer Fabian Metzner hellwach und konnte durch Julius Conrad in der zweiten Spielminute mit 0:1 in Führung gehen. Lediglich beim Stand 2:1 und 3:2 musste man den Gastgeber kurzzeitig die Führung überlassen. Die Hallenser nahmen von Beginn an im Angriff ihren Torhüter aus dem Tor und konnten so mit sieben Feldspielern angreifen. Dies funktionierte sehr gut. In der zwanzigsten Spielminute war es dann erneut Conrad, der mit seinem zweiten Treffer von insgesamt fünf zur 6:7 Führung für die Panther traf. Diese gaben sie bis zum Spielende nun auch nicht mehr her. Nachdem bereits Thiele in der sechszehnten Spielminute bei einem Strafwurf am gegnerischen Torhüter scheiterte, war es in der siebenundzwanzigsten Minute Mannschaftkapitän Robert Wagner, welcher einen erneuten Strafwurf nicht verwandeln konnte. Im nächsten Angriff allerdings konnte dann Paul Otto seinen dritten von insgesamt sechs Treffern zur 8:11 Führung erzielen. Maximilian Gruszka traf kurz vor dem Seitenwechsel zum 9:12 und Torhüter Luchien Zwiers parierte mit dem Halbzeitpfiff erneut einen Strafwurf der Gastgeber. So wurden die Seiten beim Stand von 9:12 für den USV Halle gewechselt.

Sofort nach Wiederanpfiff traf Chris Thiele mit seinem dritten Treffer zur 9:13 Führung. Durch jeweils ein Tor von Gruszka, Sogalla und Otto verteidigten die Panther so ihre Vier-Tore-Führung. In der zweiundvierzigsten Spielminute erhielt dann Plauens Rückraumspieler Marc Multhauf nach einem Foul eine Zeitstrafe. Seinen Unmut über diese Entscheidung ließ er an den Schiedsrichtern aus und erhielt hierfür die Rote Karte und sofort auch noch die Blaue Karte, welche eine Spielsperre mit sich zieht. So schwächten sich die Plauener mit dem Verlust ihres besten Mannes nun erst recht. Conrad erzielte im Anschluss den Treffer zum 16:21 und mit nun fünf Toren Vorsprung konnten die Hallenser beruhigt in die Schlussphase des Spieles gehen. Hier ließen die Panther nun nichts mehr anbrennen und mit dem Schlusspfiff war es erneut Julius Conrad, der mit seinem Treffer den 22:27 Endstand besiegelte.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak, Sogalla 6, Wagner, Otto 6, Gruszka 3, Conrad 5, Grauert 2, Thiele 3/1, John 2,

 

Text: Olaf Thiele

Panther im Derby unterlegen

Im letzten Punktspiel des Jahres unterlagen die Handballer vom USV Halle der HG 85 Köthen mit 26:33. Durch die erneute Niederlage überwintern sie nun mit 10:14 auf den neunten Tabellenplatz. Auch wenn das Teilnehmerfeld der Mitteldeutschen Oberliga dicht beisammen liegt, zum Platz vier fehlen Halle nur drei Punkte, so sind es bis zum ersten Abstiegslatz auch nur zwei Punkte Differenz für die Panther.

Die gut besuchte Partie in der Universitätssporthalle Selkestraße begann mit dem Führungstreffer für Halle durch Chris Thiele. Dass dies die einzige Führung für Halle bleiben sollte, ahnte noch niemand. Die Gäste konnten im Gegenzug ausgleichen und kurz darauf sogar die Führung übernehmen. Die erste unschöne Aktion im Spiel erfolgte bereits in der dritten Spielminute. Jan Bernhardt ging nach dem 2:2 Ausgleichstreffer zu Boden und musste minutenlang behandelt werden. Den unfairen Schlag in das Gesicht durch Martin Lux übersahen die Schiedsrichter leider. In der nächsten Angriffsaktion ging dann Julius Conrad nach einem Schlag in Gesicht zu Boden, dieses Mal jedoch mit harter Konsequenz. Lukas Krug erhielt direkt die rote Karte und konnte fortan nicht mehr mitwirken. Conrad erzielte mit einem schönen Treffer von der Außenposition den 3:3 Ausgleich und kurze Zeit später war es erneut Thiele, der den 4:4 Ausgleichtreffer warf. Nun allerdings übernahmen die Gäste das Geschehen und erzielten drei Tore in Folge zum 4:7. Nach dreizehn Spielminuten hatten die Köthener bereits eine beachtliche 5:9 Führung erspielt, doch die Panther kämpften sich erneut ran. Nachdem Spielmacher Robin John in der 17. Spielminute mit seinem ersten Saisontreffer, nach langer Verletzungspause, zum 9:10 traf, konnte Jan Bernhardt seinen vierten Treffer zum 10:10 Ausgleich erzielen. Doch wieder waren es nun die Gäste, die drei Tore in Folge erzielten. Nach einer rüden Abwehraktion von Paul Otto gegen Tom Groll bekam auch Otto die rote Karte. Nach der 12:16 Führung für Köthen, konnten die Hallenser bis zum Seitenwechsel noch zwei Tore zum 14:16 erzielen.

Nach einem verwandelten Strafwurf von Thiele, gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zum 15:16, keimte nun die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Diese Hoffnung machten die Köthener durch drei Tore in Folge schnell zunichte. Halles Trainer Fabian Metzner hatte zur Verstärkung seines ersatzgeschwächten Teams Tom-Eric Schepputt aus der zweiten Mannschaft mit ins Team beordert. Dieser bekam nun seine Einsatzzeiten und konnte auch schnell seinen ersten Treffer für sein Team zum 18:20 Anschluss feiern. In der 44. Spielminute erzielte er sein zweites Tor zum 22:22 Ausgleich. Einen Moment schien es, als könnten nun die Panther das Spiel drehen. Die zahlreichen Fans beider Mannschaften sorgten für eine tolle Atmosphäre. Lautstark unterstützten sie ihre Mannschaften. Doch nach einer Zeitstrafe gegen Bernhardt, konnten die Köthener nun wieder mit drei Toren in Führung gehen. Trotz Anschlusstreffer von Robin John zum 23:25, bescherten Robert Lux und Steven Just mit ihren Toren die vorentscheidende 23:28 Führung. Halle versuchte es nun noch mit einer offenen Deckungsvariante. Am Ende unterlagen die Panther der HG 85 Köthen recht deutlich.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Schepputt 2,Kosak, Sogalla 2, Bernhardt 6, Wagner, Otto, Gruszka 2, John 4, Conrad 3, Grauert, Thiele 7/3,

Text: Olaf Thiele

 

Die USV Halle Panther wünschen allen Sponsoren, Partnern, Unterstützern und Fans ein frohes Weihnachtsfest – jetzt schon verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr 2018! Wir sagen DANKE für die bisherige Unterstützung. In der Rückrunde möchte die Mannschaft zeigen, dass wir nicht nur in die Spitze der MOL gehören, sondern auch attraktiven Handball spielen. Dazu gehören Aggressivität und Angriffslust auf dem Handball-Spielfeld. Unsere Spiele und unser Auftreten sollen natürlich den fairen und spannenden Wettkampf und gegenseitigen Respekt fördern – insbesondere in Hinblick auf die gegenwärtigen Geschehnisse und Entwicklungen in der Weltpolitik. In diesem Sinne eine friedliche und ruhige Weihnachtszeit!

Wie sehen uns zu den Auswärtsspielen und am 20.01.2018 zum Heimspiel!

Lokomotive aus Pirna überrollt Panther

Unter die Räder wollten die Panther am vergangenen Samstag nicht kommen. Nach 4 Niederlagen in Folge sollte wieder ein Heimsieg für Stimmung und natürlich Punkte auf dem Liga-Konto sorgen. Entsprechend motiviert war die Mannschaft, zumal erstmalig alle Spieler auf der Bank Platz nehmen konnten und somit die  notwendige Unterstützung lieferten. Allerdings begann die Partie zäh und ein erster Treffer gelang erst in der 7. Minute durch Felix Grauert. Nach einer weiterlesen

Panther bleiben am Ende im Alligatorensumpf stecken

Die Devise vor dem Spiel in Aschersleben war klar. Auf Grund der Verletzungen von Pierre Sogalla, welcher an einem Bänderriss am Fußgelenk laboriert und Kapitän Robert Wagner mit einem Muskelfaserriss in der Wade, fehlten jeweils ein wichtiger Spieler im Angriff sowie in der Abwehr. Trainer Fabian Metzner musste auf Plan C zurück greifen. Nach den letzten verlorenen Spielen bestand durchaus die Chance, dass dieser Plan aufgeht. Aber mit einem schnellen 3:0 Rückstand begann die Partie, welche die USV-Männer allerdings ausgleichen konnten. Kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten im Angriff und Abwehr führten wieder zu einer 3-Tore-Führung der Gastgeber. Dies kostete natürlich viel Kraft. Unter den Gästezuschauern befanden sich mehr verletzte Spieler als Spieler auf der Auswechselbank. Hoffnung auf eine starke 2. Halbzeit keimte aber zur Pause auf, da die USV-Panther nur mit einem Tor Rückstand in die Pause gingen.

In der 2. Hälfte konnten die Hallenser zwar öfter den Rückstand von zwischenzeitlich wiederum 3 Toren verkürzen, schafften es aber leider nicht, in den entscheidenden Momenten konsequenter zu sein und den Ausgleich zu erzielen. Beim 18:17 und 22:21 scheiterte man an den eigenen Schwächen. Ein Gleichstand hätte eventuell einen anderen Spielverlauf nach sich gezogen, zumal die Ascherslebener Alligatoren eine rote Karte in Kauf nehmen mussten. So fand der Ball nach gut herausgespielten Kontern nicht das Netz, sondern den Torhüter, welcher wieder warm geworfen wurde. Überzahlspiel wurde mehrfach kläglich aus der Hand gegeben. Selbst die sehr gute Leistung von Helmut Feger im Hallenser Tor, welcher nur 25 Treffer zuließ, brachte nicht genügend Vertrauen und Selbstbewusstsein, um die reichlichen Wurfmöglichkeiten zu verwandeln.

So bleibt der Blick auf die Tabelle. Von Platz 4 bis 12 sind alle Mannschaften zusammen gerückt. Am nächsten Wochenende findet zu Hause das Heimspiel gegen Pirna statt. Hier wollen die USV-Männer wieder punkten. 3 Niederlagen in Folge sind für die Panther eine Herausforderung, der Hunger nach Erfolg sollte am nächsten Samstag wieder groß genug sein.

Feger, Zwiers,

Kosak, Bernhardt 5, Otto 2, Gruszka 2, Conrad 2, Grauert 1, Thiele 6/4, Haase 3

Text: Torsten Kamenz

 

Panther in 2. Halbzeit ohne Biss

Die USV Halle Panther unterlagen am Samstagabend vor heimischen Publikum dem HC Elbflorenz Dresden II mit 22:27. Mit dem erneuten Doppelpunktverlust belegen sie nun mit 10:8 Punkten den vierten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga.

Mit dem schnellen Führungstreffer im ersten Angriff durch Jan Bernhardt startet die Partie. Bis zur vierten Minute dauerte es, ehe Halle den zweiten Treffer erzielen konnte. Zuvor waren die Gäste bereits zweimal erfolgreich. Durch Treffer von Bernhardt und Conrad gingen die Panther mit 4:2 in Führung, allerding schlichen sich immer wieder technische Fehler ein und so glichen die Gäste schnell wieder aus. Die Führung wechselt nun immer wieder zwischen beiden Teams bis zum 9:9 in der 20. Spielminute. Innerhalb von drei Minuten  drehten jetzt die Hallenser das Spiel für sich. Durch je einen Treffer von Maximilian Gruszka, Pierre Sogalla, Chris Thiele und erneut Julius Conrad ging man mit 13:9 in Führung. Kurz nachdem Bernhardt zum 14:10 traf, kassierte er in der nächsten Abwehraktion die erste Zeitstrafe im Spiel. Chris Thiele konnte den ersten Strafwurf für sein Team sicher zum 15:11 verwandeln und Spielmacher Maximilian Haase erzielte mit seinem dritten Treffer den 16:11 Pausenstand.

Mit einem sichergeglaubten Vorsprung startete man in die zweite Spielhälfte. Die Hallenser, welche in dieser Saison immer einen guten Start in Halbzeit zwei hinlegten, fanden nun allerdings nicht so gut ins Spiel. Der erste Treffer gelang erst nach drei Spielminuten, durch einen erneut verwandelten Strafwurf von Thiele. Sogallas Treffer zum 18:14 in der 35. Spielminute sollte dann vorerst das letzte Tor für Halle sein. Mit drei Toren in Folge konnten die Gäste ihren Rückstand aufholen. Trainer Fabian Metzner reagierte nun mit einer Auszeit. Nach einem verwandelten Strafwurf durch Haase, konnte Dresden erneut zwei Treffer in Folge erzielen und so gelang ihnen erstmals in Halbzeit zwei der Ausgleich zum 19:19. Die Probleme der Hallenser wurden immer offensichtlicher. Reihenweise wurden unvorbereitet und eigensinnig die Bälle aufs gegnerische Tor geworfen, die so zur leichten Beute des Torhüters wurden. Gegen die robuste Abwehr der Dresdener fand man kein Mittel. In der 49. Spielminute übernahmen nun die Gäste so die Führung und sollten diese bis zum Ende auch nicht mehr abgeben. Kurz vor Spielende verletzte sich dann auch noch Pierre Sogalla am Fuß. Wir hoffen, dass diese Verletzung nicht zum längeren Ausfall des Hallenser Torjägers wird. Mit 22:27 mussten die USV Halle Panther am Ende eine bittere Niederlage hinnehmen.

Es spielten:

Feger, Zwiers,

Kosak, Sogalla 6, Bernhardt 3, Wagner, Otto 1, Gruszka 2, Conrad 2, Grauert 1, Thiele 3/2, Haase 4

Text: Olaf Thiele

Jeder Sprung zu kurz, trotzdem Platz 3

Ein bemerkenswerter Spieltag liegt hinter uns. Die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte konnten diesmal punkten und überraschten mit beachtlichen Erfolgen. Die Panther des USV mussten eine derbe Niederlage beim Tabellenschlusslicht in Glauchau hinnehmen, verteidigen aber Platz 3 in der Liga. Es gibt Spiele, in denen nicht viel zusammen passt. Erstmalig in dieser Saison mussten die Panther erfahren, keine wirkliche Chance auf Beute zu haben. Von Beginn an lief man den Glauchauer Spielern hinterher. Weder im Angriff noch in der Abwehr kamen nennenswerte Aktionen zu Stande. weiterlesen