Spielberichte

Unglückliche Niederlage

Die USV Halle Panther gingen am vergangen Samstag nach tollem Spiel leider leer aus. Beim drittplatzierten HC Burgenland unterlag man am Ende mit 30:29 denkbar knapp.

Die Partie begann für die Hallenser richtig gut. Chris Heyer konnte schnell die 0:1 Führung erzielen, Maximilian Haase traf zur 1:2 Führung, kurz darauf war es Chris Thiele, der zum 2:3 traf und Nicolas Berends zum 2:4. Bis zur zehnten Spielminute waren es die Panther, die immer wieder die Führung vorlegten. Zwischen der elften und dreizehnten Spielminute war es dann der Burgenländer Jan Schindler, der mit drei Treffern in Folge die Führung für sein Team erzielte. Fortan legten nun die Hausherren vor. In der 25. Spielminute war es Felix Grauert, der mit seinem Treffer zum 14:14 das Spiel wieder ausgleichen konnten. Chris Heyer konnten in der 27. Spielminute seinen dritten Strafwurf zum 15:15 Ausgleich verwandeln. Der Gastgeber wiederum erzielte kurz vorm Seitenwechsel, ebenfalls durch einen Strafwurf, die 16:15 Halbzeitführung.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte konnten die Burgenländer schnell zum 17:15 treffen. Durch je ein Tor von Suchanke, Grauert und Gruszka waren die Hallenser nach drei Minuten aber wieder ran und konnten so zum 18:18 ausgleichen. Leider machte sich nun die schlechte Chancenverwertung der Hallenser immer mehr bemerkbar, bereits in der ersten Spielhälfte ließ man reihenweise Torchancen ungenutzt oder traf mehrmals nur den Pfosten. Eine doppelte Unterzahl konnten die Hallenser ohne Gegentor gut überstehen. Das Schiedsrichtergespann Frank Meyer und Ralf Petzold zog sich mit ihren Entscheidungen nun immer öfter den Unmut der zahlreich mitgereisten Hallenser Fans zu. Von der Spielminute 37. bis 47. war es Chris Thiele, der mit drei Treffern sein Team im Spiel hielt und den erneuten Ausgleich zum 23:23 erzielte. Nach einer Auszeit für den HC Burgenland, konnten diese wieder den Führungstreffer erzielen, aber durch seinen dritten Treffer gelang Nicolas Berends der  24:24 Ausgleich. In der 50. Spielminute traf dann Patrick Baum (4) zum ersten mal. Der Gastgeber erhielt nun auch seine erste Zeitstrafe im Spiel, als der ausgewechselte Torhüter Galia unberechtigt das Spielfeld betrat. Eine erneute Zeitstrafe gegen Halle konnten die Burgenländer nun gut nutzen und zogen mit vier Toren bis zum Stand von 29:25 davon. Mit einer offensiven Deckung versuchten die Hallenser nun die letzten drei Minuten nochmal das Spiel zu drehen und dies sollte sogar teilweise gelingen. Patrick Baum übernahm nun die Verantwortung und konnte noch drei Treffer erzielen. Am Ende reichte es aber nur noch zum 30:29 Anschluss für die Hallenser.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 7/3, Wagner, Gruszka 3, Baum 4, Conrad 2, Thiele 5, Berends 3, Grauert 2, Haase 2, Suchanke 1, Sogalla,

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther können Alligatoren zähmen

Die USV Halle Panther konnten am Sonntagnachmittag ihr Punktspiel in der Mitteldeutschen Handball Oberliga gegen den HC Aschersleben Alligators mit 26:24 gewinnen. Mit dem erneuten Doppelpunktgewinn verschaffen sie sich weiter Luft im Abstiegskampf. Mit nun 17:23 Punkten belegen sie den zehnten Tabellenplatz. Der HC Aschersleben belegt mit 22:20 den sechsten Tabellenplatz.

Den ersten Treffer im Spiel konnten die Gäste aus Aschersleben setzen, ehe der ehemalige Ascherslebener Spieler, Nicolas Berends, den 1:1 Ausgleich erzielte. Erneut traf Pit Seifert zur Gästeführung und für Halle konnte Chris Thiele zum 2:2 treffen. Bis zur neunten Spielminute dauert es, ehe die Panther erstmals in Führung gehen konnten. Maximilian Gruszka konnte mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern die 4:3 Führung erzielen. Schon jetzt schenkten sich beide Teams nichts und es wurde um jeden Ball hart gekämpft. Trotz der harten Gangart, hielten sich die Strafzeiten, zwei für Halle und drei für Aschersleben, in Grenzen. Die Panther konnten ihre Führung bis zum Seitenwechsel verteidigen, allerdings verpassten sie es, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen – zwei Strafwürfe konnten nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden. Beim Stand von 12:11 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Panther einen glänzenden Start. Durch jeweils einen Treffer von Gruszka, Berends und Heyer baute man innerhalb von drei Minuten die Führung auf 15:11 auf. Leider wurde man zu leichtsinnig und vergab nun gleich mehrere Chancen hintereinander. In der 39. Spielminute waren die Alligators wieder ran und konnten zum 15:15 ausgleichen. Weitere zwei Minuten später gelang ihnen der Führungstreffer zum 16:17 und zum 16:18. Nach einer Zeitstrafe gegen den Ascherslebener Abwehrchef Frank Seifert, kam nun Halle wieder besser ins Spiel und lag in der 49. Spielminute mit 22:19 in Führung. Aber die Alligators gaben nicht auf und kämpften ebenfalls um jeden Ball. Sie konnten nun ihrerseits drei Treffer in Folge erzielen und somit war das Spiel wieder ausgeglichen beim Stand von 22:22. Nach dem erneuten Führungstreffer für Halle durch ihren Spielmacher Maximilian Haase zum 23:22 verletzte sich dieser bei einer Abwehraktion und konnte fortan nicht mehr mitwirken. Aber auch die Gäste mussten einen herben Verlust hinnehmen. Frank Seifert musste nach einem Zusammenprall mit Chris Heyer mit einer Platzwunde am Kopf das Spielende von der Bank aus beobachten.  Nach dem Ausgleichstreffer für Aschersleben zum 23:23 konnte erst Patrick Baum und dann Paul Kosak ihre Würfe im gegnerischen Tor unterbringen. Beim Stand von 25:23 in der 59. Spielminute hatten die Gäste die Chance mit einem Strafwurf das Spiel zu verkürzen, aber Carsten Kommoß scheiterte am Hallenser Torhüter Helmut Feger. Felix Grauert traf zum 26:23 und besiegelte so den Hallenser Sieg, auch wenn die Gäste mit dem Abpfiff zum 26:24 nochmals treffen konnten.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 1, Kosak 2, Haase 5, Wagner, Gruszka 3, Thiele 3, Conrad, Suchanke, Berends 6, Baum 3, Streuber, Heyer 3/1

 

Text: Olaf Thiele

 

Verdienter Auswärtssieg in Oebisfelde

Für beide Mannschaften ging es am Wochenende in Oebisfelde um viel. Ein Sieg oder eine Niederlage könnten durchaus richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Saison sein. Nur ein Punkt trennte beide Mannschaften. Mit einem 29:31 Sieg konnten die Panther endlich wieder die Abstiegsränge verlassen und finden sich auf Platz 10 wieder. Nicht nur der Sprung der Panther in der Tabelle war wichtig, sondern auch der direkte Vergleich. Im Hinspiel verloren die USV-Männer in Halle mit einem Tor, um so relevanter wird vielleicht der Sieg mit 2 Toren am Ende der Saison sein.  Chris Heyer war auch dieses Mal wieder der Top-Torschütze des Spiels. Allein 14 Treffer, davon vier verwandelte Strafwürfe, standen am Ende für ihn auf dem Spielbericht.

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hausherren und konnte durch ihren besten Werfer Michael Meichsner (8) die Führung im Spiel übernehmen. Die Hallenser dagegen konnten ihre gut herausgespielten Torchancen anfänglich nicht nutzen. Gute Paraden von Torhüter Helmut Feger, brachten die Hallenser immer wieder schnell in Ballbesitz. Nach drei Treffern von Heyer, und jeweils einem von Maximilian Haase und Julius Conrad, konnte dann Chris Thiele in der vierzehnten Spielminute zum 7:7 ausgleichen. Maximilian Gruszka brachte dann nach fünfzehn Spielminuten mit seinem ersten von insgesamt fünf Treffern sein Team mit 8:9 erstmals in Führung. Nikolas Berends traf kurze Zeit später sogar zur zwei Tore Führung zum 9:11. Aber die Oebisfelder blieben dran und konnten drei Treffer in Folge zur erneuten 12:11 Führung erzielen. Gruszka traf zum 12:12 und zwei Treffer von Thiele brachten die Panther nun mit 12:14 in Führung. Diese nahmen die Männer um Trainerin Ines Seidler mit in die Halbzeitpause beim Stand von 16:18.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Spielhälfte gelangen dem Gastgeber zum erneuten 18:18 Ausgleich. Heyer, Baum und Gruszka brachten in Folge ihr Team innerhalb von zwei Minuten mit drei Toren in Führung. Der Gastgeber hielt immer wieder dagegen, auch sie wollten unbedingt die Punkte aus dieser brisanten Partie sichern. Nun bestimmten aber die Hallenser das Spielgeschehen und blieben mit zwei Toren immer in Front. Zehn Minuten vor Spielende wechselte dann Ines Seidler die Torleute und Franz Flemming konnte auch gleich gut im Tor parieren und brachte so nochmal neuen Schwung ins Spiel. In der 55. Spielminute waren die Panther nun mit 26:30 in Führung und wollten diese auch nicht mehr aus der Hand geben. Am Ende gewannen sie nicht unverdient mit 29:31 und sichersten sich so zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber, Kosak, Heyer 14/4, Wagner, Gruszka 5, Baum 1, Conrad 1, Thiele 3, Berends 3, Grauert, Haase 4, Suchanke,

 

 

Text: Olaf Thiele

 

 

 

Unglückliche Niederlage für die Panther

Die USV Halle Panther stehen nach der unglücklichen 28:30 Niederlage gegen den NHV Concordia Delitzsch wieder in der Abstiegszone der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit 13:23 Punkten belegen sie den zwölften Tabellenplatz. Nun heißt es in der zweiwöchigen Winterpause neue Kräfte zu sammeln, um in den verbleibenden acht Spielen die notwendigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln zu können.

Auch für die Begegnung gegen den NHV Concordia Delitzsch hatten sich Halles Handballer viel vorgenommen. Man wollte unbedingt punkten, um weiter ins Mittelfeld vorrücken zu können, auch wollte man mit einem Sieg Robin John gebührend aus dem Team verabschieden. Dieser bestritt sein letztes Spiel für die USV Halle Panther, da er fortan sein Studium in Köln bestreitet. John wollte sich nochmals gut präsentieren und konnte unter dem Jubel zahlreichen Fans auch das erste Tor im Spiel erzielen. Drei Strafwürfe für Halle, die Chris Heyer sicher verwandeln konnte, brachten die Panther mit 4:1 in Führung. In der zehnten Spielminute war das Spiel dann wieder offen beim Stand von 5:5. Sehr ausgeglichen verlief dann der Rest der ersten Halbzeit bis zur 29. Spielminute. Beim Stand von 15:14 gelang dann John sein dritter Treffer zum 16:14 und Julius Conrad konnte per Kontertor mit dem Halbzeitpfiff zum 17:14 einnetzen.

Mit dieser sicheren drei Tore Führung ging es in die zweite Spielhälfte, die Chris Heyer mit seinem siebenten verwandelten Strafwurf zum 18:14 eröffnete. Nach vier gespielten Minuten kam dann jedoch die Wende im Spiel. Innerhalb von acht Spielminuten schafften die Gäste den Ausgleich zum 21:21 und gingen auch erstmals in Führung. Mit einer Serie von 2:9 Toren konnten sie nun die Oberhand im Spiel übernehmen. Den Hallensern gelang im Angriff nichts mehr. Keiner übernahm mehr Verantwortung und der Ball wurde reihenweise leichtfertig aus der Hand gegeben. Nach dem 23:25 Anschlusstreffer nahm Halles Trainerin Ines Seidler ihre Auszeit, welche im Anschluss auch gleich Wirkung zeigte, denn zwei erneute Treffer von Heyer brachten den 25:25 Ausgleich. Robin John konnte mit seinem vierten und letzten Treffer sein Team mit 26:25 in Führung bringen. Dies brachte für die letzten neun Spielminuten die Hoffnung auf den Doppelpunktgewinn aber Delitzsch konnte gegenhalten. Erneut erzielten sie drei Tore in Folge und gingen so mit 26:28 in Führung. Nicolas Behrends konnte zwei Minuten vor Spielende mit seinem sechsten Treffer zum 28:29 Anschluss treffen. Delitzsch erfolgreichster Torschütze an diesem Tage war Danny Trodler und dieser war es dann auch, der mit seinem neunten Treffer die Entscheidung im Spiel erzielte. Mit 28:30 unterlagen die USV Halle Panther.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber, Kosak 1, Heyer 12/9, Wagner 1, Gruszka, John 4, Baum 1, Conrad 2, Thiele, Berends 6, Grauert, Haase 1,

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther dominieren in Jena

Mit einem deutlichen 33:29 Erfolg über den HBV Jena, sichern sich die USV Halle Panther zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Mit dem ersten Auswärtssieg dieser Saison, beschenkte das Team auch gleichzeitig ihren verletzten Mannschaftskollegen und jetzigem Co. Trainer Jan Bernhardt zu seinem 30. Geburtstag an diesem Tag. Die Hallenser liegen nun mit 13:21 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Punktgleich mit dem HBV Jena und dem HSV Apolda aber mit dem Vorteil das man im direkten Vergleich vor diesen Mannschaften liegt.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren um Florian Folger (6), der als erfolgreichster Torschütze gleich den ersten Treffer setzte. Nach einer 2:0 Führung konnte in der fünften Spielminute dann Chris Heyer (11) den ersten Treffer für die Panther erzielen. Die Jenaer behielten ganze zehn Minuten die Oberhand im Spiel. Nach einem vergebenen Strafwurf durch den HBV, nutzten die Hallenser nun ihr Chance und konnten durch den ersten Treffer von Nicolas Berends zum 5:5 ausgleichen. Zwar gingen die Hausherren noch einmal in Führung, aber der erste Treffer von insgesamt drei von Chris Thiele verschaffte erneut den Ausgleich zum 6:6. Nun war es Julius Conrad der mit seinem ersten Treffer von insgesamt sechs die Hallenser Führung erzielte und diese sollten die Panther auch bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand geben. Tor um Tor bauten sie nun ihre Führung aus und Tobias Suchanke traf in der 25. Spielminute zum 9:13. Die Seiten wurden dann beim Stand von 12:15 gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Hallenser gleich die beiden ersten Treffer erzielen und lagen mit einer beachtlichen fünf-Tore-Führung in Front. Der Gastgeber agierte nun allerdings immer offensiver in der Abwehr und versuchte den Spielfluss der Hallenser beizeiten zu stoppen. Im Angriff gelangen den Jenaern nun auch immer wieder leichte Treffer. In der 48. Spielminute waren die HBV Männer wieder bis auf einen Treffer beim Stand 22:23 an den Hallenseren ran. Trainerin Ines Seidler reagierte und wechselte die Torleute aus. Fortan stand Franz Flemming im Hallenser Tor und konnte sich auch sofort mit einer guten Parade ins Spiel einbringen. Innerhalb von vier Minuten verschafften sich die Hallenser wieder eine vier-Tore-Führung. Diese gab man dann nicht wieder aus der Hand und konnte sich mit einem wichtigen Doppelpunktgewinn – beim Stand von 29:33 – auf die Heimreise begeben.

Dieser Schwung muss nun im Spiel gegen Delitzsch am kommenden Wochenende mitgenommen werden. Diese Partie birgt eine Menge Sprengstoff. Die Panther kassierten im Hinspiel eine sehr hohe Niederlage und dies will man natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Außerdem ist es das letzte Panther-Spiel  für Aufbauspieler Robin John, welcher im März schon in Köln sein wird, um sein Studium fortzusetzen. Er und Patrick Baum sind ehemalige Spieler aus Delitzsch. Vor heimischer Kulisse möchte man natürlich noch einmal richtig aufdrehen und die nächsten zwei Punkte für die USV Panther sichern.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber 1, Kosak, Heyer 11/2, Suchanke 1, Wagner, Gruszka 3, John 1, Baum 1, Conrad 6,

Thiele 3, Berends 6, Grauert,

 

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther verlieren Derby

Im Derby gegen die HG 85 Köthen mussten Halles Handballer am Samstagabend eine bittere 27:30 Niederlage hinnehmen. Der erhoffte Befreiungsschlag im ersten Heimspiel des Jahres blieb damit aus. Mit 11:21 Punkten rangieren sie weiterhin auf dem zwölften Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handballoberliga.

Die Gäste erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten schnell den ersten Treffer erzielen. Bereits nach elf Spielminuten hatten sie sich eine 3:6 Führung erspielen können. Halle hatte bis dahin allerdings eine Reihe von guten Torchancen ausgelassen und auch zwei Strafwürfe nicht verwandeln können. Ines Seidler reagierte mit ihrer ersten Auszeit, welche im Anschluss auch seine Wirkung zeigte. Zwei Tore durch Spielmacher Maximilian Haase und einem Treffer von Maximilian Gruszka brachten den 6:6 Ausgleich. Die erste Führung für die Panther konnte dann Julius Conrad erzielen. Durch zwei Treffer von Haase in Folge, waren die Panther in der zwanzigsten Spielminute nun mit 11:9 in Führung. Durch leichtfertige Chancenvergabe gelang es ihnen leider nicht, in dieser Phase den Vorsprung weiter auszubauen, auch weil der dritte Strafwurf für Halle nicht den Weg ins gegnerische Tor fand. Zum Glück konnte in der eigenen Abwehr, durch glänzende Paraden von Helmut Feger, das Spiel offen gestaltet werden. Vier Treffer in Folge brachten nun die Köthener wieder mit 12:14 in Führung. Fünf Minuten erzielten die Panther keinen Treffer. Erst nach einen Foul an Chris Thiele, verwandelte dieser selbst den ersten Strafwurf für Halle zum 13:14. Conrad gelang kurz darauf der Ausgleichstreffer zum 14:14, allerdings gelang dem Köthener Lukas Krug kurz vorm Pausenpfiff die 14:15 Führung.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte gelang den Gästen der erste Treffer, ehe Halles Neuzugang Nicolas Behrends sein erstes von insgesamt fünf Toren erzielte. Zwei Tore in Folge für Köthen und eine doppelte Zeitstrafe gegen Halle, brachte nun die Gäste mit 16:20 in Führung. Nach einer erneuten Auszeit durch Ines Seidler in der 46. Minute lag Halle mit 21:23 zurück. In den nächsten sechs Minuten konnten die Panther lediglich zwei Treffer erzielen, den Gästen hingegen gelangen fünf Treffer zur vorentscheiden 23:28 Führung. Diese gaben sie auch bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand und so gewann die HG 85 Köthen verdient mit 30:27.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Streuber, Kosak 1, Heyer 6, Suchanke, Haase 4, Wagner, Gruszka 1, John, Baum 1, Conrad 4,

Thiele 5/4, Berends 5,

  

Text: Olaf Thiele

 

 

Panther mit Überraschungssieg

Den USV Halle Panthern gelingt im letzten Punktspiel des Jahres 2018 ein wichtiger Sieg. Mit 27:25 bezwingen sie den Tabellenzweiten SV 04 Plauen-Oberlosa vor toller heimischer Kulisse am dritten Advent.

Den Panthern gelang ein grandioser Start ins Spiel, nach sechs gespielten Minuten führten sie mit 5:0. Dreimal traf Maximilian Haase und je einmal Patrick Baum und Julius Conrad. Gästetrainer Petr Hazl sah sich so schon frühzeitig gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Dann trafen die Gäste zweimal zum 5:2 Zwischenstand. Erneut konnte Haase einen Strafwurf verwandeln und Robin John erzielt sein erstes von insgesamt sieben Toren zum 7:2 und kurz darauf auch noch zum 8:3. Ein Garant für die hohe Hallenser Führung war wieder einmal Helmut Feger im Tor. Er entschärfte reihenweise die Würfe der Gäste und seine Vorderleute nutzen die sich so bietenden Chancen um leichte Tore zu erzielen. Beim Stand von 11:4 durch Conrad nahmen die Gäste erneut eine Auszeit aber auch diese zeigte keine sofortige Wirkung. Mit dem dritten verwandelten Strafwurf erhöhte Haase in der 25. Spielminute auf 13:6. Erst durch die erste Zeitstrafe gegen Tobias Suchanke kamen nun die Plauen-Oberlosaer etwas besser in Spiel. In Überzahl gelangen ihnen zwei Tore und kurz vor dem Pausenpfiff dann noch der Anschlusstreffer zum 13:9.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich nun allerdings das Spiel zu Gunsten der Gäste. Mit 7 zu 1 Toren innerhalb von acht Minuten übernahmen sie nun mit 14:16 erstmals die Führung. Nun war es Halles Trainerin Ines Seidler, welche ihr Team per Auszeit zu sich orderte und neu auf die Spielsituation einstellte. Die erste Strafzeit gegen die Gäste konnten die Panther gut nutzen und blieben mit 16:17 am Gegner dran. Immer wieder konnten sich Haase und John mit ihren Treffern in Szene setzen und so gelang dann in der 45. Spielminute Robin John der 18:18 Ausgleichstreffer. Nun war das Publikum in der Sporthalle Am Bildungszentrum nicht mehr zu halten. Als Chris Heyer seinen ersten Treffer im Spiel erzielte, übernahm Halle mit 20:19 die Führung. Den Gästen gelang immer wieder der Ausgleich, aber Halle legte vor. Erst konnte Thiele zur 21:20 Führung treffen und kurz darauf war es Paul Kosak mit seinem zweiten Treffer, der sein Team mit 22:21 in Führung hielt. Als John und Heyer die Panther mit 24:22 in Führung brachten, hielt es keinen mehr auf den Sitzen und alle hofften nun auf den Doppelpunktgewinn. Und diesen ließen sich die Panther nun auch nicht mehr nehmen. Mit einer tollen und geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften sich die Panther einen 27:25 Sieg und damit zwei wichtige Punkte mit denen wohl keiner so richtig gerechnet hatte.

Wir wünschen allen Sponsoren, Partnern und Fans eine entspannte Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2019! Wir sehen uns zum nächsten Heimspiel am 26.01.2019 zur Mutter aller Derbys gegen Köthen!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 3, Heyer 2, Suchanke, Haase 8/3, Wagner, Gruszka 1, John 7, Baum 2, Conrad 3,

Grauert, Thiele 1,

Text: Olaf Thiele

 

Remis zum Auftakt der Rückrunde

Mit einem Unentschieden in Zwickau starten die Panther in die Rückrunde. In einer eher qualitativ schwachen Begegnung konnte sich keine der beiden Mannschaften wesentlich absetzen. Zur Halbzeit führten die Hallenser zwar mit zwei Toren, verpassten es aber diesen Vorsprung weiter auszubauen. In Folge vieler vergebener Aktionen im Angriff geriet man Mitte der zweiten Halbzeit sogar in Rückstand. Dank insgesamt vier gehaltener Strafwürfe gegen die Panther blieb das Spiel offen. Drei Minuten vor Ende der Partie konnten die Männer des USV Halle wieder mit zwei Toren in Führung gehen. Turbulent wurde es wieder in den letzen drei Spielminuten. Nach dem Anschlusstreffer des Gastgebers zum 25:26 erhielt kurz vor Abpfiff Patrick Baum eine Zeitstrafe und die Zwickauer einen Strafwurf zugesprochen. Dieser wurde zum Ausgleich verwandelt und die Panther hatten noch 20 Sekunden für den letzten Angriff. In letzter Sekunde erhielten die Hallenser einen Freiwurf, der sogar im Tor landete, aber auf Grund einer Regelwidrigkeit  nicht anerkannt wurde.  Mit dem 26:26 Endstand bleiben die USV Halle Panther weiterhin unter Druck.

Vor dem letzten Spiel in diesem Kalenderjahr ist es notwendig, alle Kräfte zu bündeln. Jeder Spieler muss 100% Leistung im Training und in der nächsten Partie abrufen und eine starke Mannschaftsleistung soll dafür sorgen, dass der 3. Advent mit einer Zwei-Punkte-Überraschung in der Sporthalle am BIZ gefeiert werden kann.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 1, Kosak, Wagner 1, Gruszka 2, Thiele 4, John 1, Conrad 5,  Streuber 1, Heyer 3, Haase 8/2, Schepputt, Baum

 

Text: Torsten Kamenz

Panther können auswärts nicht punkten

Leider gelingt den USV Halle Panther nicht der erhoffte weitere Befreiungsschlag verbunden mit einem 2-Punkte-Adventsgruß an die Fans. Mit 24:27 mussten sie sich am Samstagabend der SG Pirna/Heidenau geschlagen geben. Auch auf Grund des gleichzeitigen Erfolges des HBV Jena über den HC Aschersleben, rutschten die Hallenser damit wieder auf den zwölften Tabellenplatz der Mitteldeutschen Oberliga ab.

Ganze zehn Minuten konnten Halles Handballer das Spiel offenhalten, acht Minuten davon führten sie dies sogar an. In der elften Spielminute ging dann der Gastgeber erstmal mit 4:3 in Führung. Erst konnte Felix Grauer zum 4:4 ausgleichen und dann war es Chris Thiele der zum 5:5 traf, dies sollte allerdings der letzte Ausgleichstreffer im Spiel sein. Fortan führte nun die SG Pirna/Heidenau das Spiel an. Miran Valincic, mit acht Treffern bester Werfer des Gastgebers, brachte sein Team nun in Führung. Schnell waren die Hausherren auf drei Tore Vorsprung davongezogen. Tobias Suchanke und Paul Kosak, der an diesem Tage mit sechs Treffern erfolgreich war, brachten ihr Team nochmal kurz auf ein Tor beim Zwischenstand von 9:8 heran. Bis zum Seitenwechsel eilten die Gastgeber allerdings wieder mit drei Toren davon,  so dass man mit einem 15:12 aus sich des Gastgebers die Seiten wechselte.

Den ersten Hallenser Treffer nach der Pause setzte Maximilian Haase mit seinem fünften von insgesamt acht Toren zum 16:13. Kosak und Conrad brachten die Panther mit ihren Treffern zum 17:15 heran, aber schnell sollten den Hausherren ebenfalls wieder zwei Treffer in Folge zum 19:15 gelingen. In der 43. Spielminute konnte dann der Hallenser Kreisläufer Jakob Streuber sein erstes Saisontor für die Panther zum 21:18 erzielen. Kurz darauf scheiterte erst Haase und dann Thiele vom Siebenmeterpunkt. Nicht nur hier machte sich das Fehlen von Chris Heyer bemerkbar. Dieser knickte im Training um und konnte nicht mitwirken. Zum letzten Strafwurf trat Mannschaftkapitän Robert Wagner an und konnte diesen dann sicher zu 26:23 verwandeln, allerdings waren nun noch drei Minuten auf der Uhr. Die Panther mussten sich am Ende mit 27:24 geschlagen geben und kehrten damit ohne Punkte von der weitesten Auswärtsfahrt der Saison zurück.

Neben der Niederlage bleibt den Panthern das Verletzungspech erhalten. Neuzugang Robert Pannicke zog sich in seinem ersten Spiel einen Teilabriss der Achillessehne zu und fällt für die nächsten Wochen aus. Wir wünschen ihm alles Gute!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Grauert 1, Kosak 6, Wagner 1/1, Gruszka 1, Thiele 1, John 2, Conrad 2, Suchanke 1, Streuber 1,

Haase 8/2, Pannicke, Schepputt,

 

 

Text: Olaf Thiele

 

Panther müssen weit reisen

Für die Handballer des USV Halle steht an diesem Samstag die weiteste Auswärtspartie der aktuellen Hallenhandballsaison in der Mitteldeutschen Oberliga an. Knapp 190 Kilometer müssen sie zurücklegen, ehe die Begegnung gegen die SG Pirna/Heidenau um 19:30 Uhr in der Pirnaer Sonnenstein Sporthalle angepfiffen wird.

Hochmotiviert gehen die Panther die kommende Partie an, konnten sie doch in der Vorwoche endlich wieder punkten. An dies Sieg will man natürlich sofort anschließen und nun weitere Punkte sammeln um wieder ins Mittelfeld der Liga zu rücken. Ganze vier Plätze trennen beide Mannschaften voneinander. Die SG Pirna/Heidenau belegt mit 12:12 Punkten den siebten und der USV Halle mit 8:16 Punkten den elften Platz. Bis auf die 16:17 Niederlage gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa im ersten Spiel konnten die Gastgeber alle Heimspiele für sich entscheiden. Im letzten Heimspiel besiegten sie den HC Burgenland mit 27:24, allerdings mussten sie in der Vorwoche beim HC Elbforenz eine bittere 17:25 Niederlage einstecken. Mit nur 278 geworfen Toren verfügt die SG Pirna/Heidenau hinter dem Tabellenletzten HC Einheit Plauen (271 Tore) über den schlechtesten Angriff der Liga. Die Hallenser haben mit 323 geworfenen Toren 45 mehr erzielt und liegen damit an dritter Stelle. Aus der gegnerischen Mannschaft ragt Rückraumspieler Torsten Schneider, mit insgesamt 76 erzielten Toren und damit Platz zwei der Gesamttorschützenliste, heraus.

Halles Trainerin Ines Seidler hat bis auf die Langzeitverletzten und Patrick Baum alle weiteren Spieler zur Verfügung. Sollte es dem Team gelingen, mit einer starken Abwehrarbeit den Gastgeber auf Distanz zu halten und mit einem variantenreichen und treffsicheren Angriff das gegnerische Abwehrbollwerk zu überwinden, so könnte im weitesten Auswärtsspiel der Saison am Ende zwei wichtige Punkte mit auf die Heimreise gehen.

Text: Olaf Thiele