Panther fauchen gegen qualmende Lokomotive

Die USV Halle Panther haben am Samstag ihr Heimspiel gegen die SG Pirna/Heidenau mit 24:19 gewinnen können. Mit nun 10:10 Punkten belegen sie aktuell den sechsten Tabellenplatz und behaupten sich somit in der oberen Tabellenhälfte der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Der Start ins Spiel glückte den Gästen aus Pirna besser als den Hallensern, diese vergaben gleich drei Torchancen und so übernahmen die Gäste erst einmal mit 0:2 die Führung. In der sechsten Spielminute beendete dann Maximilian Haase mit seinem ersten Treffer die torlose Zeit und im Anschluss gelang Maximilian Gruszka der Treffer zum 2:2 Ausgleich. Die Gäste legten vor und die Panther zogen nach, Haase traf zum 3:3 und Chris Thiele glich nach einem herrlichen Anspiel an den Kreis durch Haase zum 4:4 aus. Aber die Panther taten sich schwer im Abschluss, wieder einmal wurden die Chancen reihenweise nicht genutzt und das sollte sich bis zum Spielende auch so durchziehen. Die Gäste packten in der Abwehr ordentlich zu und so kassierte ihr torgefährlichster Spieler, Torsten Schneider, bereits in der zehnten Spielminute seine zweite Zeitstrafe. Fortan musste dieser sich etwas zurücknehmen. Die SG Pirna/Heidenau lag nach zwanzig Spielminuten beim Stand von 6:9 mit drei Toren in Führung. Halles Trainerin Ines Seidler hatte da schon mit ihrer ersten Auszeit reagiert. Vier Tore in Folge durch Conrad, Gruszka und zweimal Sascha Berends brachte nun die Panther ins Spiel und sie übernahmen erstmals die Führung beim 10:9. Die Seiten wurden beim Stand von 12:12 gewechselt.

Wieder gelang den Gästen der erste Treffer zur 12:13 Führung, die allerdings schnell durch Thiele und Haase zum 14:13 umgewandelt werden konnte. Bei den Gästen erhielt Robert Ultsch zwei Zeitstrafen kurz hintereinander und konnte dann nicht mehr mitwirken. Halle allerdings konnte diese Überzahl nicht nutzen, acht Minuten sollte ihnen kein Treffer gelingen. Sascha Nikisch und Max Gruszka brachten ihr Team erstmals mit zwei Toren in Führung. In der 45. Spielminute stand es so 16:14 für Halle. Die Gäste agierten nun immer häufiger mit sieben Feldspieler. Das Spiel ohne Torhüter bot so einen Reihe Chancen auf einfache Tore. Halles Mannschaftskapitän Robert Wagner konnte mit seinem ersten Saisontor sein Team mit 19:16 in Führung bringen. Die Gäste gaben sich aber nicht so einfach geschlagen und kämpften um jeden Ball, allerdings scheiterten sie all zu oft am gut aufgelegten Franz Flemming im Hallenser Tor. Maximilian Gruszka konnte mit seinem sechsten Treffer die 21:17 Führung erzielen. Ein Treffer von Julius Conrad und zwei von Chris Thiele besiegelten dann den 24:19 Endstand.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer, Berends S. 5, Haase 3, Wagner 1, Sogalla, Gruszka 6, Czycholl, Conrad 2, Thiele 6/3, Nikisch 1,

Text: Olaf Thiele

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