In den wichtigen Momenten zu viele Fehler

Gekämpft und wieder verloren….wenn man zu Hause 33 Tore wirft, sollte dies für einen Sieg oder zumindest für ein ausgeglichenes Spiel sorgen. Dass der Gegner 38 Tore wirft, zeugt allerdings von einer auffälligen Abwehrschwäche. In einem über weite Strecken schnellen Spiel gab es schon in der 3. Minute die erste Überraschung. Die Schiedsrichter zeigten Kenny Dober vom HC Burgenland die rote Karte auf Grund eines Fouls. Damit war zumindest auf dem Papier der Gegner aus Naumburg frühzeitig geschwächt. Allerdings eben nur auf dem Papier. Zusätzlich motiviert, konnten die Burgenländer schnelle Tore erzielen. In der 15. Minute verletzte sich Maximilian Gruszka am Oberschenkel, musste somit vorerst die Bank hüten. Die USV-Handballer hielten weiter dagegen und verkürzten immer wieder den Rückstand und konnten auch bis zur 25. Minute zum 17:17 ausgleichen. Danach leisteten sich die Panther mehrere Fehler und mussten zur Halbzeit einen 3-Tore Rückstand hinnehmen. In der 2. Hälfte fanden die USV-Handballer wenige Mittel, um die Angriffe der Naumburger zu unterbinden. Auch im eigenen Angriff fanden zu wenige Bälle das Tor. Die Torhüter aus Naumburg hielten in entscheidenden Momenten die Würfe, welche für den Anschluss hätten sorgen können. Technische Fehler wurden umgehend bestraft und so verloren die USV Halle Panther auch die 2. Halbzeit nach Toren. Mit einer derben 33:38 Niederlage befinden sich die Handballer aus Halle nun auf dem 12. Tabellenplatz und sind damit abstiegsgefährdet.

Wir wünschen an dieser Stelle Ants Beneke vom HC Burgenland eine schnelle Genesung.

Am nächsten Wochenende geht es zu einem schweren Auswärtsspiel nach Plauen-Oberlosa, bevor im nächsten Heimspiel die HG aus Glauchau/Meerane zu Gast ist. Umso mehr müssen im Training und in den Gesprächen alle Register gezogen werden, um in den verbleibenden 7 Spielen noch Punkte erkämpfen zu können.

Feger, Zwier

Kosak, Sogalla, Bernhardt 4, Wagner, Otto 8, Gruszka 2, Conrad 5, Grauert 1, Thiele 6/6, John 3, Haase 4, Schreiter

 

Text: Torsten Kamenz

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