Monatliches Archiv: Februar 2020

Panther müssen beim Spitzenreiter ran

Die Handballer vom USV Halle müssen sich am kommenden Samstag beim Spitzenreiter der Mitteldeutschen Oberliga, dem HC Burgenland, unter Beweis stellen. Die Begegnung startet um 20:00 Uhr in der Sporthalle Euroville Naumburg und wird vom Schiedsrichtergespann Patrick Fischer und Andreas Schüller geleitet.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler können ohne Druck in diese Begegnung gehen. Mit vier Punkten aus den beiden letzten Spielen haben sie sich etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen verschaffen können. 19:19 Punkte bedeuten für sie momentan den neunten Tabellenplatz. Bis zum sechsten Platz, den die HSG Freiberg inne hat, sind es nur zwei Punkte und so ist man am Mittelfeld gut dran. Sieben Spiele stehen in der laufenden Saison noch an, davon drei in fremder Halle. Gegen den Spitzenreiter, den HC Burgenland, konnte man im Hinspiel mit 24:24 einen Punkt erspielen. Im Gegenteil zum Spitzenreiter, der in dieser Saison schon einiges Verletzungspech hatte und sich in der laufenden Saison verstärken musste, steht bei den Panthern wieder der komplette Kader zur Verfügung. Seidler musste in dieser Saison nur kleinere und kurzfristige Verletzungsausfälle hinnehmen. Gegen ihr ehemaliges Team will sie natürlich wieder glänzen und so wird das Team ebenfalls motiviert an den Start gehen.

Die Burgenländer hingegen stehen schon gewaltig unter Druck, mussten sie in der Vorwoche doch eine bittere Niederlage gegen den Mitfavoriten HSV Bad Blankenburg hinnehmen. Lediglich zwei Punkte Vorsprung haben sie vor dem direkten Verfolger, den NHV Concordia Delitzsch. Auch die Bad Blankenburger mit vier Punkten und der SV 04 Plauen-Oberlosa mit fünf Punkten Rückstand, haben den Meistertitel noch nicht abgeschrieben. Viel Spannung erwartet daher die Zuschauer am kommenden Samstag im EuroVille Naumburg und die Panther hoffen wieder auf eine zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.

 

Text: Olaf Thiele

Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther konnten am vergangenen Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Oebisfelde am Ende doch noch deutlich gewinnen. Den besseren Start ins Spiel erwischen allerdings die Gäste aus Oebisfelde. Als Tabellenvorletzter stehen die Oebisfelder schon ganz schön unter Druck und müssen nun jedes Spiel gewinnen, um den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga noch verhindern zu können. Und so spielten sie zu Beginn der Begegnung auch mutig auf. Bereits in der dritten Spielminute lagen sie mit 1:3 in Führung. Das diese nicht noch höher ausfiel, war vor allem der Treffsicherheit von Chris Heyer zu verdanken. Dieser erzielte in Folge die ersten fünf Treffer für sein Team. In der siebten Spielminute lagen die Gäste aber immer noch mit zwei Toren in Front. Den 6:7 Anschlusstreffer besorgte dann Maximilian Haase. Chris Thiele konnte mit seinem Treffer, den ersten von vier verwandelten Strafwürfen, den 7:7 Ausgleich markieren. Oebisfelde legte aber immer wieder vor und konnte durch leichte Treffer die Führung behaupten. Die Wende im Spiel brachte dann der frühzeitige Torhüterwechsel. Nun war es Franz Flemming, der im Hallenser Tor mit guten Paraden seiner Mannschaft den Rücken stärkte. Zwei weitere verwandelte Strafwürfe sowie zwei Treffer von Julius Conrad brachten dann die 12:9 Führung für die Panther. Jetzt reagierten die Gäste ihrerseits mit einer Auszeit. Den Spielfluss der Hallenser konnten sie so aber nicht unterbrechen. Ein Treffer von Sascha Berends und zwei von Paul Kosak sicherten die 16:12 Führung. Die zweite Zeitstrafe gegen Heyer nutzten nun die Gäste gut aus. Im Gegenzug konnten die Panther gleich vier hundertprozentige Torchancen nicht nutzen. Die Seiten wurden so beim Stand von 16:16 gewechselt.

Vom Ausgleichstreffer motiviert starteten die Gäste gut in die zweite Spielhälfte. Der erste Treffer gelang zwar Conrad zur 17:16 Führung, aber in der Folge trafen die Oebisfelder viermal zur erneuten 17:20 Führung. Nach sechs Spielminuten konnte dann Sascha Berends zweimal in Folge treffen und Halle blieb so dran. In der 40. Spielminute kam Helmut Feger zum Strafwurf zurück ins Tor und konnte diesen parieren. Dies war dann die Initialzündung für sein Team, welches nun kämpferisch zurück ins Spiel fand. Besonderes Durchsetzungsvermögen zeigt nun Nicolas Berends, welcher bis zum Spielende fünf Treffer erzielte. Am Ende siegten die Panther doch noch deutlich mit 33:28 und sicherten sich so weiter den neunten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Das Publikum an diesem Spielabend honorierte den Sieg mit stehenden Applaus. Die Mannschaft bedankt sich dafür und bei der kompletten E-Jugend, welche zahlreich das Einlaufen unterstützte und natürlich lautstark die Panther während des Spiels anfeuerte.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Es spielten:
Feger, Flemming,
Kosak 2, Heyer 7, Berends S. 5, Haase 1, Berends N. 5, Wagner, Sogalla, Thiele 7/4, Nikisch, Baum 1, Czycholl, Conrad 5,

Text: Olaf Thiele

Panther wollen weiter punkten

Für die USV Halle Panther geht es nach kurzer Winterpause nun weiter in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Acht Spiele müssen sie noch bestreiten, davon fünf vor heimischem Publikum. Am kommenden Samstag empfangen sie in der Sporthalle Am Bildungszentrum den SV Oebisfelde. Beginnen wird diese Begegnung um 19:00 Uhr.

Die Männer um Trainerin Ines Seidler wollen in dieser Partie an den Erfolg aus dem letzten Punktspiel, als man bei HBV Jena deutlich mit 23:34 gewinnen konnte, anknüpfen. Aktuell haben sie 17:19 Punkte auf ihrem Konto und belegen damit den neunten Tabellenplatz. Klar ist, dass man mit dieser Platzierung nicht zufrieden ist. Die Panther haben mit 514 geworfenen Toren den drittbesten Angriff der Liga. Die meisten Treffer davon konnten die Toptorschützen Chris Heyer (99), Chris Thiele (82) und Nicolas Berend (67) erzielen. In den verbleibenden acht Partien wollen die Panther nun noch einige Plätze gut machen. Dafür muss am kommenden Samstag unbedingt der nächste Sieg her.

Der SV Oebisfelde – als nächster Gegner in Halle zu Gast – steht allerdings schon sehr unter Druck. Mit lediglich 10:26 Punkten belegen sie nur den dreizehnten Tabellenplatz, welcher den Abstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga bedeuten würde. Im Hinspiel gelang den Hallensern ein glücklicher 28:29 Sieg. Erst in den Schlussminuten drehten sie damals noch das Spiel. In der Rückrunde gelang dem Oebisfelde bisher nur ein Sieg. In den letzten drei Partien gab es allerdings herbe Niederlagen. Die Favoritenrolle in dieser Begegnung liegt also klar bei den Panthern, aber unterschätzen werden sie die Oebisfelder auf keinen Fall. Ines Seidler muss voraussichtlich auf Maximilian Gruszka verzichten, da sich dieser im Training eine Verletzung am Finger zugezogen hat und auch der Einsatz von Nicolas Berends ist noch offen.

Text: Olaf Thiele

 

Panther fegen Jena aus eigener Halle – geglückte Revanche

Mit einem deutlichen 23:34 Sieg revanchierten sich die USV Halle Panther am vergangenen Samstag beim HBV Jena 90 für die Niederlage aus dem Hinspiel. Mit diesem souveränen Pflichtsieg beim Tabellenletzten sicherten sich die Panther zwei wichtige Punkte und konnten so den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sechs Punkte vergrößern. Mit 17:19 Punkten hat man weiterhin den neunten Tabellenplatz inne. Bis zum dritten Tabellenplatz sind es noch vier Punkte Rückstand und so kann man etwas entspannter in die zweiwöchige Winterpause gegen.

Die Panther erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten schnell durch je einen Treffer von Chris Thiele, Nicolas Berends und Sascha Nikisch mit 1:3 die Führung übernehmen. Der Gastgeber versuchten bereits in der dritten Minute mit einer Auszeit den Spielfluss der Hallenser zu unterbinden, dies sollte aber nicht gelingen. Ein erneuter Treffer von Thiele sowie zwei Treffer von Chris Heyer brachten die 2:6 Führung. In der zwölften Minute traf Sascha Berends mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern zur 5:10. Der Gastgeber bäumte sich aber auf und konnte vier Tore, davon zwei Strafwürfe, erzielen und war in der 15. Spielminute beim 9:10 wieder kurzzeitig dran. Halles Trainerin Ines Seidler reagierte ihrerseits nun mit einer Auszeit und diese zeigte auch schnell Wirkung. Zwei schnelle Treffer von Paul Kosak brachten die Führung zum 9:12. Nun legten die Panther so richtig los und trafen von allen Position. Bis zum Seitenwechsel bauten sie so ihren Vorsprung auf sechs Tore bis zum 12:18 aus.

Die ersten beiden Treffer in der zweiten Spielhälfte sollten dem Gastgeber gelingen. Der Hallensprecher peitschte nun sein Team an, aber auch die Panther waren hellwach. Mit seinem sechsten, von insgesamt neun Treffern, brachte Chris Heyer die Panther mit 15:20 in Führung. Mit schnellem Spiel und sicheren Abschluss bauten die Panther ihren Vorsprung weiter aus. Die in der Abwehr erkämpften Bälle wurden für einfache Konter-Tore genutzt. Vor allem Sascha Nikisch, der insgesamt sieben Toren erzielte, traf jetzt nach Belieben. Die Panther ließen nichts mehr anbrennen und führten in der 50. Spielminute bereits mit 19:30. Am Ende siegten sie verdient deutlich mit 23:34 und konnten nicht nur für ihr Punktekonto wichtige Punkte sammeln, sondern auch noch ihr negatives Torverhältnis wieder in den positiven Bereich bringen. Nach zweiwöchiger Winterpause empfangen sie am 22.02.2020 den SV Oebisfelde und wollen auch da weiter nachlegen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 5, Heyer 9, Berends S. 3, Haase, Berends N. 4, Wagner, Sogalla 1, Gruszka, Thiele 5/2, Nikisch 7, Baum, Czycholl,

Test: Olaf Thiele