Süßes für die Panther, Saures für den NHV

Am Vorabend von Halloween wollten die Panther endlich gegen die Gäste aus Delitzsch punkten. In den vergangenen Begegnungen hatten die USVler bisher oft das Nachsehen. Der NHVC wiederum wollte seine Position in der Liga aufrecht erhalten und nach den letzten beiden Unentschieden wieder einen Doppelpunkterfolg erzielen. So gingen beide Teams hoch motiviert in einer gut gefüllten Halle in das Spiel. Hohes Tempo und schnelle Tore zeichneten die erste Halbzeit aus. Es entwickelte sich eine enge Partie, in der Chris Heyer sieben seiner 11 Treffer beisteuerte. Beide Seiten gönnten sich gegenseitig keinen Ball. Die Führung wechselte allerdings nur einmal beim Stand von 8:8. Ansonsten lagen während der kompletten Partie die Panther vorn – so ging es mit einer 17:16 Führung für die Panther in die Pause.

Die zweite Hälfte wirkte etwas zerfahrener. Beide Mannschaften machten einige technische Fehler und Fehlwürfe, welche aber vom jeweiligen Gegner nicht genutzt werden konnten. Dies tat der Spannung keinen Abbruch und jede gute Aktion wurde von den Teams und dem lautstarken Publikum gefeiert. Erst in der 50. Spielminute konnten die Panther einen Drei-Tore-Vorsprung heraus spielen. Diesen verteidigten die USVler bis zum Ende der Partie. Selbst zwei verworfene Strafwürfe taten der Sache keinen Abbruch, dass am Schluss der Begegnung ein bravouröses 30:25 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Die ganze Begegnung war auch eine Herausforderung für das Schiedsrichterpaar. Insgesamt wurden 12 Zeitstrafen, 6 gelbe Karten sowie eine rote Karte (Tobias Kaßler) vergeben. Dieses Spiel trug starke Züge eines Derbys, um so mehr wurde der dritte Heimsieg von allen Beteiligten gefeiert. Für den NHVC bleibt allerdings der 7. Spieltag als Hall(e)ween mit saurem Beigeschmack in Erinnerung. Die Panther hingegen konnten einen Tabellenplatz gut machen und sind nun auf Platz 4 zu finden.

Nächste Woche geht’s zum Sonntagsausflug nach Elbflorenz, welche ihre letzten drei Partien verloren haben. Auch hier wollen die Panther mit einer spielstarken Leistung überzeugen. Darauf folgen zwei Heimspiele für die USVler im November.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 2, Kosak 6, Heyer 11/2, Berends S. 1, Berends N. , Reißmann 1, Pfeiffer, Kryszon 4 Sogalla 1, Gruszka , Czycholl, Conrad 2, Thiele 2

Text: Torsten Kamenz

 

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