Monatliches Archiv: Oktober 2021

Derbysieger und erster Auswärtssieg

Auf dem Papier sieht es vermeintlich immer einfach und klar aus, wer der Favorit ist, wenn man zum punktlosen Tabellenletzten fährt. Allerdings wussten die Panther auch, dass man sich in Wittenberg kaum Schwächen leisten darf. In den Trainingseinheiten zum Spiel wurden auch alle Angriffs- und Abwehroptionen getestet, um genug Mittel an der Hand zu haben die Bemühungen der Gastgeber zu unterbinden. So war es besonders wichtig, die ersten Minuten der Partie hellwach zu sein und die Grenzen des Machbaren für die Grün-Weißen aufzuzeigen.  Genau dies setzen die USVler in der ersten Halbzeit bravourös um. Die Panther gingen in der 1. Minute in Führung und gaben diese nie wieder während der Begegnung ab. In den ersten 30 Minuten gelang fast alles. Herausgespielte Tore aus angesagten Kombinationen, schnelle Tore vom Anwurfpunkt und aus dem Feld, diszipliniertes Spiel in Unterzahl, ein gehaltener Strafstoß und ein technischer Fehler erst in der 22. Spielminute bescherte der Mannschaft des USV Halle ein 15:20 Halbzeitergebnis.

Die zweite Hälfte brachte handballerisch auf beiden Seiten noch einige Höhepunkte. Ernsthaft in Gefahr gerieten unsere Panther nicht mehr. Die Fangruppe der Wittenberger lieferte zwar eine großartige Kulisse. Dies reichte aber nicht aus, den Gastgeber noch eine nennenswerte Chance einzuräumen, das Ergebnis zu legalisieren. So spielten die Panther am Ende nicht mehr mit 100% Aufmerksamkeit. Aus einer  zwischenzeitlichen 10-Tore-Führung wurde dann ein 28:34 Sieg.  Wieder einmal waren die mannschaftliche Geschlossenheit und das schnelle Angriffsspiel die Garanten für den Punktegewinn.

Nun ist auf Grund der Ferienregelung ein Wochenende Spielpause. Nur Delitzsch und Pirna treffen aufeinander. Sollte der NHVC verlieren, kommt am  30.10.2021 der Tabellennachbar aus Delitzsch nach Halle. Dann heißt es, Tore- und Punktejagd  – Vierter gegen Fünfter!

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 9/3, Berends S. 2, Berends N. 1, Reißmann 2, Pfeiffer 2,  Kryszon 7, Sogalla 4, Gruszka 1, Czycholl, Conrad 4, Thiele

Text: Torsten Kamenz

Erster Auswärtssieg soll her

Am kommenden Samstag reisen die USV Halle Panther bereits zu ihrem dritten Auswärtsspiel der aktuellen Saison in der Mitteldeutschen Handball Oberliga zum SV „Grün-Weiß“ Wittenberg-Piesteritz.  Die Partie wird um 18:30 Uhr in der Stadthalle Wittenberg vom Schiedsrichtergespann Max Nottrodt und Johannes Rudolph angepfiffen.

Bisher lief es auswärts für die Panther noch nicht wirklich rund. Im ersten Spiel unterlag man bei EHV Aue II mit 30:37 und im zweiten musste man auch beim HC Glauchau/Meerane eine deutliche 24:32 Niederlage hinnehmen. Nun jedoch wollen die Männer um Trainer Ines Seidler auch in der Ferne erstmals punkten.  Die Panther wollen an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Hier konnten sie vor heimischen Publikum den HSV Apolda mit 26:24 besiegen. Mit nun 4:4 Punkte auf dem Konto belegen sie aktuell den neunten Tabellenplatz.  Ein dickes Fragezeichen hat Trainerin Ines Seidler allerdings noch hinter Franz Flemming und Tobias Kaßler. Ob sie einsatzfähig sind, entscheidet sich erst kurzfristig.

Dem Gastgeber gelang bisher noch kein Punktgewinn. Mit 0:10 Punkten belegen sie den letzten Tabellenplatz. In der Vorwoche lieferten sie aber ein gutes Spiel gegen den NHV Concordia Delitzsch ab, welches sie am Ende mit 24:25 denkbar knapp verloren haben. Trainer Armands Uscins hatte in dieser Partie aber nur sieben Feldspieler zur Verfügung und so konnte er am Ende sehr zufrieden sein mit der Leistung seines Teams.

Die Punkte bleiben in Halle – Panther gewinnen Heimspiel

Die USV Halle Panther besiegten im zweiten Heimspiel der aktuellen Saison der Mitteldeutschen Handball Oberliga den HSV Apolda 1990 mit 26:24. Mit 4:4 Punkten festigen sie damit einen Platz im Mittelfeld.

Die Panther konnten schnell durch einen Treffer von Tom Kryszon die Führung im Spiel übernehmen, aber den Gästen gelang sofort der Ausgleichstreffer. Die Hallenser legten vor und Apolda zog nach. In der fünften Spielminute übernahmen dann die Gäste beim Stand von 2:3 erstmal die Führung. Fortan wechselte nun die Führung zwischen beiden Teams hin und her. Immer wieder war es Tom Kryszon, der mit seinen Treffern das Spiel offen hielt. Sechs seiner insgesamt sieben Treffer erzielte er in der ersten Halbzeit. In der elften Spielminute kassierte Pierre Sogalla seine erste Zeitstrafe und kurz darauf musst auch Maximilian Gruszka für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Die Gäste konnte hieraus aber keinen Vorteil erzielen. In der neunzehnten Spielminute musste dann Sogalla erneut auf die Strafbank. Allein vier Strafzeiten mussten die Hallenser in der ersten Halbzeit überbrücken, die Gäste hingegen keine einzige. Beim 11:14 in der 24. Spielminute lagen die Apoldaer plötzlich mit drei Toren in Führung. Halles Trainerin Ines Seidler hatte schon mit einer Auszeit versucht, ihr Team neu einzustellen. Die Seiten wurden dann beim Stand von 14:15 für Apolda gewechselt.

Einen guten Start erwischten die Hallenser in die zweite Halbzeit. In der 36. Spielminute gelang Chris Heyer der 17:17 Ausgleich und zwei weitere Treffer von ihm, brachte die 19:18 Führung. Im Hallenser Tor war nun Franz Flemming ein starker Rückhalt für sein Team. Die Hallenser witterten die Chance auf den nächsten Heimsieg und kämpften um jeden Ball. Ein verwandelter Strafwurf von Heyer in der 52. Minute zum 24:20 brachte dann die Vorentscheidung. Am Ende besiegten die Panther den HSV Apolda 1990 mit 26:24.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kaßler 3, Kosak, Heyer 6/2, Berends S. 4, Berends N. 3, Reißmann, Pfeiffer, Hellmann, Kryszon 7, Sogalla 1, Gruszka 2, Czycholl, Conrad, Thiele

Text: Olaf Thiele

USV Halle Panther empfangen den HSV Apolda 1990

Im zweiten Heimspiel der USV Panther empfängt man am Samstagabend um 19:00 Uhr den HSV Apolda in der Sporthalle Am Bildungszentrum. Die Partie der Mitteldeutschen Handball Oberliga wird vom Schiedsrichtergespann Nils Knackstedt und Jonas Brühl geleitet.

Den Panthern gelang bisher auswärts noch kein Punktgewinn, auch im zweiten Auswärtsspiel mussten sie eine herbe 24:32 Niederlage beim HC Glauchau/Meerane hinnehmen. Mit 2:4 Punkten findet man sich daher auf den elften Tabellenplatz wieder. Vor heimischem Publikum will man nun aber wieder voll auftrumpfen. Gegen den HBV Jena konnte das Team um Trainerin Ines Seidler diese Heimstärke beim 36:23 Sieg toll präsentieren. Neben den Langzeitverletzten Jonas Hellmann steht nur hinter dem Einsatz von Julius Conrad noch ein dickes Fragezeichen.

Der HSV Apolda hat in der laufenden Saison bereits vier Spiele absolviert und konnte drei davon für sich entscheiden. Mit 6:2 Punkten belegen sie aktuell den vierten Tabellenplatz. Die bisher einzige Niederlage erfuhren sie beim HBV Jena, hier unterlagen sie auswärts deutlich 16:25.

Ines Seidler weiß, dass die Apoldaer ordentlich zupacken können. Ihr Team möchte ein schnelles Angriffsspiel über 60 Minuten umsetzen, um unbedingt die zwei Punkte zu sichern. So hofft man auf ein spannendes Spiel und auf die wie immer tolle Unterstützung des halleschen Publikums.