Monatliches Archiv: April 2019

Panther schaffen den Klassenerhalt

Die USV Halle Panther haben mit einem 25:23 Sieg beim HSV Apolda den Verbleib in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga am vorletzten Spieltag gesichert. Mit nun 20:30 Punkten belegen sie jetzt den neunten Tabellenplatz und könnten diesen mit einem Punktgewinn im letzten Spiel sogar selbst verteidigen. Dieses findet am kommenden Samstag in der Sporthalle „Am Bildungszentrum“ vor heimischen Publikum statt. Zu Gast ist die SG Prina/Heidenau.

Die Hallenser hatten sich für die Partie gegen den HSV Apolda viel vorgenommen und wollten unbedingt mit einem eigenen Sieg den Klassenerhalt sichern. Und so begannen sie mit konzentriertem Angriffsspiel. Schnell konnten sie durch Treffer von Chris Heyer und Paul Kosak mit 0:2 in Führung gehen. In der vierten Spielminute gelang dann dem Gastgeber der erste Ausgleich zum 2:2. Julius Conrad bracht Halle wieder in Führung und Apolda konnte den ersten Strafwurf nutzen und glich zum 3:3 aus. Vier Treffer von Chris Thiele und drei von Heyer brachten in den nächsten acht Spielminuten die Panther mit 5:10 in Führung. Die Hallenser Abwehr agierte stark und hatte mit Helmut Feger im Tor einen tollen Rückhalt. Nicolas Berends mit drei Treffern, Conrad und Kosak mit jeweils einem Treffer verteidigten die fünf Tore Führung bis kurz vor den Seitenwechsel. Apolda konnte noch fünf Sekunden vor den Halbzeitpfiff zum 11:15 verkürzen.

Den ersten Treffer nach Wiederanpfiff konnte erneut Conrad erzielen. Apoldas erfolgreichster Werfer, Stefan Remke, verkürzte mit seinem vierten von insgesamt sieben Treffern zum 12:16. Heyer vergab mit einem verworfenen Strafwurf die Chance einer erneuten fünf Tore-Führung und der Gastgeber nutze seinerseits die sich nun bietenden Chancen, um weiter zu verkürzen. Beim 15:17 scheiterte dann auch noch Thiele mit seinem Strafwurf am Torhüter des Gastgebers. Apolda kam nun bis auf ein Tor heran. Nach einer Strafzeit für Berends konnten die Panther in Unterzahl durch zwei Treffer von Maximilian Haase ihre Führung weiter behaupten. In der 53. Minute kam Apolda durch zwei Treffer in Folge zum 21:21 Ausgleichstreffer und die Partie schien zu kippen. Clever verwandelte nun aber Spielmacher Haase einen Strafwurf zum 21:22 und Julius Conrad, der zuvor zwei hundertprozentige Chancen nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte, traf mit seinem vierten Tor nun zum 21:23. In der Schlussphase des Spiels konnte nun Franz Flemming im Tor noch einige gute Paraden zeigen. Der Gastgeber vergab nun auch noch einen Strafwurf und Berends traf in der Schlussphase noch zweimal. So gewannen die USV Halle Panther dank einer enormen Kraftleistung mit 23:25.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 7, Wagner, Baum, Conrad 4, Thiele 4, Berends 5, Haase 3/1, Schepputt, Grauert, Schepputt,

 

 

Text: Olaf Thiele

Handballer wollen unbedingt punkten

Die USV Halle Panther bestreiten am kommenden Samstag ihr letztes Auswärtsspiel dieser Saison in der Mitteldeutschen Handball Oberliga. Um 19:00 Uhr treffen sie in der Apoldaer Sporthalle „Am Sportpark“ auf den HSV Apolda 1990.

Die Partie ist für beide Teams von hoher Bedeutung. Die USV Halle Panther haben zwei Punkte Vorsprung auf den SV Oebisfelde, welcher den ersten Abstiegspatz inne hat. Der HSV Apolda hat mit 19:29 Punkte ganze drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Mit einem Sieg der Panther wäre der vorzeitige Klassenerhalt am vorletzten Spieltag für den USV Halle gesichert, den Apoldaern würde gar ein Unentschieden reichen. Damit allerdings der SV Oebisfelde seine Chance auf den Ligaverbleib sichern kann, müssen sie die beiden letzten verbleibenden Spiele unbedingt gewinnen. Dieses Unterfangen stellt die Oebisfelder vor eine schwere Aufgabe – am Samstagabend müssen sie bei der HG 85 Köthen antreten und am letzten Spieltag empfangen sie den NHV Concordia Delitzsch.

Nach der knappen Niederlage im letzten Heimspiel der Hallenser gegen den Spitzenreiter HC Elbflorenz II, hat Halles Trainerin Ines Seidler die zweiwöchige Spielpause genutzt, um ihr Team entsprechend auf diese wichtige Begegnung vorzubereiten. Leider werden ihr in Apolda die Spieler Pierre Sogalla, Maximilian Gruszka und Tobias Suchanke fehlen. Sollte ihr Team allerdings eine ähnlich gute Leistung wie gegen Dresden abrufen können, so hat man gute Chancen auch das Rückspiel in Apolda gewinnen zu können. Das Hinspiel konnten die Panther 35:31 deutlich für sich entscheiden.

 

Text: Olaf Thiele

Panther kämpfen wie die Löwen

Die USV Halle Panther haben gegen den Spitzenreiter erneut eine bittere und knappe Niederlage erlitten. Mit 29:30 unterlagen sie nach gutem Spiel und können damit im Kampf um den Klassenerhalt keinen Platz gutmachen. Mit 18:30 Punkten liegen sie zwei Punkte vor den SV Oebisfelde, die den ersten Abstiegsplatz der Liga belegen.

Die Panther, welche das Hinspiel in Dresden knapp mit 26:27 verloren haben, hatten sich für diese Partie einiges vorgenommen. Sie erwischten einen guten Start ins Spiel und konnten durch je einen Treffer von Patrick Baum und Chris Heyer schnell mit 2:0 in Führung gehen. Nach drei Spielminuten fanden dann aber die Gäste ins Spiel und erzielten drei Treffer in Folge. Nach dem Ausgleichstreffer von Maximilian Gruszka und kurz darauf von Julius Conrad, konnten nun die Gäste die erste Zeitstrafe gegen Halle gut nutzen und zogen mit zwei Treffer auf 4:6 davon. Halle musste in dieser zeitigen Phase des Spiels schon einen herben Rückschlag hinnehmen. Chris Heyer zog sich bei einer Abwehraktion eine Platzwunde am Auge zu und konnte vorerst nicht mehr mitwirken. Chris Thiele brachte sein Team mit dem ersten verwandelten Strafwurf auf 5:6 heran. Jetzt war es aber wieder das Dresdener Perspektivteam, welches das Spiel bestimmte. Vier Tore in Folge brachten die 5:10 Führung. Bis zum Seitenwechsel konnten sie diese Führung weiter ausbauen und so lag Halle bereits nach 30 Spielminuten mit 10:16 zurück.

Nach dem Wiederanpfiff konnte dann Dresden sogar noch auf 10:17 erhöhen und das Spiel schien schon frühzeitig entschieden zu sein. Die Panther wollten sich aber nicht kampflos ergeben und kamen nun wieder besser ins Spiel. Im Tor hatten sie mit Franz Flemming eine tolle Unterstützung für ihre immer besser werdenden Abwehrarbeit, auch konnten mit Julius Conrad und Paul Kosak nun einige Kontertore erzielt werden. Nicolas Berends konnte mit seinem dritten und vierten Tor kurz hintereinander das Team auf 21:24 heranbringen. Leider brachte das Schiedsrichtergespann mit ihren vielen fragwürdigen Entscheidungen die Stimmung in der Hallenser Sporthalle zum Kochen. In der 55. Spielminute brachte Halles erfolgreichster Werfer an diesem Tag, Chris Thiele mit seinem siebenden Treffer von insgesamt neun, die Panther auf 26:27 heran. Nun witterte man die Chance auf den Punktgewinn, allerdings erhöhten die Dresdener schnell wieder auf 27:30. Chris Heyer konnte einen Strafwurf zum 28:30 verwandeln und eine Minute vor Spielende war es erneut Thiele, der zum 29:30 traf. Die Hallenser bekamen zwanzig Sekunden vor Spielende die Chance auf den letzten Angriff, welchen die Gäste natürlich versuchten zu verteidigen. Drei Sekunden vor Spielende hatten die Hallenser noch einen Freiwurf, Nicolas Berends stieg hoch und wurde vom Dresdener Rene Boese arg gefoult. Dieses Foul, mit klarer Torchance, hätte eigentlich mit einer Roten Karte und einem Strafwurf geahndete werden müssen, aber leider entschieden die Schiedsrichter nur auf eine Zeitstrafe und einen Freiwurf, der direkt ausgeführt werden musste. Der Wurf von Baum wurde von der Dresdener Abwehr abgefangen und so unterlag das Seidler-Team bereits zum fünften Mal in dieser Saison mit nur einem Treffer Unterschied.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak 2, Heyer 6/1, Wagner, Gruszka 1, Baum 2, Conrad 3, Thiele 9/3, Berends 5, Haase 1, Suchanke , Sogalla, Schepputt

 

Text: Olaf Thiele

Panther empfangen Spitzenreiter

Am kommenden Samstag empfangen die Männer vom USV Halle Panther den Spitzenreiter der Mitteldeutschen Handball Oberliga, den HC Elbflorenz Dresden II. Das vorletzte Heimspiel der Panther in dieser Saison wird um 19:00 Uhr in der Sporthalle Am Bildungszentrum vom Schiedsrichtergespann Oliver Niedtner und Thomas Schüller angepfiffen.

Das Perspektivteam vom HC Elbflorenz Dresden belegt mit 39:7 Punkten den ersten Tabellenplatz und hat vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten SV 04 Plauen-Oberlosa. Der SV Plauen-Oberlosa ist damit noch der einzige Verfolger im Kampf um den Aufstiegsrang. Da es beim Bundesligateam des HC Elbflorenz (Platz 18) nicht so rosig aussieht und das Team in arger Abstiegsgefahr schwebt, hat der Verein in dieser Woche reagiert und hat ihren Cheftrainer Christian Pöhler mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das Amt übernehmen wird der bisherige Trainer des Perspektivteams Rico Göde. Das Team verfügt über einen breiten Kader und hat mit Nico Cornelius (131 Tore), Rene Boese (118 Tore) und Oskar Emanuel (100 Tore) gleich drei Spieler, welche zu den Toptorschützen der Liga gehören.

Die Panther haben nach ihrem Punktgewinn in der Vorwoche nun zwei Zähler Vorsprung auf den SC Oebisfelde, welche den ersten Abstiegsrang belegen. In den letzte drei Spielen gilt es für die Hallenser unbedingt diesen Vorsprung zu halten, will man doch unbedingt den Klassenerhalt schaffen. Im Spiel gegen den Spitzenreiter wird das Unterfangen Punkte zu erbeuten sicher sehr schwer. Im Hinspiel allerdings haben die Panther in Dresden ein tolles Spiel abgeliefert. Am Ende unterlagen sie mit 26:27 denkbar knapp. Trainer Ines Seidler hat ihr Team auf diese Begegnung wieder gut vorbereitet. Bis auf Jacob Streuber stehen ihr auch wieder alle Spieler zur Verfügung.

Text: Olaf Thiele

 

Glücklicher Punktgewinn

Wenn man etwas Positives dem Spiel abgewinnen will, ist es sicher der Wille nach hohem Rückstand wieder ins Spiel zu kommen und letztendlich einen Punkt mit zunehmen. Allerdings war der Gegner einer der beiden feststehenden Absteiger und somit war eigentlich die Devise klar, keinen Zweifel am Sieg der Panther zu lassen. Nach anfänglichen flotten Start konnte der HC Einheit Plauen sich nach einer 5:6 Führung langsam absetzen. Einfache Tore aus der zweiten Reihe und eine schwache Abwehr bescherten den Gästen zwischenzeitlich eine 10:16 Führung. Erst 5 Minuten vor der Pause gelangen den Panthern 4 Treffer nacheinander und man ging mit einem 14:16 Rückstand in die Kabinen. Nach der Pause konnte der Gastgeber erst in der 40. Minute den Ausgleich zum 19:19 erzielen, verpassten es aber, den Schwung mitzunehmen und in Führung zu gehen. Viele Zwei-Minuten Strafen unterbrachen den Spielfluss. So dauerte es bis zur 54. Minute, in der die USVler erstmals in Führung gingen. Daraus konnte allerdings kein Kapital geschlagen werden. Nach dem Ausgleich durch die Gäste gelang trotz Überzahl kein weiterer Treffer und das Spiel endete Remis 26:26.

Nun stehen dem USV Halle noch weitere 3 schwere Spiele bevor. Mit Dresden kommt am nächsten Wochenende der Tabellenführer und mögliche Aufsteiger nach Halle. Danach geht es nach Apolda, welche ebenfalls um jeden Punkt kämpfen. Im letzten Spiel gegen Pirna kann es wie letzte Saison zum Showdown kommen. Soweit wollen es die Panther aber nicht kommen lassen und wollen unbedingt zwei Punkte aus den nächsten beiden Spielen mitnehmen.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Streuber, Heyer 8/5, Wagner, Gruszka 1, Baum, Conrad 3, Thiele 1, Berends 11, Grauert 2, Haase, Suchanke

 

Text: Torsten Kamenz

 

Panther müssen punkten

Die USV Halle Panther erwarten am kommenden Samstag den HC Einheit Plauen im viertvorletzten Punktspiel der Saison. Dabei sind die Männer um Trainerin Ines Seidler nun unbedingt zum Siegen verdammt, will man ja unbedingt den Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Handball Oberliga sichern.

Mit dem HC Einheit Plauen kommt der Tabellenvorletzte nach Halle. In der Sporthalle Am Bildungszentrum wird die Partie am 19:00 Uhr ausgetragen. Die USV Handballer haben aktuell 17:27 Punkte auf ihrem Konto und befinden sich als Tabellenzehnter noch in Abstiegsgefahr. Die Gäste aus Plauen konnten in der laufenden Saison mit vier Siegen lediglich acht Pluspunkte sammeln und stehen neben dem ZHC Grubenlampe bereits als Absteiger fest. Im Hinspiel konnten die Plauener mit einem Tor in der letzten Sekunde das Spiel mit 28:27 für sich entscheiden. Mit 107 geworfen Toren ist Kreisläufer Martin Danowski, der bereits in Halle aktiv war, der erfolgreichste Werfer der Gäste.

Die Hallenser Vorbereitungswoche lief für Seidler nicht so optimal ab. Mit Patrick Baum, Julius Conrad und Tobias Suchanke fehlten der Trainerin gleich drei Spieler krankheitsbeding. Wer hiervon letztendlich einsatzfähig ist, wird wohl erst kurz vor dem Spiel entschieden. Die Panther hoffen wieder auf eine große Unterstützung durch die Hallenser Fans und gehen voll motiviert in die Partie.

Text: Olaf Thiele

Knappe Niederlage für die Panther

Knappe Niederlage für die Panther

Halles Handballer erleiden erneut eine knappe Niederlage. Bei der HSG Freiberg unterlagen sie am Samstagabend nach gutem Spiel mit 28:30. Mit der Niederlage büßen die USV Männer einen Tabellenplatz ein und befinden sich nun auf dem elften Platz der Mitteldeutschen Handball Oberliga.

Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Maximilian Haase zur 0:1 Führung. Nach der 3:1 Führung für Freiberg erwischten nun die Panther eine gute Phase und konnten innerhalb von fünf Minuten fünf Treffer in Folge zur 3:6 Führung erzielen. Die Führung konnte man bis zum 4:7 auch innehalten. Nun war es aber der Gastgeber, der jetzt besser ins Spiel kam und in der 21. Spielminute die 10:9 Führung übernahm. Fünf Minuten später lagen sie dann ihrerseits mit drei Toren Vorsprung in Führung. Mit seinem vierten von insgesamt acht Treffern schaffte Maximilian Gruszka den Anschluss zum 15:14. Die Seiten wurden beim Stand von 16:14 für die HSG Freiberg gewechselt.

Die Panther erwischten einen guten Start in die zweite Spielhälfte. Durch zwei Tore von Chris Heyer, der insgesamt neunmal erfolgreich war, und jeweils einen Treffer von Haase und Conrad gingen nun die Hallenser erneut mit 17:18 in Führung. Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Leider ließen die erfahrenen Drittliga Schiedsrichter Fuß und Olsok eine harte Gangart zu. Nur drei Zeitstrafen gab es im Spiel, diese allerdings nur auf Hallenser Seite. In der 57. Spielminute konnten die Panther nach einem Treffer von Nicolas Berends mit 27:28 in Führung gehen und die Chance auf den Punktgewinn war nun in greifbarer Nähe. Der Gastgeber nahm eine erneute Auszeit und mit drei Toren vom erfolgreichsten Freiberger Spieler Eric Neumann (11),  ging dann der Sieg dennoch an den Gastgeber m 30:28.

Es spielten:

Feger, Flemming,

Kosak, Heyer 9/2, Wagner, Gruszka 8, Baum 1, Conrad 2, Thiele 1, Berends 4, Grauert, Haase 3, Suchanke , Sogalla,

 

 

Text: Olaf Thiele